Russland mehr Sprengköpfe, als die komplette NATO an Abfangraketen

2 Mrz

Laut Wikipedia hält Russland 6.000 Nuklearsprengköpfe in stetiger Einsatzbereitschaft. Damit haben die Russen mehr Sprengköpfe im Sortiment, als die komplette NATO an Abfangraketen.

Oder glaubt noch jemand ernsthaft in den NATO-Hauptquartieren, daß ein paar US-Kriegsschiffe mit dem Aegis Ballistic Missile Defense System, sowie landbasierte THADD/Patriot-Stellungen in einem gemeinschaftlichen RADAR-Verbund eine mit MACH 23 in der Überzahl anfliegende Angriffswelle von ICBMs* abfangen können?

* ICBM = Intercontinental Ballistic Missile with nuclear multiple warheads called mirv (Multiple independently targetable reentry vehicle)

 

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9 Antworten to “Russland mehr Sprengköpfe, als die komplette NATO an Abfangraketen”

  1. Aufgewachter 3. März 2015 um 21:34 #

    Verstand und Moral wurde irgendwie vollständig durch Geld ersetzt, nicht umsonst schlägt die Atomkriegsuhr auf 3 Minuten vor 12, oder?

    Atomkriegsuhr steht auf drei Minuten vor zwölf
    https://aufgewachter.wordpress.com/2015/02/17/atomkriegsuhr-steht-auf-drei-minuten-vor-zwolf/

  2. Kuno 10. März 2015 um 12:53 #

    So? Mehr Sprengköpfe als die Nato Abfangraketen?
    Und was folgern wir daraus? Mehr Abfangraketen? Das geschieht ja schon in Polen und künftig in der Ukraine und in Georgien.
    Aber wozu die Abfangraketen überhaupt? Ei, ganz einfach, um einen russischen Zweitschlag unmöglich zu machen! Eine andere Erklärung ist unlogisch.
    Denn die Nato hat mindestens genauso viel Angriffsraketen (Sprengköpfe) wie Russland.
    Aber diese sind weltweit verteilt, wenn ich an die hunderte von US Stützpunken auf dem Erdball denke. Man sollte sich bei Meldungen aller art immer fragen: wem nützt es?

    • Aufgewachter 10. März 2015 um 14:04 #

      Sicherlich hat die NATO eine Menge Abfangraketen, aber die Wenigsten davon können ballistische Ziele abfangen.

      • Kuno 10. März 2015 um 14:16 #

        Ja, Aufgewachter. Denn man kann gestartete Raketen immer nur in der Startphase abfangen (zerstören).
        Aber beide Seiten besitzen auch Kurz- und Mittelstreckenraketen, z.B. auf und unter der Meeresoberfläche.
        Da, was ich noch nicht beantworten könnte, weil zu speziell, ist, ob eine zerstörte Angriffsrakete mit Nuklearsprengkopf immer noch eine Sprengwirkung hat.
        Denn dann hätte das ganze Abschießen wenig Wert. Die Strahlenbelastung wäre da, wenn auch im anderen Gebiet.

      • Aufgewachter 10. März 2015 um 14:32 #

        Wie das ist doch ganz einfach. Wird die ICBM während der Startphase vom Himmel geholt, fällt der Sondermüll auf das Gebiet von wo aus die ICBM gestartet worden ist. Werden die Gefechtsköpfe beim Wiedereintritt zerstört, fällt der Sondermüll auf oder um das programmierte Zielgebiet.

    • Reinhard Hentschel 24. Januar 2017 um 18:34 #

      Genau so sieht die Wahrheit aus.

  3. Kuno 10. März 2015 um 19:42 #

    Das war doch nicht meine Fragestellung. Natürlich ist das Sondermülln und dieser fällt dort zur Erde, wo der Abschuss erfolgte.
    Die Frage lautete, ob die nukleare Sprengladung explodiert oder nicht.

    • Aufgewachter 10. März 2015 um 23:55 #

      Um eine Nukleardetonation zu starten bedarf es eines intakten Zündmechanismus. Wird der Zündmechanismus infolge eines Treffers durch eine konventionelle Anti-Ballistic-Missile beschädigt oder zerstört, kann keine Nukleardetonation mehr erfolgen, selbst dann nicht, wenn der Gefechtskopf nach Wiedereintritt in die Erdatmosphäre in etwa 90 bis 100 Kilometer Höhe bis kurz vor dem Einschlag mit einer Geschwindigkeit von 5 Kilometer pro Sekunde aufschlägt. So steht es im Detonationshandbuch.

      Trifft eine Anti-Ballistic-Missile mit nuklearem Gefechtskopf eine im Orbit fliegende ICBM, so gehen zeitgleich mit der primären Kerndetonation alle in der ICBM enthaltenen nuklearen Sprengköpfe in einer sekundären Kerndetonation hoch.

      • Kuno 11. März 2015 um 09:44 #

        Gut, genau das hatte ich befürchtet.
        Warum nicht erhofft?
        Ei, weil es deshalb eine Motivation gibt, möglichst viele Raketenabwehrsysteme zu installieren um den eigenen überraschenden Schlag führen zu können.
        Dies gilt umso mehr, als die USA an der überschnellen Angriffsrakete basteln. Diese kann dann, mit den bisherigen Systemen jedenfalls, nicht mehr bekämpft werden.

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