Der Gewinn muß verboten werden, weil ihm kein Gegenwert gegenüber steht

10 Mai

Jetzt auch graphisch endlich bewiesen! Der Verlust des Einen ist der Gewinn des Anderen UND der Gewinn des Einen ist der Verlust des Anderen

gutmenschen-syndrom

Der Verlust des Einen ist der Gewinn des Anderen

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Der Gewinn des Einen ist der Verlust des Anderen

 

Unternehmer sind Träumer, die in ihrem betriebswirtschaftlichem Studium fälschlicherweise den Traum stetiger Gewinnmaximierung, den Traum des ewigen Wachstums und den Traum eines unerschöpflichen Absatzmarktes beigebracht bekommen. Nur alle drei Träume sind eine Illusion und Lüge.

Fast alle Unternehmer sind unfähig zu begreifen, daß Gewinne nur entstehen, wenn Andere Verluste haben. Die wenigsten machen sich Gedanken darüber wo Gewinne und Zinsen überhaupt herkommen.

Gewinnorientierte Unternehmer schaffen ihren eigenen Absatzmarkt ab indem sie durch ihre Gewinne ihren anderen Wirtschaftsteilnehmern das Geld entziehen und viele in die Verschuldung treiben.

Durch Arbeit (Gewinn) kann man kein Geld verdienen, sondern nur Schulden generieren, die Andere aufnehmen müssen. Je größer die Gewinne der Unternehmer, desto höher der Schaden an der Volkswirtschaft und je höher die Staatsverschuldung.

Gewinne ermöglichen die Umverteilung ohne Gegenwert.

Der Gewinn muß verboten werden, weil ihm kein Gegenwert gegenüber steht. Wäre der Gegenwert da, dann gäbe es auf der Welt nicht überall Billionen von Schulden. Zinsen haben übrigens auch keinen Gegenwert.

Handeln und produzieren auf Selbstkostenbasis mit vernünftigem Ressourceneinsatz für langlebige aber vor allem sinnvolle Produkte wäre unbedingte Grundvoraussetzung für eine freie und friedliche Zukunft für alle Menschen.

Ziel muß es sein, den Menschen aus der Lohnarbeit zu befreien und nicht umgekehrt den Menschen durch neue Arbeitsplätze zu versklaven.

Aber viele Unternehmer träumen halt den Traum von der Anhäufung von Reichtümern, um ihre persönlichen Defizite zu befriedigen – auf Kosten des Volkes.

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49 Antworten to “Der Gewinn muß verboten werden, weil ihm kein Gegenwert gegenüber steht”

  1. Cognac 20. Oktober 2014 um 23:26 #

    Viele Fehler!

    1. Unternehmer sind nicht per se Träumer, ein Unternehmer kann auch lediglich eine juristische Person sein, die per Definition sicher nicht träumen kann.

    2. Viele Unternehmer, wenn nicht gar die meisten sind sicher keine Betriebswirte. Das sind eher Manager.

    3. Da viele Unternehmer eben keine Betriebswirte sind, sind die Gedanken an Gewinnmaximierung oft sehr fern.

    4. In einem betriebswirtschaftlichen Studium wird sehr deutlich gemacht, dass Wachstum in Märkten immer nur bis zu einer Sättigung einesMarktes erfolgt und sodann entweder ein Gleichgewicht unter den Marktteilnehmern entsteht, bis ein Unternehmen dieses durchbricht. Dann erfolgt die Verdrängung von Unternehmen bis zu einem erneuten Gleichgewicht.
    ___

    Richtig ist:
    „Nur alle drei Träume sind eine Illusion und Lüge.“

    Nur wird dies eben nicht im BWL- oder VWL-Studium (an der Universität) beigebracht. Bei anderen Schulformen weiß ich dies nicht.

    „Fast alle Unternehmer sind unfähig zu begreifen, daß Gewinne nur entstehen, wenn Andere Verluste haben.“

    Nunja, es ist eine Frage der Definition der Begriffe. Nehmen wir an, ich sei Händler und kaufe etwas für 10 € ein und verkaufe es für 1 €. Mein Käufer macht mir gegenüber so lange Verlust, bis er es für mehr als 1 € weiter verkauft. Der Kauf und Verzehr von Essen ist so gesehen monetär immer ein Verlust. Oder noch weiter: Alles was man selber verbraucht und kaufte, folgt immer dem vorherigen Verlust von Geld.
    Aber so zu schreiben, ist doch purer Unsinn. Hier sollte man Gewinn und Verlust über eine GuV berechnen:
    Wieviel verliere ich durch den Kauf von Lebensmitteln und wieviel gewinne ich dadurch? Genau darum geht es doch! Und danach können durchaus alle Beteiligten Gewinne erzielen und niemand muss Verluste erleiden! dies ist die Frage der Einstellung.

    Ein Eremit, der alles selber anbaut, kann demnach große Verluste einfahren, weil ihm die Arbeit zur Herstellung von Lebensmitteln weniger wert ist als der Hunger, den er möglicherweise leiden würde, tut es aber dennoch und beutet sich so selber aus. Wie soll man denn auf dieser Ebene vernünftig über Gewinne und Verluste und Unternehmer diskutieren?
    ___

    „Handeln und produzieren auf Selbstkostenbasis“

    Ich fahre morgens zum Markt (10km), besorge Waren und fahre wieder zurück und verkaufe diese. Was wäre hier der Selbstkostenpreis?
    Fahrgerät, Antriebsenergie, Fahrtzeit, Zeit des Verkaufs, Einsatz für die Waren? Was davon kommt in den Selbstkosten vor?
    Und wie sieht es mit Vorsorge für mögliche Krankheit aus? Für Zeiten der Arbeitsunfähigkeit?
    ___

    „Ziel muß es sein, den Menschen aus der Lohnarbeit zu befreien“

    Also ein jeder sein eigener Unternehmer? Wohl kaum. Alle Arbeitsnehmer Anteilseigner? Warum sollte ich meine Unternehmung teilen und damit Einfluss auf das Unternehmensziel verlieren (der Grund, warum ich dieses Unternehmen überhaupt gründete)?

