Der Mensch ist nicht dazu da, um 60 Jahre zu arbeiten

22 Dez

Der Mensch ist nicht dazu da, um 60 Jahre zu arbeiten, um mit ca. 75 Jahren zu versterben. Wer 60 Jahre lang gearbeitet hat und noch stolz darauf ist, hat vom Leben als Mensch gar nichts verstanden oder ist mit sich selbst überfordert.

Kein Lebewesen auf unserem Planeten verbringt den überwiegenden Teil seines Lebens damit mehr Nahrungsmittel zu jagen und zu horten, als für das eigene Überleben benötigt wird.

Wieso schaffen andere Lebewesen ein artgerechtes Leben zu leben und nur der Mensch nicht?

Nachtrag : Der Mensch benötigt keinen Wertespeicher. Einen Wertespeicher benötigen alle die, die mehr einlagern wollen, als sie selbst zum Leben benötigen. Wenn jemand mehr einlagert, als er selbst zum Leben benötigt so sollte er mal darüber nachdenken, ob er nicht zu viel arbeitet.

 

passend auch dazu folgender Artikel

Arbeit macht unfrei, Arbeitslosigkeit macht frei

Gedicht “Der Mensch” (von Gismor)

 

passend auch dazu

Erkenntnisse

MP3 Wir leben widernatuerlich (2 Min)

MP3 Der Sinn des Lebens (3 Min)

MP3 Ist das von der Natur so vorgesehen dass es ein Entlohnungssystem gibt? (1 Min)

MP3 Sich bewusst zu werden was ist eigentlich wichtig im Leben und wieso (5 Min)

mehr von Detlev hören? Mißstände hier / Lösungen hier  / alle Themen hier

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4 Antworten to “Der Mensch ist nicht dazu da, um 60 Jahre zu arbeiten”

  1. Stefan Wehmeier 23. Dezember 2012 um 12:34 #

    Der Sinn des Lebens

    Was ist überflüssig und was ist der Sinn des Lebens? Wer über „diese Welt“ nicht hinaus denken kann und sich nicht eingehend mit der Zukunft beschäftigt hat, könnte endlos darüber nachdenken, ohne eine Antwort zu finden. Glücklicherweise gab es jemanden, der weiter dachte als alle anderen:

    „Ich glaube – und hoffe – auch, dass Politik und Wirtschaft in der Zukunft nicht mehr so wichtig sein werden wie in der Vergangenheit. Die Zeit wird kommen, wo die Mehrzahl unserer gegenwärtigen Kontroversen auf diesen Gebieten uns ebenso trivial oder bedeutungslos vorkommen werden wie die theologischen Debatten, an welche die besten Köpfe des Mittelalters ihre Kräfte verschwendeten. Politik und Wirtschaft befassen sich mit Macht und Wohlstand, und weder dem einen noch dem anderen sollte das Hauptinteresse oder gar das ausschließliche Interesse erwachsener, reifer Menschen gelten.

    Die Schaffung von Reichtum ist durchaus nichts Verachtenswertes, aber auf lange Sicht gibt es für den Menschen nur zwei lohnende Beschäftigungen: die Suche nach Wissen und die Schaffung von Schönheit. Das steht außer Diskussion – streiten kann man sich höchstens darüber, was von beidem wichtiger ist.“

    Arthur C. Clarke (Profile der Zukunft)

    Um den Kinderkram überflüssig und alles Sinnvolle nicht nur erstrebenswert, sondern auch für alle Menschen erreichbar zu machen, bedarf es „lediglich“ der Überwindung der Religion, der Entwicklung des Menschen zum „Übermenschen“ (nach Nietzsche).

    Dass diese Entwicklung erst heute erfolgen kann, liegt nicht an mangelndem Wissen, das in den wesentlichen Grundzügen erstmals durch den Propheten Jesus von Nazareth erkannt und bereits vor der Geburt von Sir Arthur Charles Clarke von dem Sozialphilosophen Silvio Gesell explizit beschrieben wurde, sondern an der Unterdrückung des Wissens durch alle aktiven und passiven Erfüllungsgehilfen von Politik (Machtausübung) und Religion (Machterhalt). Aktive Erfüllungsgehilfen sind jene, die etwas „regeln“ wollen, was nicht geregelt werden kann, solange es sich durch das vom Kapitalismus befreite Spiel der Marktkräfte nicht selbst regelt; und die passiven Erfüllungsgehilfen sind alle, die nicht selber denken wollen, sondern sich diesen tatsächlich sinnfreien Existenzen unterordnen.

    Getreu dem Motto „wer nicht hören will, muss fühlen“ wird somit der eigentliche Beginn der menschlichen Zivilisation, die Natürliche Wirtschaftsordnung, allein durch das Verhältnis zweier kollektiver Ängste bestimmt. Die reale Angst vor der bevorstehenden Auslöschung unserer gesamten „modernen Zivilisation“ durch die globale Liquiditätsfalle (Armageddon) muss insgesamt größer werden als die seit Urzeiten eingebildete Angst vor dem „Verlust“ der Religion, dem Erkenntnisprozess der Auferstehung:

    Jüngstes Gericht

  2. cource 19. April 2015 um 07:52 #

    das instrument „arbeit“ wird missbraucht, um das human animal zu versklaven, damit unterscheidet sich der status des human animal rein rechtlich gesehen nicht wesentlich von dem eines anderen nutztieres, dabei spielt es keine rolle welche gesellschaftsform (kapitalismus/sozialismus) gerade herrscht – damit sind alle so genannten „höherentwicklungen“ beispielsweise: vom tier zum mensch,demokratie, moral usw als bösartige täuschung und vorteilsnahme durch einige wenige priveligierte zu betrachten – das zeitalter der verarschung hat ihren höhepunkt erreicht

  3. robertknoche 20. Juni 2015 um 09:25 #

    Hat dies auf Freiheit, Familie und Recht rebloggt und kommentierte:
    Wir lebenin einem Zeitalter der Technik, wo man nicht mehr arbeitet, um nicht zu verhungern, sondern weil die Arbeit Spaß und
    Freude macht – so sollte es sein, ist es aber nicht! Wir müssen
    schwer arbeiten, damit die Reichen noch reicher werden! Das nennt
    man Kapitalismus!

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