Welche Fluggesellschaft hat die ältesten Maschinen im aktiven Dienst?

24 Mrz

Es gibt „renommierte“ Fluggesellschaften, die ihre alten Maschinen an Billigfluggesellschaften verramschen.

Was gilt als alt? Schon mal nen Wagen gefahren, der 20 Jahre Dauerbetrieb überstanden hat? Autos halten nur 2.000 Stunden entspricht ca. 1/4 Jahr!

Laut Focus war die heute abgestürzte Airbus A320 der Germanwings 24 Jahre alt.

Laut Aviation-Safety hatte der Flugzeugrumpf (airframe) 58.300 Flugstunden auf dem Buckel. Wie lange halten eigentlich Flugzeugrümpfe bis die strukturelle Integrität durch Materialermüdung versagt? 60.000 Stunden? Auf Aviation-Safety habe ich noch keinen Airbus gefunden, der mehr als 60.000 Stunden geflogen ist. Wie sagt ein altes Sprichwort? „Der Krug geht solange zum Brunnen, bis er bricht.“

Wer würde noch in ein Flugzeug einsteigen, wenn auf dem Flugticket das Alter des Fliegers von 24 Jahre stünde oder bei der Online-Buchung das Alter aufgeführt wäre?

Wer würde noch in ein Flugzeug einsteigen, wenn auf dem Flugticket 58.300 Betriebsstunden des Fliegers stünden oder bei der Online-Buchung die Betriebsstunden aufgeführt würden?

Aviation-Safety gibt das Alter und die Betriebsstunden der Flugzeuge immer bekannt – aber erst nach dem Absturz.

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Nachtrag : Bekomme gerade einen Link ´rein.

Internet-Seite http://lh-taufnamen.de/lufthansa/

Screenshot lh-taufnamen.de fliegen bei dieser „renommierten“ Fluggesellschaft

Typ A320-211 (16 Maschinen älter als 23 Jahre)
noch 5 Maschinen aus dem Jahre 1989 (26 Jahre)
noch 9 Maschinen aus dem Jahre 1990 (25 Jahre)
noch 1 Maschine aus dem Jahre 1991 (24 Jahre)
und 1 Maschine aus dem Jahre 1992 (23 Jahre)

Internet-Seite http://lh-taufnamen.de/wings/

Screenshot lh-taufnamen.de fliegen bei dieser Billig-Fluggesellschaft

Typ A320-211 (16 Maschinen älter als 22 Jahre)
noch 2 Maschinen aus dem Jahre 1990 (25 Jahre)
noch 9 Maschinen aus dem Jahre 1991 (24 Jahre)
noch 3 Maschinen aus dem Jahre 1992 (23 Jahre)
noch 2 Maschinen aus dem Jahre 1993 (22 Jahre)

Ich vermute alle kaum geflogen fast, wie neu. Wenn das stimmt, was dort auf der Internetseite über das Alter der Maschinen steht, dann wollte ich dort auch nicht einsteigen.

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Erzählt mir nichts : Ein Flugzeug wird also um so sicherer, desto öfter es gewartet wird. Nach dieser „Logik“ wären dann oft gewartete ugs. verschlimmbesserte Flugzeuge also sicherer, als gerade in Dienst gestellte.

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Nachtrag : Es gibt aber Ausnahmen. Vielen Dank an Manfred, der sich die Mühe gemacht diese Beispiele zu finden.

Boeing 747 mit 24 Jahren
Von 201.480 möglichen Stunden war sie 115.701 Stunden in der Luft.
57,43% ihrer Lebenszeit in der Luft! Nicht schlecht für eine Passagiermaschine
http://www.derpart-frankfurt.de/news-detail/datum/2012/03/10/abschied-ohne-traenen-b747-lufthansa.html

Boeing 747-209F mit 27,89 Jahren
Von 244.320 möglichen Flugstunden war sie 108.650 Stunden in der Luft.
44,47% ihrer Lebenszeit in der Luft! Nicht schlecht für eine Cargo-Maschine!
http://aviation-safety.net/database/record.php?id=20080525-0

Boeing 747-131 mit 24,94 Jahren
Von 218.400 möglichen Flugstunden war sie 93.303 Stunden in der Luft.
42,72% ihrer Lebenszeit in der Luft! Nicht schlecht für eine Passagiermaschine
http://aviation-safety.net/database/record.php?id=19960717-0

Leider abgestürzt das Teil. Fuselage failure / Rumpfversagen durch Explosion des mittleren Flügeltanks.