    • Aufgewachter 21. Oktober 2014 um 00:38 #

      1. Es verstecken sich aber natürliche Personen, die Träumer sind, hinter den juristischen Personen.
      2. Manager sind ja noch viel schlimmer als Betriebswirte.
      3. Dafür fusionieren die Manager mehrere Firmen in den Mutterkonzern, kündigen bis 50 Prozent ihrer Mitarbeiter und stellen sie über eigene Personaldienstleistungen zu 50 Prozent des vorherigen Gehaltes wieder ein und das obwohl der Umsatz des Konzerns gar keine roten Zahlen schrieb, sondern weil die Aktionäre durch Kosteneinsparungen mehr Rendite haben wollen.
      4. Gleichgewicht und soziale Marktwirtschaft gibt es nicht. Wir haben eine weltweite Konzerndiktatur, die schrittweise per Salami-Taktik ausgebaut wird.
      5. Der Tante-Oma-Laden, der sich gegenüber großen Supermärkten-Ketten nicht halten kann, wird später in das Gesamtsystem assimiliert.

      Das Herrscher und Sklaven Spiel muß aufhören. Re-Kommunalisierung auf Selbstkostenbasis statt Konzern-Privatisierungen durch Gewinne. Zinsen und Gewinne verbieten, dann wird das Leben auch lebenswerter. Wohnen und Essen, wie auch Energie zum Selbstkostenpreis. Wieso arbeiten gehen für das Schuldgeldsystem, die Energieversorgungsunternehmen und Vermieter damit es ein paar wenigen gut geht?

  2. Cognac 21. Oktober 2014 um 02:12 #

    ad 2) was ist denn der Unterschied zwischen BWLer und Manager?
    ad 3) die allerwenigsten Unternehmer fusionieren mit irgendwem. Was bitte ist mein Mutterkonzern? Und ja, genannte Kündigungen sind Ausnützung von Lücken im gestzlich geregelten System, beileibe aber nicht der Regelfall, eher die seltene Ausnahme in der summe der Arbeitnehmer und vor allem in der Summe der Unternehmen.
    ad 4) Gleichgewicht gibt es nicht? Dann scheinst Du entweder nur provozieren zu wollen oder hast keinen blassen Schimmer von Wirtschaftstheorie. Ohne Gleichgewichte (die Du bestreitest), könnte keiner Deiner Leser morgen nicht einkaufen gehen/fahren.

    Selbstkostenbasis? Hast Du noch nicht erklärt.

    • Aufgewachter 21. Oktober 2014 um 09:49 #

      2) Was BWLer machen findest Du hier http://de.wikipedia.org/wiki/Betriebswirtschaftslehre / Was Manager machen findest Du hier
      http://de.wikipedia.org/wiki/Management
      3) Alle Unternehmer versuchen maximale Umsatzerlöse und minimale Kosten zu haben. Die Umsatzerlöse schrauben sie meist durch die Erhöhung der Ausbringungsmenge oder des Stückpreises hoch, die Kosten schrauben sie durch Infiltration von Gewerkschaften herunter. Andere um ihren gerechten Lohn/Gehalt bringen. Sie würden am liebsten vollautomatische Fertigungstraßen betreiben, wenn sie könnten. Meist werden die Ingenieure, die solche Fertigungsstraßen entwickeln später überflüssig und müssen, wie Wanderheuschrecken zum nächsten Unternehmen, um das gleiche auch dort zu tun bis sie wieder gehen können.
      4) Achso das meinste. Das sind keine Gleichgewichte, sondern feste Liefermengen. Kraftstoffe, Lebensmittel etc. Da haben sich die Oligopolisten mit Just in Time den Markt schön aufgeteilt.
      5) Selbstkostenbasis / beispielsweise wohnen ohne den leistungslosen Mietzins zu bezahlen. Nur die Umlegung von Anschaffungskosten, Substanzerhaltung, Abwasser, Niederschlagswasser, Versicherungen etc. in die Miete einrechnen.

      Leute, streicht endlich die leistungslosen Gewinne aus den Rechnungen, sonst wird eine Minderheit zu Lasten der Mehrheit immer „reicher“ und es gibt wieder Bürgerkrieg oder Weltkrieg.

      • Cognac 21. Oktober 2014 um 19:38 #

        ad 2) Du schriebst, BWLer seien schlimmer als Manager, da fragte ich diesbzgl. nach dem Unterschied. Die Frage wurde nicht geklärt 😦

        ad 3) Falsch. Ich bin Unternehmer und ich strebe weder nach maximalen Umsatzerlösen noch nach minimalen Kosten (gerade diskutierten wir die neue Schreibtischausstattung, ich befürworte entgegen anderen Meinungen Monitore mit IPN-Paneln, da diese besser für die Augen der Mitarbeiter bzw. GF sind. Und da setze ich mich durch. Die anderen wollen schick designte, billigere TN-Panel Monitore.
        Einem Unternehmer an sich ist das Lohnniveau übrigens relativ egal! Deswegen müssen auch keine Gewerkschaften großartig unterwandert werden. In der Tat ist es so, dass die Lohnschraube die leichteste ist. Dank Mindestlohn geht diese nicht mehr ganz so leicht, dann werden eben andere Schrauben gedreht, Mechanisierung, günstigerer Einkauf, Wechsel des Produktions-/Dienstleistungsstandorts oder eben höhere Preise. Dies geschieht immer im Rahmen des erwarteten Wettbewerbs und der erwarteten Gesetzeslage. Am Gewinn ändert dies alles mittelfristig nichts. Insofern ist es einem Unternehmer mittelfristig egal.

        ad 4) Nein, da hast Du mich nicht verstanden. Ohne Gleichgewichte gäbe es keine Märkte, keine Sicherheit (ich muss mich nicht für den Rest des Winters mit Lebensmitteln eindecken, ich habe die gefühlte Sicherheit, dass ich weiter wöchentlich einkaufen kann). Du verwechselst aber vermutlich meine Gleichgewichte mit einem absoluten Gleichgewicht eines Marktes. Es gibt aber viele Gleichgewichte in vielen Märkten. Gleichgewicht bedeutet aber nicht unbedingt Stillstand.
        Das Meer bzw. Meereswasser befindet sich auch in einem Gleichgewicht, sogar während eines Tropensturms (dann eben ein paar Tage verschoben). Nur bei einem Tsunami gerät es aus dem Gleichgewicht, fällt dann aber wieder in jenes zurück.

