1,25% Garantie-Zins bei Lebensversicherung = aktive Kapitalvernichtung -9,11%

7 Jan

Offenbar gibt es immer noch Leute, die sich von ihrem Wertpapier-Lumpenhändler ihres Vertrauens Kapital-Lebensversicherungen andrehen lassen.  Ein Garantiezinssatz von 1,25 % bedeutet unter der Berücksichtigung der tatsächlichen jährlichen Inflationsrate von 10,36% eine aktive Kapitalvernichtung – und zwar von -9,11% pro Jahr.

Erinnert mich ein wenig an den Zeichentrickfilm “Pinocchio”, speziell die Folge in der Pinocchio auf anraten von Fuchs und Kater seine Goldmünzen nachts im Wald vergraben sollte, damit er am nächsten Tag einen Baum voller Goldtaler erwarten könne. So naiv, wie Pinocchio ist, vergräbt er die Taler auch und geht heim. Kurze Zeit später graben Fuchs und Kater die Goldtaler wieder aus … Den Fuchs gibt es übrigens heute immer noch. Der Fuchs macht Werbung für eine namenhafte „deutsche“ Bausparkasse. Und die Pinocchios sind die Deutschen.

„Auf diese Steine können sie bauen“
„Ihr unabhängiger Finanzoptimierer“
„Wenn´s ums Geld geht … “
„Wir machen den Weg frei“

Der Mensch benötigt keinen Wertespeicher. Einen Wertespeicher benötigen alle die, die mehr einlagern wollen, als sie selbst zum Leben benötigen. Wenn jemand mehr einlagert, als er selbst zum Leben benötigt so sollte er mal darüber nachdenken, ob er nicht zu viel arbeitet.

 

passend auch dazu

Die Lüge von der Geldwertstabilität

8 Antworten to “1,25% Garantie-Zins bei Lebensversicherung = aktive Kapitalvernichtung -9,11%”

  1. da)v(ax 9. Januar 2014 um 08:00 #

    Sorry, aber wo kommt denn diese Inflationsrate von 7.9% her? Das ist doch Unfug.

    http://www.inflationsrate.com/

  2. so_nicht 10. Januar 2014 um 12:14 #

    Man man man, beschämend was aus dem Volk der Denker wurde. Nur noch Abnicker.
    Denksport Aufgabe. Seit Euroeinführung haben sich die Europreise an die DM-Preise angeglichen, bzw sogar überholt. Das ist dann ne Steigerung von 100%. Dann rechne mal aus, welchen Zins das in einem Zeitraum von, sagen wir mal 12 Jahren ergibt. Solltest Du vergessen haben, wie das geht (kommt ja schon im Kommentar so ruber) dann nimm das Microsoft Produkt für Tabellenkalkulation.

    • Aufgewachter 10. Januar 2014 um 17:18 #

      Schon mal in den Einkaufswagen geschaut, wieviel man im Jahr 2000 für 100 DM bekommen hat und wieviel man heute für 100 DM (rund 50 Euro) bekommt? Liegt 2013 doch nur noch ungefähr ein Drittel der Ware im Einkaufswagen, wie im Jahr 2000, woll?

      DOPPELTER SKANDAL / Kein Mindestlohn für Hartzer / Mindestlohn müßte inflationsbereinigt bei 24,65 Euro statt 8,50 Euro liegen
      https://aufgewachter.wordpress.com/2013/12/05/doppelter-skandal-kein-mindestlohn-fur-hartzer-mindestlohn-muste-inflationsbereinigt-bei-2465-euro-statt-850-euro-liegen/

      Vor längerer Zeit sagte Freeman von Alles Schall und Rauch (ASR) doch mal, ob die Menschen unter Valium stehen würden (sinngemäß – weiss den exakten Wortlaut nicht mehr).

      Es ist genauso, wie es Mr. Boyle (Fernsehmoderator) aus dem US Film Network gesagt hat. Die Menschen sitzen nur noch vor dieser Röhre und glauben alles, was aus dieser Röhre kommt. Sind also ferngelenkt durch (Hypnose). Die Anderen wiederum haben Angst (Stockholm Syndrom), und wieder andere wollen das System nicht bekämpfen, weil sie das Geld so sehr lieben (Borderline Syndrom)

      Aber es gibt auch anständige und psychisch gesunde Menschen in meinem Land.