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passend auch dazu

Die Airbus A320 (D-AIPX) wurde aus einem zügigen Sinkflug regelrecht in den Horizontalflug abgefangen

Weiterer Airbus Zwischenfall / Nicht angewiesener Sinkflug durch eingefrorene Anstellwinkel-Sensoren verursachen Höhenverlust von 31.000 ft auf 27.000 ft

 

passend auch dazu

Sinnlose Produkte / Autos halten nur 2.000 Stunden

Frankreich schiesst deutsche Linienmaschine ab
(Alles Schall und Rauch)

Airbus brach vor dem Aufschlag auseinander
(Alles Schall und Rauch)

Germanwings – War es wirklich ein Selbstmord?
(Alles Schall und Rauch)

Der Flugbetrieb (40.000 Flüge) der Welt an einem Tag
(Alles Schall und Rauch)

 

Matrix / Die Scheinwelt in der wir leben

MP3 Weltweiter Aufwach-Prozess (1 Min)

MP3 Matrix seit Jahrtausenden nicht mitgekriegt (1 Min)

MP3 Jeder hat die Chance aus der Matrix aufzuwachen (1 Min)

MP3 Wie die DIMs = Dominante Irrsinnige  Minorität mit uns Matrix spielen / Ein Blick hinter ihre Kulissen (7 Min)

mehr von Detlev hören? Mißstände hier / Lösungen hier  / alle Themen hier

89 Antworten to “Welche Fluggesellschaft hat die ältesten Maschinen im aktiven Dienst?”

  1. robertknoche 24. März 2015 um 19:24 #

    Hat dies auf Freiheit, Familie und Recht rebloggt und kommentierte:
    Alte Flugzeuge gehören verschrottet und dürfen nicht verkauft werden. Wer damit handelt und solche Flugzeuge verkauft oder gar
    kauft, begeht damit vorsätzlichen Mord!

    • Aufgewachter 24. März 2015 um 20:52 #

      Man könnte aus den alten Kisten doch auch ein Cafe ´raus machen. Ein Airline-Cafe oder? 😉

  2. Det70 24. März 2015 um 20:46 #

    Genau diese Frage stellte ich mir auch, nach dem das Alter bekannt wurde. Rechnet man mal günstig, bei 50% Nutzung auf die Lebensdauer, bleiben noch 12 volle Jahre Dauerbetrieb. Täglich mindestens 3 Starts + Landungen… Sehr beträchtlich, wie ich finde.

  3. Diderot 25. März 2015 um 09:34 #

    „Ein Flugzeug wird also um so sicherer, desto öfter es gewartet wird.“

    Ich glaube kaum, dass das irgendwo behauptet wurde …

    • Aufgewachter 25. März 2015 um 12:23 #

      Doch, doch – solche unsinnigen Behauptungen gibt es. Nach dieser Logik müßten die Maschinen immer begehrter und teurer werden, statt billiger.

      • Manfred 28. März 2015 um 09:17 #

        Es wird sicherer als es bei der ursprünglichen Auslieferung war, wenn es bei jedem komplett auseinander und wieder zusammenbauen in der regelmäßigen pflichtwartung jedesmal die neuesten technikkomponeneten bekommt und veraltete Technik dabei durch die auf dem neuesten Stand der auch aktuellen Modelle kommt, wie es bei den Wartungen von LH und germanwings übliche Praxis ist. Sie wird also dabei insofern sicherer, da sie über die Jahre auf den aktuellsten Stand weiter auf- und umgerüstet wird. Somit wird sie nicht wertvoller und sicherer als Neuste Modelle (wobei es bei ganz neuen noch unentdeckte Kinderkrankheiten geben kann) sondern von Jahr zu Jahr sicherer als zum Anfangszustand und jeweils auf dem aktuellen Technik und Sicherheitszustand. Wertvoller wird es dadurch aber leider nicht, weil über die Jahre diese aufwändigen Wartungen und das permanente Ersetzen veralteter Komponenten naturgemäß immer teurer wird und weil es „“nur““ gleich sicher wie ein neueres Modell bleibt.
        Der Airframe wird übrigens bei all den Checks auch jedesmal penibel auf seine Festigkeit und Problemen im Material geprüft, im Zweifel unsichere Bestandteile ausgetauscht und alles fein säuberlich und penibel dokumentiert. Letztlich zeigt der Aufprall ja auch, das der Airframe bis zum Aufprall in einem Stück zusammen war und dann durch die Wucht des Aufpralls erst in unendlich viele Kleinteile zersprengt wurde. Wäre er in der Luft schon auseinandergebrochen oder größere Teile abgesprengt gewesen hätte man zumindest mehr großflächige Trümmerteile an der Absturzstelle gefunden.
        Es gibt auch Flugzeuge die bei anderen Fluggesellschaften bis zu 40 Jahre noch sicher betrieben werden und worden. Das ist alles nicht ungewöhnlich und in der Geschichte der Luftfahrt hat nie das Auslieferungsdatum einer Maschine sondern bestenfalls schlechte Wartung oder vielleicht fehlende technische auf- und Umrüstung über lange Jahre eine Rolle gespielt, aber nicht das Alter alleine.