        ad 5) „Selbstkostenbasis / beispielsweise wohnen ohne den leistungslosen Mietzins zu bezahlen.“
        Da fehlen 2 Dinge: Aufwand des Vermieters, dies alles zu betreiben und zu berechnen (ist ja durchaus eine Leistung). Und was ist mit Mietausfall? Wer deckt den? Womit? Oder Leerstand? Genau hierfür ist doch der Gewinn als Versicherung gedacht! Gewinn wird im Schadensfall aufgefrwessen, im Erfolgsfall ist er die Risikoprämie!

        Ich finde, mit Vermietern und Unternehmern greifst Du die falsche Zielgruppe an. Wer sich 60-80 Stunden in der Woche mit seinem Unternehmen beschäftigt, hat in den Augen der meisten durchaus das Recht auf mehr Wohlstand. Und ein großes Einkommen von 120.000 € im Jahr weckt auch noch keinen großen Neid, selbst das 2-, 3- oder 4-fache ist nicht das große gesellschaftliche Problem. Die Problemgruppe sind nicht die Top-10% Vermögenden oder Wohlhabenden aufgrund ihres direkten und indirekten Einkommens. DasProblem sind nicht einmal die Top-5%, selbst als Mitglied der Top-1% unserer Gesellschaft hat man noch nicht ausgesorgt bzw. ist frei von finanziellen Existenzsorgen (um nicht mehr auf Einkommen angewiesen zu sein). 99% der Unternehmer gehören wohl nicht zu diesen Top-1%. Das Problem unserer Gesellschaft und der ungleichen Vermögensverteilung sind die oberen 0,01% bis vielleicht 0,05%. Der Großteil von denen „verdient“ ihr Geld durch Geld. Und hierbei ist ein Gutteil des Geldes geerbt. Mache Dir nicht kleine und mittlere Unternehmer zum Feind, konzentriere Dich auf den wahren Feind unserer bröckelnden Gesellschaft!

        Nicht die Unabhängigkeit eines Einzelnen sollte das Ziel sein, sondern wieder vermehrt die gegenseitige Abhängigkeit! So wie es Henry Ford machte: Er zahlte so viel Lohn, dass seine Arbeiter sich sein kleinstes Modell leisten konnten und damit zu Konsumenten wurden und so die Nachfrage erhöhten (ansonsten war seinerzeit der Lohn deutlich niedriger und Autos für Arbeiter unerschwinglich). Naja, abgesehen davon, dass es der Umwelt nicht gut tat, soll dies als ökonomisches Beispiel dienen.

        Nicht das Zinssystem per se ist das Übel, sondern dass man Einkommen über Zinsen und Optionsgeschäfte machen kann, ohne hierauf Steuern wie Unternehmer oder abhängig Beschäftigte bezahlen. Nicht durch das Zinssystem werden „die da oben“ immer reicher, sondern durch die fehlende vernünftige Besteuerung eben dieses Einkommens.

      • Aufgewachter 22. Oktober 2014 um 10:47 #

        Selbst ohne den ganzen Derivaten-Plunder sammeln sich durch den Zinses-Zins-Effekt ganz fette Pölsterchen an, ohne selbst arbeiten zu müssen. Wenn Du das vermeiden willst, dann brauchst Du ein neues Geldsystem, welches den Namen auch verdient hat. Thema : Selbstkostenbasis – Was ist überhaupt eine Leistung?

        MP3 Ist das von der Natur so vorgesehen dass es ein Entlohnungssystem gibt?
        http://www.box.com/s/9c362e98109d6ea3520f

        MP3 Der Sinn des Lebens
        http://www.box.com/s/a61191de5b149414707e

        MP3 Sich bewusst zu werden was ist eigentlich wichtig im Leben und wieso
        http://www.box.com/s/5041019681e7e3da55fd

        MP3 Wir leben widernatuerlich
        http://www.box.com/s/e9eddf3087e6333eedae

      • Cognac 22. Oktober 2014 um 18:10 #

        Bei der derzeitigen Inflation sammelt sich durch Zinsen quasi gar nichts an! Wenn zudem Zinsen wie einkommen besteuert werden, bleiben keine Zinseszinsen übrig. Nehmen wir einmal hohe Zinsen von 10%. Auf 1.000.000 € ergäben sich 100.000 € an Zinsen, darauf 40% Steuern zahlen, bleiben 60.000 €. Der Zinseszins beträgt aber nur 6.000 € abzgl. Steuern, also 3.600 €. Zusammen ist das bei vernünftiger Besteuerung als einkommen weniger als die Zinsen, der Zinseszins spielt also keine direkte Rolle.

        Und nein, es ist von der Natur wohl nicht so vorgesehen. Wenn wir aber weiterhin in Städten wohnen wollen (weil wir es müssen, da es zu viele Menschen gibt), benötigen wir eine gewisse Industrie und damit eine gewisse Unternehmensgröße. Und damit benötigen wir Unternehmer. Und ein Unternehmer unternimmt in der Regel nur etwas über eine Form der Entlohnung, um die Zusatzbelastung und das zusätzliche Risiko gegenüber einem Nichtunternehmer zu kompensieren.

        Schade, dass Du auf meine anderen Punkte nicht eingehst. Du scheinst generell anti zu sein, ggf. nicht weiter zu argumentieren sondern immer weitere andere Thesen aufzustellen und Dich nicht auf konkrete Inhalte einzulassen. Wenn dem so ist, kann ich Dich nicht ernst nehmen und damit dann keine einzige Deiner Aussagen.Ich hoffe, Du zeigst mir das Gegenteil.

