Zitat (Christian Morgenstern)

12 Jan

Wahrheit kann erst wirken, wenn der Empfänger für sie reif ist. Nicht an der Wahrheit liegt es daher, wenn die Menschen noch so voller Unweisheit sind. Alle Geheimnisse liegen in vollkommener Offenheit vor uns. Nur wir stufen uns gegen sie ab, vom Stein bis zum Seher. Es gibt keine Geheimnisse an sich, es gibt nur Uneingeweihte aller Grade

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6 Antworten to “Zitat (Christian Morgenstern)”

  1. Fall Klara 12. Januar 2014 um 21:43 #

    Je komplexer die Welt wird, desto schwieriger wird es, Zusammenhänge zu begreifen.
    Da kann man sich noch so bemühen, es wird nicht gelingen.
    Deshalb ist es ja so wichtig, dass Grundrechte über allem stehen, als Wegweiser für verzwickte Angelegenheiten.

    Gerade der Arbeitsmarkt in Deutschland, im Zuge der europäischen
    Länder-Anpassung, ist so eine verzwickte Sache geworden und macht die Volksvertreter ratlos.

    Mit der Übergabe der Arbeitslosenverwaltung an private Firmen, die sogenannten Jobagenturen wie ARGE, AHA u.s.w., inklusive ihrer Subunternehmen, die sich Personal- u. Zeitarbeitsunternehmen oder gGmbH nennen und direkten Zugriff auf die gespeicherten Daten der Arbeitsagenturen haben,
    ist der Mensch, mit all seinen Fascetten, in den Hintergrund getreten.
    Es zählt nur noch der Profit, der aus dem Mitarbeiter heraus zu holen ist.
    Es ist eine kurzsichtige und ausbeuterische betriebswirtschaftliche Sichtweise an Stelle des verantwortungsvollen, staatlich kontrollierten Handelns der ehemaligen Arbeitsämtern getreten, mit nur einem Ziel :
    Arbeitslose mit unerträglichem Druck und verfassungswidrigen Methoden in den Niedriglohnsektor zu zwingen oder sie durch Sanktionen von dem Grundrecht auf ein menschenwürdiges Dasein und dem nötigen Leistungsbezug auszugrenzen.

    Gefördert von der EU, ist der europäische Arbeitslose zur billigen Beute geworden und eigens dafür geschaffene, von der EU finanzierte Arbeitskreise, mit dem Ziel, „Humankapital“ im Niedriglohnsektor einzurichten, verschaffen der Wirtschaft nur kurzweilig nie dagewesene Gewinne.
    Während der, der die Arbeit erledigt, mit dessen Kraft der Gewinn erzielt wird, durch den Niedriglohn in Armut und Abhängigkeit gehalten wird.
    Das Arbeitnehmer-Überlassungsgesetz, welches grundsätzlich vor Ausbeutung schützen soll, wird genauso missachtet, wie Grund- und Verfassungsrechte.
    Für kurzweilige Gewinne, wird der Fortbestand des Wirtschaftskreislaufes aufs Spiel gesetzt.
    Armutslöhne und fehlende Beschäftigung (Hatrz4) führen unausweichlich, wegen der fehlenden Kaufkraft, zum Wirtschafts- Stillstand.
    Wir erleben es z.Zt. augenscheinlich, dass reihenweise Geschäftsschließungen allerorts für Geisterstädt-Charakter und depressive Verstimmung sorgen.
    Der zerstörerische Prozess innerhalb des Wirtschaftskreislaufs nimmt mit schwinden der Kaufkraft seinen Lauf.

    Will ich die Kuh melken, muss ich sie füttern !

    Wenn wir wieder zu einer gesellschafts-verträglichen Wirtschaft kommen wollen, muss die Wirtschaft begreifen, dass sie Verantwortung trägt und dass es kurzsichtig und dumm ist, Gewinne ohne Berücksichtigung der Nachhaltigkeit, einer stätigen Wachstums-Orgie zu unterwerfen.

    Retten kann die Wirtschaft nur die innländische Kaufkraft….also weg mit dem Niedriglohn –
    Nur ein intakter Wirtschaftskreislauf sorgt dauerhaft für Gewinneinnahmen!

  2. Fall Klara 13. Januar 2014 um 00:14 #

    Vielleicht gibt es bei diesen Veranstaltungen etwas interessantes zu erfahren ?

    http://www.fes.de/GPol/inhalt/veranstaltungen.htm

    Veranstaltungen der Friedrich Ebert Stiftung mit Unterstützung der Urania in Berlin:
    Wege in eine ökologische und gerechte Gesellschaft

    In dieser Vortragsreihe in Zusammenarbeit mit der Urania wollen wir Alternativen zur nachhaltigen Entwicklung unserer Gesellschaft gemeinsam mit Expert_innen sowie einer einer breiten Öffentlichkeit diskutieren. Bekannte Vertreter_innen aus Philosophie, Ökonomie, Politik, Klimaforschung, Technik und Gesellschaft beleuchteten die aus ihrer Sicht notwendigen Schritte auf dem Weg zu einer ökologischen und sozialen Gesellschaft.

    Veranstaltungen im Januar und Februar 2014:

    15.01: Christine Bauhardt über Alternativen zur Wachstumsökonomie aus feministischer Sicht

    27.01: Klaus Töpfer über Verändern durch Wissen – Erfolgsbedingungen guter Bürgerbeteiligung

    21.02: Greta Taubert über Apokalypse jetzt! Wie ich mich auf eine neue Gesellschaft vorbereite

    27.02: Marcel Hunecke über Psychologie der Nachhaltigkeit – Psychische Ressourcen für Postwachstumsgesellschaften

    Eine Übersicht über die bisherigen Vorträge finden Sie unten.

    Eintritt: 7,- €, ermäßigt 6,- €, Urania-Mitglieder 3,50 €

    Tickets können über die Website der Urania reserviert werden.
    Politisches Café am Sonntag

    Im Rahmen der Reihe »Politisches Café« von Urania Berlin e.V. und der FES diskutieren die Teilnehmerinnen wichtige gesellschaftliche Themen am Sonntagmorgen bei einer Tasse Kaffee oder Tee mit ausgewiesenen Experten. Moderator ist Christian Richter, Beginn immer 10:30 Uhr.

    Nächste Veranstaltung:

    09.02: Wilfried Bommert und Michael Brzoska über Land Grabbing und der Wettstreit um Ressourcen – neuer Kolonialismus und Ursache für bewaffnete Konflikte?

    • Aufgewachter 14. Januar 2014 um 14:57 #

      Ich bin der Meinung, daß man die Sonnenzyklen überhaupt nicht vorhersagen kann. Gäbe es nicht das Streben nach Geld, dann gäbe es auch keine Vorhersagen oder?

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