      Erstmalig seit dem Bestehen der NGO BRD haben jetzt 89.786 von 80,586 Millionen Menschen damit angefangen für ihre ureigensten Rechte nämlich den Menschenrechten gemeinsam einzustehen. Dies entspricht zwar erst einem Anteil von nur 0,11 Prozent der Bevölkerung der BRD jedoch ist davon auszugehen, daß sich weitere Menschen anschließen werden. Ein echter Lichtblick.Ich meine jetzt die Petition 46483 für die Abschaffung der Hartz IV Sanktionen.

      Und der “Fragebogen für Arbeitgeber” aus meinem Artikel „Erwerbsloser schockt Arbeitgeber mit Fragebogen“ vom 08.01.2014 wurde innerhalb der ersten 48 Stunden genau 116.702 mal aus 118 verschiedenen Ländern heruntergeladen.

      Nur gemeinsam sind wir stark. Wer sich nicht wehrt, lebt verkehrt!

  3. Helmut Josef Weber 18. September 2014 um 16:20 #

    Alle Menschen die in eine Rentenkasse oder Lebensversicherung einzahlen, machen einen Fehler: Sie vertrauen dem Staat.
    Es ist schon schlimm genug, dass es diese Zwangsabgaben in die Rentenkassen gibt, mit der man sich eine Rente erarbeitet, die später nicht zum Leben ausreicht.
    Aber wer dann noch zusätzlich in Rentenkassen einzahlt, bei denen der Staat eingreifen kann, der kann den Knall nicht gehört haben.
    In Deutschland hat der Gesetzgeber den Lebensversicherungen erlaubt Leistungen zu stoppen, wenn sie in finanzielle Schieflage geraten; natürlich bei voller Beitragszahlung des Versicherten.
    In 4 europäischen Staaten sind die kapitalgedeckten Renten schon vom Staat beschlagnahmt worden; zuletzt auch in Polen
    Jetzt geht es an die Betriebsrenten.
    Ich kann nur jedem raten für seine private Altersversorgung eine Variante zu finden, bei der:
    1. Keine Provisionen abgezogen werden, wie bei Allianz,
    Riester u. Co.
    2. Die Gewinne legal nicht versteuert werden müssen.
    3. Der Staat keine Kenntnisse von hat.
    4. Nicht besteuert wird, wenn die Vorsorge im Alter
    verbraucht wird.
    5. Keine Krankenkassenbeiträge von bezahlt werden
    müssen; daher auch keine Zuzahlungen für
    Medikamente usw. usw.
    6. Alles sofort und augenblicklich in einen anderen
    Staat gebracht werden kann.
    7. Auf der ganzen Welt als Zahlungsmittel anerkannt
    wird.
    8. Seit Jahrtausenden seinen Wert erhalten hat.
    9. Nicht durch Inflation oder Währungsreform wertlos
    werden kann.
    10. Beim Ableben des Inhabers der Altersversorgung,
    den Hinterbliebenen die Werte bleiben.

    Wer kann da an Edelmetallen vorbei?
    Viele Grüße
    H. J. Weber

    • Aufgewachter 18. September 2014 um 16:24 #

      Also besser doch die Goldmünzen vergraben und viele Teelichter anzünden und tüchtig beten, daß einen niemand dabei beobachtet … 😉

  4. KUNO 5. April 2015 um 15:23 #

    Diese Aussage könnte ich dann unterschreiben, wenn ich statistisches Material über die angegebene „tatsächliche Inflationsrate von 7,90 % “ hätte.
    Warum überlegen denn die Banken reihum (sogar in der Schweiz) Strafzinsen auf Einlagegelder zu verlangen. Eigentlich kann es einen negativen Zins nicht geben; auf diese Weise dann aber schon. Und warum den Strafzins? Eben weil die Inflationsrate in Deutschland nach japanischem Muster droht ins Negative abzurutschen. Statt Inflation die Deflation. Japan hat damit seit 1990 Erfahrung.
    Ich bin selbst Unternehmer (Handwerker) und ich kann meine Preise schon seit zwei Jahren nicht mehr erhöhen, bestenfalls versteckte Preiserhöhungen bei Ersatzteilen sind drin. Die Stundenverrechnungspreise sind aber Tabu. Sonst bin ich weg vom Fenster.

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