      • Aufgewachter 22. Oktober 2014 um 19:53 #

        Man merkt sehr stark, daß Du von hiesigen Wirtschaftswissenschaften fehlgeleitet worden bist. Der Mensch benötigt kein Zinssystem, weder im Geldsystem korrekt Schuldgeldsystem noch in der Fertigungskalkulation, um zu wirtschaften.

        Eine Währung sollte aber die Kaufkraft währen, und nicht inoffiziell bei einer Inflation von 7,9 Prozent pro Jahr liegen. Ist doch sinnlos in einem „Geldsystem“ zu wirtschaften in dem die Kaufkraft des Geldes noch nicht einmal konstant gehalten wird.

        Thema : Inflation

        Die Lüge von der Geldwertstabilität
        https://aufgewachter.wordpress.com/2012/05/14/die-luge-von-der-geldwertstabilitat/

        Desinformation an der Matrix-Universität / Falsche Formel für die Kaufkraft über Inflationsrate doziert
        https://aufgewachter.wordpress.com/2012/05/18/falsche-formel-fur-die-kaufkraft-uber-inflationsrate-doziert/

        1,25% Garantie-Zins bei Lebensversicherung = aktive Kapitalvernichtung -6,65%
        https://aufgewachter.wordpress.com/2014/01/07/125-garantie-zins-bei-lebensversicherungen-aktive-kapitalvernichtung-665/

        In welchem Sytem möchtest Du Leben, Cognac?

        Umfrage!

        Geld mit steigender Kaufkraft durch konstante Geldmenge würde die Menschheit aus der Sklaverei befreien
        https://aufgewachter.wordpress.com/2012/09/29/geld-mit-steigender-kaufkraft-durch-konstante-geldmenge-wurde-die-menschheit-aus-der-sklaverei-befreien/

      • Cognac 23. Oktober 2014 um 00:28 #

        Das schreibst mir nur, dass Zinsen nicht benötigt werden, bist mir bislang aber noch die Antwort schuldig geblieben, wie es anders gelöst werden kann:
        Beispiel Kreditvergabe für Unternehmer.
        Beispiel Kreditvergabe für Häuslebauer.
        Wer gibt in einem System ohne Zins dem Unternehmer Geld? Und wenn dies nicht der Fall sein sollte, wie sonst kann ein Unternehmer eine gewisse Fabrikation erstellen?

        Geldwertstabilität: Bedeutet, dass sich in einem kurzen Zeitraum das Preisniveau nicht wesentlich ändert. Es war nie Betsreben der Bundesbank oder EZB, diese Stabilität zu schaffen, sie wurde auch nie als Ziel formuliert. Ebensowenig wie die „Wirtschaftsweisen“ je eine Zahl für die Wachstumsprognose nannten. Das sind Vereinfachungen der Presse. Die Wirtschaftsweisen nennen lediglich ein Intervall potentiellen Wachstums (mit einem zwangsläufigen Median). So wie Zentralbanken eben auch nur ungefähr ein stabiles Preisniveau anstreben. Insofern ist genannte Lüge nur eine Vereinfachung der Medien.
        Die angestrebte Stabilität soll insofern stabil bleiben, als dass es kurzfristig wertbeständig ist und der Handel genügend Vertrauen darin hat, s.d. er relativ feste Preise setzen kann, auch so wertbeständig, dass man als Arbeitnehmer in der Regel durchaus zufrieden damit ist, alle 1-2 Jahre nur über den Lohn zu verhandeln (unabhängig von der Unzufriedenheit des Lohnniveaus). Das Gegenteil davon war die Hyperinflation, wo man seinen Tageslohn ausbezahlen ließ um das Geld gleich auszugeben, weil es am nächsten Tag nur noch die Hälfte wert war. Und diese Stabilität ist nach wie vor vorhanden, trotz aller Kritik!
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        Bei Deiner verlinkten Berechnung verweist Du lediglich auf die Währung, vergisst hier aber die angepassten Löhne. Der Bezug zu Gold ist irrelevant, ich stehe nicht auf Schmuck und Gold kann man nicht essen. Ich mag Butter, ich mag Brot. Frage: Wie lange musstest ein Durchschnittsverdiener für das Geld arbeiten, um sich ein Pfund Butter zu leisten oder einen Laib Brot oder einen Fernseher? Wie lange muss derjenige heute arbeiten, um Gleiches zu bekommen (bedenke: heutige Fernseher haben Farben, sind größer, flacher und mit Fernbedienung).
        Das ist doch entscheidend! Scheiß auf’s Gold 😉
        ___

        Falsche Formel für Inflation?
        Naja, drehe das Beispiel mit dem Prof doch einmal um: Wenn der sieht, was man letztes Jahr für 500 € und für 1.000 € bekommt, dann sagt er eben 100% Inflationsrate. Darauf basiert ja seine Antwort. Nimmt er Deine Formel, müsste die Frage ja nicht nach 100% Inflation sondern nach 50% Inflationsrate lauten. Deine 100% als Inflationsrate gibt es nicht, solange nur ein Stück Restvertrauen in eine Währung vorhanden ist.
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        Lebensversicherung? Dem Link bin ich nicht gefolgt, eine Lebensversicherung, die im Alter ein Mindestkapital verspricht, kann ich nicht verteidigen. Mag sein, dass ich es anders als Du kritisiere, aber es ist unser beider Feind 🙂
        Lebensversicherung bedeutet für mich „Risikolebensversicherung“, d.h. bei meinem Ableben bekommen Angehörige Geld. Das ist ja auch Sinn und Zweck einer Versicherung: Risiken zu verallgemeinern.
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        Feste Geldmenge
        Wenn ein Produkt mehr nachgefragt als produziert wird, steigt es im Preis. Dadurch dass die Geldmenge fix ist, müssen andere Produkte im Wert fallen, auch das Geld als Symbol für alle anderen Produkte. Somit ist die Kaufkraftstabilität nicht gegeben.

