Falsche Antworten auf verhängnisvolle Fangfragen bei Zeitarbeitsunternehmen enden mit Sanktionsbescheid

7 Jul

zumindestens, wenn der Vorstellungskandidat im Bezug von Leistungen nach dem SGB II steht.

 

„Der Arbeitsort ist immerhin 60 Kilometer von Ihrem Wohnort entfernt! Sind Sie auch wirklich sicher, dass Sie da arbeiten wollen?”

„Die Arbeitszeit kann auch schon mal bis 22 Uhr sein. Sind Sie auch wirklich sicher, dass Sie solange arbeiten können?”

„Der Stundenlohn beträgt leider nur 7,79 Euro brutto pro Stunde. Sind Sie auch wirklich sicher, dass Sie damit auskommen?”

 

Eine Antwort mit „nein“ beantwortet und die Leistungskürzung per Sanktionsbescheid ist sicher.

Alle Antworten mit „ja“ beantwortet und trotzdem keinen Arbeitsvertrag erhalten? Sowas kann auch passieren! Siehe hier

 

Zeitarbeitsfirmen als getarnte Horchposten der Jobcenter, welche die Arbeitsbereitschaft “ermitteln”

Zeitarbeitsfirmen als getarnte Horchposten der Jobcenter, welche die Arbeitsbereitschaft “ermitteln”

 

Quelle : Hartz IV: Einschüchterungen durch Personalfirmen / Lassen Jobcenter Hartz IV-Leistungsberechtigte durch Personaldienstleister einschüchtern?