Solarstrahlung im Erdorbit zu schwach für Lösung der Energieprobleme

5 Nov

Für die lächerlichen 1.250 Watt je Quadratmeter an Solarstrahlung, welche in unserem Erd-Orbit von der knapp 150 Millionen Kilometer entfernten Sonne ankommen, soviele Menschen über die Energie-Endverbraucherpreise eines total irrsinnigen Desertec-Wüsten-Projektes zu enteignen, zeugt davon wie weit der Mensch sich vom gesunden Menschenverstand durch bezahlte Studien, welche über Medien in die Köpfe transportiert werden, entfernt hat.

Auf dem sonnennächsten Planeten Merkur sähe die Sache schon anders aus. Der Merkur kommt der Sonne bis auf nur knapp 46 Millionen Kilometer (0,307 astronomische Einheiten) nahe und die dortige Solarstrahlung beträgt stolze 14.700 Watt je Quadratmeter. Dort würde sich jeder private Photovoltaik-Betreiber über die wenigen Quadratmeter der teueren Solar-Panels freuen, die er dort benötigt, um seine eigene Energie zu gewinnen und zu nutzen. Bei näherer Betrachtung der dortigen Temperaturen wird die anfängliche Euphorie wieder zum Albtraum. Denn die Oberflächentemperatur auf dem Merkur beträgt 427°C und die Nacht wird mit -173°C auch recht frostig. Dort muß man zusätzliche Solar-Panels einplanen, wenn man dort sein Eigenheim auf angenehme 22°C halten möchte.

Uns geht es doch ganz gut auf unserer Erde. Unser Schöpfer hat die Erde in eine Umlaufbahn um die Sonne gesetzt auf der sich prima leben läßt. Wäre sie näher an der Sonne würden manche über die Wärme stöhnen – wäre sie weiter weg, wäre vielen von uns zu kalt.

Die Energieprobleme, die wir haben resultieren nicht von einem falschen Abstand der Erde zur Sonne, sondern davon, daß unsere Wirtschaft auf Wachstum basiert dessen Ursache unser verzinstes Geldsystem ist, welches auf Schulden basiert. Die sinnvolle Realwirtschaft ist schon seit 1980 ausgewachsen. Alles andere ist pure Energieverschwendung.

Nachtrag : Die Sonneneinstrahlung steht auch nur 12 Stunden pro Tag zur Verfügung. Die anderen 12 Stunden herrscht bekanntlich die Nacht. Durch die Erdatmosphäre gelangen zudem selbst bei klarem Wetter noch nicht einmal die margeren 1.250 Watt pro Quadratmeter, welche im Erdorbit eintreffen. Mir tun nur die ganzen Besitzer von Photovoltaik-Anlagen leid, die ihre Kohle sinnlos aus dem Fenster geschmissen haben. Wenn man dann noch an die Wolken, Kondensstreifen und Chemtrails denkt, welche den Solarertrag nochmals schmälern, reicht der klägliche Rest gerade für die Begleichung der Fremdkapitalzinsen und die Wechselrichter, welche alle 5 Jahre erneuert werden müssen. Von den Solar-Panels ganz zu schweigen, welche nach 25 Jahren nur noch die Hälfte der Leistung bringen.

 

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