        Daneben bedeutet steigende Kaufkraft, dass – je länger ich warte, desto mehr kann ich davon kaufen – desto weniger wird jetzt gekauft, Produkte bleiben liegen, müssen als Anreiz im Preis gesenkt werden => Deflation.
        ___

        Ich weiß nicht, in was für einem System ich leben möchte. Grundsätzlich halte ich das aktuelle System nicht für falsch, es fehlen vor allem (global) Steuern auf Kapitalerträge. Wenn es diese gäbe, wer weiß wieviel anders es bei uns aussähe? Von Dir bekomme ich bislang nur Fragen und Texte ohne Lösungen.

      • Aufgewachter 23. Oktober 2014 um 20:30 #

        Wenn Du das gegenwärtige System nicht für falsch hälst, dann brauchen wir auch nicht weiter zu diskutieren.

      • Cognac 24. Oktober 2014 um 00:34 #

        Ich weiß es halt nicht. Von Dir genannte Punkte sind als Frage formuliert selbstredend kritisch. Deine Alternative begründest Du aber nicht. Ich kann mir Dein System nicht vorstellen, weil Du die Begriffe, die Du nennst, nicht systemimmanent erklärst. Ich verteidige zudem nicht das System sondern analysiere und begründe einzelne Kritikpunkte.
        Sofern Du diese nicht sattelfest begründen kannst oder – wenn sie es nicht sind – weiter nennst, wirst Du nie genügend Stimmen für eine Alternative sammeln können. Kritik muss stichhaltig passen. diese blöde Inflationsrechnung ist beispielsweise nur ein „wow“ Argument, so wie Du es formulierst.

        Diskussion bedeutet eine gemeinsame Basis zu schaffen!

      • Aufgewachter 24. Oktober 2014 um 09:36 #

        1. Abkehr vom Schuldgeldsystem
        2. Abkehr vom Zins-System
        3. Abkehr vom Finanzsystem (Aus Geld, Geld machen)

      • Cognac 24. Oktober 2014 um 21:45 #

        Hast Du irgendwelche positiven wirtschaftlichen Beispiele, die ohne 1-3 funktionieren? Nehmen wir an, ein Freund und ich wollen für unsere Familien ein Haus bauen. Woher bekommen wir das Geld dafür? Oder wie stellen wir es an?

      • Aufgewachter 25. Oktober 2014 um 10:29 #

        Das Haus könnte der Staat bereitstellen.

      • Cognac 26. Oktober 2014 um 01:57 #

        Also gibt es keine privaten Vermieter. Wer also entscheidet zwischen Reihenhaus, Doppelhaus, Einfamilienhaus, Bauernhof, stadtwohnung und Mietskaserne?

      • Aufgewachter 26. Oktober 2014 um 18:05 #

        Der Bauausschuss und der soziale Wohnungsbau. 🙂

      • Cognac 27. Oktober 2014 um 02:52 #

        Klingt nach Kommunismus und der ist am Menschen gescheitert…

        Und wie schaut es bei Unternehmen aus? Der Staat ist nicht in der Lage, dies zu entscheiden, da er Innovationen skeptisch gegenüber steht, da der Staat weniger Risiko einzugehen bereit ist – was ja auch vernünftig ist.

      • Aufgewachter 27. Oktober 2014 um 16:37 #

        Meiner Ansicht nach ist der Kommunismus aus anderen Gründen gescheitert. Ein Staat kann nicht pleite gehen, wenn alle so strebsam und artig, wie die Deutschen sind.

      • Cognac 27. Oktober 2014 um 21:07 #

        Warum auch immer er gescheitert ist, dort waren einige gleicher als andere. Es ist also unter Menschen meines Erachtens kein annehmbares System, weil es hier keine Verbesserung gegenüber unserem System ist (wenn denn die momentanen Fehlausschläge endlich bekämpft werden).

        Aber Deiner Antwort entnehme ich, dass Du den Kommunismus anstrebst?

      • Aufgewachter 27. Oktober 2014 um 21:20 #

        Wie wäre es, wenn man Reichtum auf eine absolute Höhe je natürliche und juristische Person deckelt? Lieber eine gleichmäßige Verteilung des Wohlstandes, als eine gleichmäßig Verteilung des Elends.

        Menschheit auf Irrwegen

        Sozialismus = gleichmäßige Verteilung des Elends

        Kommunismus = gleichmäßige Verteilung des Wohlstands

        Kapitalismus = ungleichmäßige Verteilung des Wohlstands

        Faschismus = ungleichmäßige Verteilung des Reichtums

        Feudalismus = unverschämte Verteilung des Reichtums

        DIE LINKE = gleichmäßige Verteilung des Reichtums*

        *ehemalige Forderung der Kampagne “Reichtum für alle“.

        https://aufgewachter.wordpress.com/2012/03/12/menschheit-auf-irrwegen/

      • Cognac 28. Oktober 2014 um 03:14 #

        Reichtum zu deckeln ist da schon eher ein Ansatz, der mir gefällt. Aber das entspricht dann doch in etwa dem, was ich forderte und kritisierte:
        Die zu hohen Kapitaleinnahmen. Nehmen wir an, wir haben Einkommenssteuern wie aktuell steigend je nach Einkommen bis zu 45%. Nun sagen, dass ab einem bestimmten einkommen die Steuern einfach weiter steigen, bis zu 50% oder 60%. Und dann sagen wir noch: Einkommen ist alles, was im Laufe eines Jahres hinzu kommt, also:
        1. Kapitalerträge (Zinsen, Dividenden, Mieten)
        2. Schenkungen (die oft Erbschaften voraus gehen)
        3. Erbschaften

        Das entspricht zwar keiner absoluten Deckelung, aber packt das Übel an der Wurzel, dass eben Kapital nicht mehr so einfach durch Kapital zu machen ist. Und wenn eben doch, gewinnt der Staat kräftig mit.

        Von Punkt 2 und 3 sind übrigens 70-80% der Vermögen betroffen. Das ist der Anteil derer unter den Superreichen, die aufgrund von Reichtum reich wurden.

        Bei einer echten Deckelung sehe ich Schwierigkeiten in der Defintion der Höhe. Gerade bei jusristischen Personen ist dies schwierig. Mal als Extrembeispiel: Die Münchner Rückversicherung auf weniger als 20 Milliarden Kapital zu begrenzen, wäre Leichtsinn und ist eben nicht mit anderen Firmen zu vergleichen.

        Grundsätzlich find eich die Idee der Deckelung gut, nur muss man dies richtig angehen und auch mehr oder minder weltweit.
        ___

        „DIE LINKE = gleichmäßige Verteilung des Reichtums“
        Gysi dazu: Unter »Reichtum für alle« verstehe er die Teilhabe aller Bürgerinnen und Bürger am gesellschaftlichen Leben: an Kultur, an Bildung zum Beispiel. Es geht um die solidarische Gesellschaft. Daneben war das Plakat „Reichtum besteuern“ aktuell, DIE LINKE wollte also alle zu Steuerzahlern machen, aber nicht den Reichtum gleich verteilen, sondern begrenzen. Was wir ja auch wollen.

      • Aufgewachter 28. Oktober 2014 um 10:30 #

        Zocken mit Zahlungsmitteln sollte auch verboten werden. 😉

      • Cognac 28. Oktober 2014 um 19:53 #

        Jein. Reines Zocken? Ja. Als Absicherung von Geschäften über Währungsgrenzen? Nein. Ich bin mir aber sicher, dass Du beim Vorliegen aller nötigen Informationen zum gleichen Schluß kommst. Die Absicherung der Geschäfte hängt mit realen Waren zusammen und macht heute vermutlich nicht einmal ein Promille der Währungsgeschäfte aus, eher noch sehr viel weniger.

        Daneben gibt es noch andere Währungsgeschäfte, die auch eine gewisse Zockerei sind: Ich lege mein Tagesgeld nicht in Euro an sondern bei einer Bank in ausländischer Währung (beispielsweise türkische Lira, bekomme dort höhere Zinsen und kann durch Währungsauf- und abwertungen zusätzlich gewinnen oder verlieren). Dies ist aber auch nur ein Bruchteil der Währungsgeschäfte.

      • Aufgewachter 28. Oktober 2014 um 19:58 #

        Sowas gehört verboten! Währungen stabil halten, dann benötigt man solch einen Unfug nicht.

      • Cognac 28. Oktober 2014 um 22:04 #

        Währungen stabil zu halten, ist aber eben Unfug. Deswegen hat man sich ja von diesem System entfernt. Eine stabile Währung (betroffene Länder alle Euro) verstärkte doch gerade unsere Krise mit den Südeuropäern und Irland.

        Und wenn Währungen nicht stabil sind, müssen Unternehmen auf Währungen spekulieren oder eben ihre Gewinnspannen erhöhen, um das erhöhte Risiko abzudecken.

        Ich glaube, Du stellst Dir das wirtschaftliche Handeln unabhängig eines Systems viel zu einfach vor, letztlich scheinst Du mir nur heiße Luft zu reden ohne konkrete Vorstellungen zu haben, die sich ansatzweise umsetzen lassen. Schade. Mit aufgewacht scheint mir da nichts. Eher mit unsinnigen Zwischenrufen.

      • Aufgewachter 28. Oktober 2014 um 22:10 #

        Ich weiß zwar nicht was Du gelernt hast, aber mit einem gesunden logischen Menschenverstand haben Deine Ausführungen aber weniger zu tun. Wahrscheinlich hast Du Dich von der Matrix-Universität verbilden lassen für die Interessen ein paaar weniger. Versuch doch mal Deinen Verstand zu benutzen. 😉

      • Cognac 29. Oktober 2014 um 15:15 #

        Ich lasse mich vom Verstand leiten. Welche meiner Ausführungen ist denn nicht korrekt? Bislang sieht es für mich so aus, dass ich Deine Beispiele bisher mit Gegenbeispielen belegen konnte, umgekehrt hast Du es bislang nicht gezeigt.

        Beispiel stabile Währung:
        Wenn Deutschland nach England exportiert, benötigen Engländer den Euro, um die Waren zu bezahlen, sie fragen Euro nach. Umgekehrt fragen Deutsche das Pfund nach, wenn etwas in England gekauft werden soll. Wird aber viel mehr nach England exportiert als importiert, ist die Nachfrage nach Pfund deutlich niedriger als nach dem Euro. Und aus Angebot und Nachfrage entstehen seit jeher Preise, so auch für Währungen. Bleibt die Währung stabil, steigen die Preise, da sich ja der Wert der Währung verändert.

        Welche meiner Äußerungen sind nicht logisch?

      • Aufgewachter 29. Oktober 2014 um 15:35 #

        Die Kaufkraft einer Währung sollte doch konstant bleiben. Daher sinnigerweise auch der Name : Währung, wie währen …

      • Aufgewachter 29. Oktober 2014 um 15:35 #

        Die Kaufkraft einer Währung sollte doch konstant bleiben. Daher sinnigerweise auch der Name : Währung, wie währen …

      • Cognac 29. Oktober 2014 um 16:04 #

        Aber durch unterschiedliche Währungen und divergierenden Im- und Export geht es eben nicht. Funktionieren tut es nur, wenn die Außenhandelsbilanz zwischen zwei Währungsgebieten ausgeglichen ist. Damit beschränkt man aber wieder Angebot und Nachfrage künstlich.

        Eine künstliche Beschränkung ist aber doof, weil die nur passt, wenn alle Faktoren auf einem Niveau bleiben. Angenommen die Bevölkerung Englands wächst rapide, bleibt im Euroraum stabil oder sinkt, dann sind die Voraussetzungen anders, die Nachfrage steigt rapide an, das Angebot kann aber nicht angepasst werden.

        Es schwankt immer alles zugleich, mal mehr, mal weniger.

        Währung hat nichts mit „währen“ zu tun, mehr mit werunge, also Gewährleistung. Und bislang ist in Mitteleuropa seit den 40ern gewährleistet, dass man für seine Währung auch etwas umgetauscht bekommt.

      • Aufgewachter 29. Oktober 2014 um 16:22 #

        Nur komisch, daß man immer mehr Euro-Papier-Scheine benötigt, um eine konstante Menge Gold zu kaufen …

      • Cognac 29. Oktober 2014 um 16:47 #

        Nun ja, welche Aussagekraft hat das denn?

        1) Momentan zahle ich weniger Euronen für Gold als vor 1, 2 oder 3 Jahren.
        2) Momentan zahle ich doppelt so viel in Dollar für Gold wie vor 30 Jahren. Der Anteil meines mittleren Einkommen, um die gleiche Menge Gold zu kaufen, beträgt aber deutlich weniger.
        3) Was interessiert mich der Goldpreis? Damit kann ich mir nichts kaufen außer Geld. Und essen kann ich es auch nicht.

        Ich schrieb bereits: Um über den Wert von etwas zu sprechen, ist viel relevanter, wieviel Zeit man in Arbeit investieren muss, um etwas zu bekommen. Der Preis von Gold (dessen Menge wächst und eben nicht stabil ist) hat welche Relevanz?

      • Aufgewachter 29. Oktober 2014 um 16:51 #

        Wieviel Stunden mußt Du denn heute arbeiten, um Dir eine Feinunze Gold zu leisten?

        Preise für eine Feinunze Gold vor Aufhebung der Golddeckung im Jahre 1971

        Jahr 1968 (Durchschnitt) : 38,87 US Dollar
        Jahr 2012 (14.05.2012) : 1.580,30 US Dollar

      • Cognac 29. Oktober 2014 um 17:06 #

        Naja, 1968 und 2012 zu vergleichen, welchen Zweck hat es, außer die Schwankungen aufzuzeigen? Du schriebst, dass man immer mehr Euronen für Gold zahlen müsse und nennst nun einen extrem niedrigen Preis im Vergleich zu einem sehr hohen?

        Aber wie erwähnt: Welchen Zweck hat es für einen Normalbürger, über Goldpreis zu sprechen? Gold kann man nicht essen, in Gold kann man nicht wohnen, mit Gold kann man nicht heizen…

      • Aufgewachter 29. Oktober 2014 um 17:08 #

        Der Mensch benötigt keinen Wertespeicher. Einen Wertespeicher benötigen alle die, die mehr einlagern wollen, als sie selbst zum Leben benötigen. Wenn jemand mehr einlagert, als er selbst zum Leben benötigt so sollte er mal darüber nachdenken, ob er nicht zu viel arbeitet.

      • Cognac 29. Oktober 2014 um 17:10 #

        Und wieder ein neues Thema statt Deine alten Punkte mit Argumenten zu untermauern und meine Fragen auch mal konkret zu beantworten. Viel Wind um nichts…, Du bist kein Aufgewachter, du bist vielleicht höchtens ein Träumer.

      • Aufgewachter 29. Oktober 2014 um 17:14 #

        Dann können wir die „Diskussion“ ja einstellen. Bleib Du in Deinem System und werde glücklich …

      • Cognac 29. Oktober 2014 um 17:33 #

        Ja, schade. Aber Du bleibst ja auch in „meinem“ System, zwangsläufig. Nur scheinbar weniger glücklich.

  3. Cognac 29. Oktober 2014 um 15:16 #

    Achso, ich habe keinen Unitätsabschluss, ich lese lediglich viel und verschiedene Quellen…

  4. KUNO 12. Januar 2016 um 17:15 #

    @ Aufgewachter

    Nein, mein Lieber, da haste Dich vergaloppiert und verrannt!
    Die Billionen Falschgeld entstammen nicht dem Gewinnstreben; es sei denn, dass Du das Wirken aller Wirtschaftstätigkeit als „Gewinnstreben“ bezeichnest.

    Das „Falschgeld“ (ein Begriff von Roland Baader) kommt eindeutig vom übermäßigen Gebrauch der Gelddruckmaschine! Und sonst nirgendwo her.
    Überhaupt werde ich aus Dir nicht recht schlau. Ich kann Dich nicht einordnen.
    Einmal bringst Du Tonoriginale von AH, das ist sehr verdienstvoll; dann wieder etliches aus der marxistischen Suppenküche. Irgendwie erinnert mich das an Hugo Strasser, das war eines der Gründungsmitglieder der NSDAP, aber ein Sozilarevolutionär der die Banken und Großkonzerne verstaatlichen wollte. AH lies in gewähren, sorgte aber dafür, dass er nicht allzuoft gehört und gelesen wurde.

    Wir haben doch gerade den Zusammenbruch der marxistischen Planwirtschaft erlebt, richtig? Damit gibt es aktuell nur einen Gewinner: die Marktwirtschaft, richtig?
    Wenn das aber so ist und Du in Deinem Forum auch persönlich nach einem dritten Weg und Alternative suchst, so muss diese Alternative auch funktionieren. Auf der extremen Verschwörerseite „Gegenfrage“ und selbst im seriösen und freiheitlichen „Freiraum Magazin“ hast Du schon geschrieben. Gefruchtet hat das aber nur bei dem erstgenannten Verschwörerforum, soweit ich weiß.
    Und wenn Du das Gewinnstreben verteufelst, dann wird das am Ende nicht funktionieren.
    Sage jetzt nicht: doch, doch das funktioniert! Nein, wir sollten das lassen, weil ein neuer sozialistischer Versuch kostet den kleinen Leuten nicht nur Geld und Nerven, sondern auch noch verplemperte Lebensjahre.
    Das Problem ist einzig und allein die ungeheure Geldschwemme und zwar weltweit.
    Deshalb werden wir um einen allgemeinen Crash nicht herumkommen.
    Ob danach wieder genauso verfahren wird oder nicht, das erfahren erst unsere Kinder- soweit überhaupt vorhanden.

    • Aufgewachter 12. Januar 2016 um 21:12 #

      Die Natur läßt sich nicht betrügen. Die Betrugssysteme hatten auch immer wieder unterschiedliche Namen, um nicht aufzufliegen. Aber früher oder später stirbt die Lüge und damit das Betrugssystem. Das Geldsystem ist ein Betrugssystem. Auch die unterschiedlichen Gehälter/Löhne sind ein Betrugssystem. Im übrigen gehöre ich keiner o.g. Ideologien an.

  5. KUNO 12. Januar 2016 um 17:31 #

    Noch etwas, auch an die Adresse von Cognac, weil ich das gerade gelesen habe:
    Das stimmt schon hinsichtlich der Austauschverhältnisse von Währungen. Das gilt selbst dann, wenn der deutsche oder spanische Exporteur mit dem britischen Importeur die Zahlung auf Dollarbasis vereinbart hatte.

    Nur, die Prämisse vom Aufgewachten, dass die Austauschverhältnisse der Währungen gleich sein müssen, ist leider nicht nur falsch sondern geradezu unsinnig.
    Warum?
    Ei, weil die Wirtschaft, zumal international, nichts statisches ist. Deshalb schwanken gesamtwirtschaftliche Leistungen teils erheblich und das ist auch völlig normal so. Gleichmacherei und Gleichschaltung haben dort gottlob noch keinen Eingang gefunden.
    Wenn nun die Leistung eines Landes, sagen wir Italien oder Griechenland, um sagen wir 25 % unter dem durchschnittlichen Wert liegt, wären diese Länder nicht mehr wettbewerbsfähig und müssten was? Richtig- abwerten! Nur geht das leider im EURO Raum nicht mehr und das ist auch der ganz einfache Grund für die Eurokrise.

    Merke: Feste Wechselkurse sind von übel!

    • Aufgewachter 12. Januar 2016 um 20:22 #

      Der Wettbewerb sollte am besten auch gleich verboten werden. Wettbewerb = Krieg. Ich will keinen Krieg! Du etwa?

  6. KUNO 13. Januar 2016 um 18:14 #

    Wettbewerb ist ein Naturgesetz!
    Wenn Du, ich nehme an: in früheren Jahren, um eine Frau gebuhlt hast und ein anderer, attraktiverer Mann Sticht Dich aus- dann ist das Wettbewerb oder sogar Auslese.

    Und das ist die tiefere Ursache für den Untergang des Marxismus. der ist nämlich nicht nur in der DDR gescheitert, sondern weltweit.
    Es war dies das Fehlen des Wettbewerbs!

    Noch ein anderes Beispiel, das versteht man noch besser: In einem Ort gibt es zwei Bäcker. Da die Preise staatlich fixiert sind und das Gewinnstreben verboten ist (!), schmecken die Brötchen und das Brot, sowie der Kuchen erwartungsgemäß schlecht.
    Und warum? Nur weil der Wettbewerb abgeschafft wurde?
    Willst Du in einer solchen Welt leben? Ich nicht!

    • Aufgewachter 13. Januar 2016 um 18:33 #

      Staatliche Brötchen schmecken schlecht? Und private Brötchen schmecken lecker? Daran erkennt man echt wessen Geistes Kind Du bist.

      Auf der Erde und in der Natur steht überhaupt nichts in Konkurrenz, sondern in Harmonie. Wenn Deine Frau immer den attraktiveren Männern hinterherläuft, dann lass sie doch flitzen. Die wird mit sich nicht und andere mit ihr nicht glücklich. Das hat aber auch nichts mit Auslese zu tun, sondern viel mehr mit dem Gegenteil und Bindungsängsten oder schlimmeres, wie folgender Witz veranschaulicht.

      Ein junger Mann fragt eine hübsche Frau: „Würden Sie für eine Million Euro mit einem wildfremden Mann eine Nacht verbringen?“ Hübsche Frau: „Aber, sicher doch, sofort!“ Junger Mann fragt nach: „Würden sie für 25 Euro mit mir eine Nacht verbringen?“ Hübsche Frau entrüstet : „Wofür halten sie mich denn?“ Mann: „Das haben wir ja schon geklärt, jetzt verhandeln wir nur noch über den Preis …“

      Was ist Borderline?
      https://aufgewachter.wordpress.com/2012/02/24/was-ist-borderline/

      Und was Borderline-Frauen bei vielen Männern auslösen, wird hier ganz gut beschrieben …

      Männer in Neubaugebieten / Große Zufriedenheitsanalyse zum Thema Sex / Umfrage
      https://aufgewachter.wordpress.com/2015/06/11/manner-in-neubaugebieten-grose-zufriedenheitsanalyse-zum-thema-sex-umfrage/

  7. Hagebause 1. Dezember 2016 um 05:44 #

    Hallo Aufgewachter ! Ich teile und verstehe deine Vision. Es ist schwer in der heutigen Zeit Gedanken von einer solchen Tragweite zu äußern.Ich habe in der DDR gelebt und ich kann dir nur sagen, laß dich nicht entmutigen.Eine andere Welt ist möglich und vorallem nötig.
    Ich kann heute zwei Systeme miteinander vergleichen.Wenn ich zurückblicke, komme ich zu der Erkenntnis,dass der Sozialismus eine Zukunft hat.
    Aus heutiger Sicht wäre es besser gewesen eine DDR zu verbessern, als alte Fehler zu wiederholen.

    • Aufgewachter 2. Dezember 2016 um 21:41 #

      Ich danke Dir für Deinen Kommentar. Ich dachte schon, ich wäre hier ein einsamer Geisterfahrer in einer wahnsinnig gewordenen Welt.

  8. Simone Lübbe-Voigt 1. Dezember 2016 um 05:47 #

    Hallo Aufgewachter ! Ich teile und verstehe deine Vision. Es ist schwer in der heutigen Zeit Gedanken von einer solchen Tragweite zu äußern.Ich habe in der DDR gelebt und ich kann dir nur sagen, laß dich nicht entmutigen.Eine andere Welt ist möglich und vorallem nötig.
    Ich kann heute zwei Systeme miteinander vergleichen.Wenn ich zurückblicke, komme ich zu der Erkenntnis,dass der Sozialismus eine Zukunft hat.
    Aus heutiger Sicht wäre es besser gewesen eine DDR zu verbessern, als alte Fehler zu wiederholen.

    • Aufgewachter 2. Dezember 2016 um 21:41 #

      Ich danke Dir für Deinen Kommentar. Ich dachte schon, ich wäre hier ein einsamer Geisterfahrer in einer wahnsinnig gewordenen Welt.

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