      • Aufgewachter 28. März 2015 um 13:06 #

        Das bezweifel ich aber sehr stark, daß ein genieteter Rumpf nach mehrmaligen Wartungen sicherer wird. Klingt irgendwie, wie Orwell Neusprech, was Du hier von Dir gibst. Alt = Neu oder Krieg ist Frieden, woll? Ist die ganze Welt plötzlich bekloppt geworden? Dann müßten ältere Flugzeuge ja begehrter sein, als gerade in Dienst gestellte und im Preis steigen und nicht fallen.

        Nachtrag : Das einzige Vermögen, daß es sich wirklich gelohnt hätte abzusichern, wäre das deutsche Denkvermögen der Dichter und Denker gewesen. Aber was willst Du da noch absichern? Nach 60 Jahren neoliberaler Umerziehung auf Systemsklave und Konsumsklave durch Kindergarten, Schule, Universität und Fernsehen bis zur Unkenntlichkeit verkümmert, da kannst Du auch nichts mehr absichern, allenfalls begraben. Na, dann gute Nacht

      • Manfred 28. März 2015 um 13:28 #

        Wenn Du mal genau gelesen hättest (wie man es von einem wachen, einem aufgewachten, eigentlich erwarten würde …) dann hättest Du auch gelesen, warum ältere Flugzeuge (die bei regelmäßiger Wartung inklusive Technikaktualisierung permanent „UpToDate“ auf dem Stand moderner Flugzeuge gehalten wurden) trotzdem natürlich nicht begehrter und teurer (sprich: wertvoller) werden. Wenn Du bei Deinen Thesen Dir nicht immer nur aus dem Zusammenhang kleine in Dein voreingenommenes Weltbild passende Bröckchen rauspickst um dies untermauern zu wollen, Weden Deine Argumente auch nicht besser.

      • Manfred 28. März 2015 um 14:13 #

        „Seit langem geht der Trend zu leichteren Werkstoffen. Neben Aluminium kommen auch neu entwickelte Aluminium-Lithium-Legierungen und Faserverbundwerkstoffe sowie Kombinationen daraus (Glasfaserverstärktes Aluminium) zur Anwendung. Ihr Vorteil liegt in der hohen Integrierbarkeit und Leichtbaupotentialen. Das Hauptfügeverfahren ist nach wie vor das Nieten. Weitere Verfahren sind Kleben und Laserschweißen.“

        Und es ist aber nunmal so, dass die meisten Teile des Rumpfes schon heute bereits bei der Herstellung also dem Zusammenbau des Rumpfes miteinander vernietet werden. Die sind dann aber logischerweise genauso zusammen verbunden durch Vernietung, als wenn dies bei einem Austausch durch eine Reparatur geschieht.

        So kann ein Flugzeugrumpf auch gar gestreckt oder gekürzt werden, weil er eben nicht aus einem riesenlangen Gußteil besteht.

        „Ein sog. Strecken (Verlängerung), wie auch Kürzen des Flugzeugrumpfes einer Grundversion wird bei der Neuauslegung und Entwicklung von Verkehrsflugzeugen von vornherein vorgesehen, um verschiedene Transportkapazitäten anbieten zu können. Beispiele sind die einzelnen Versionen des Airbus A340 oder der Boeing 737 und die auf dem Airbus A320 basierenden Baumuster Airbus A318, Airbus A319 und Airbus A321. Hier werden auch die Tragflächen und Antriebe wirtschaftlich aufeinander abgestimmt.“

        http://de.m.wikipedia.org/wiki/Flugzeugrumpf

        Sicher ist es so, dass wir über unsere Medien nicht alles erfahren und das große Konzerne oder Lenker versuchen unser Wetbild zu beeinflussen und zu manipulieren, Ja. Und dagegen heißt es wachsam und aufgeweckt zu sein. Aber Vernebelung und Betäubung mit Vermutungen, unbegründeten Verdachten und haltlosen Annahmen ist für mich dabei eher das Gegenteil einer vernebelten Einschläferung. Aufwachen geht anders!

      • Aufgewachter 28. März 2015 um 16:36 #

        Nichts hält ewig. Und die geistig umerzogenen Trolle aus der Luftfahrtindustrie, die das nicht wahr haben wollen, tummeln sich seit dem jüngstem Crash hier auf diesem Blog und posten unablässig, daß alte Flieger besonders sicher seien. Welch ein Luftfahrt-Varieté wird denn hier veranstaltet? 😉

        Welchen Namen soll das Theaterstück denn haben, hmh? Ginge es nach der Luftfahrtsbranche müßte das Theaterstück den Namen „Alte Besen kehren besonders gut!“ haben. Auf keinen Fall darf das Stück den Namen haben „Der Krug geht so lange zum Brunnen, bis er bricht.“

        Es fliegen jeden Tag rund 40.000 Flugzeuge weltweit und es werden täglich immer mehr. Aviation-Safety hat 18.526 Zwischenfälle aufgezeichnet.

        Und es wird Feuer vom Himmel fallen (Bibel)
        Und die Flugzeuge fallen vom Himmel (Nostradamus)

        40.000 Flüge an einem Tag

        http://alles-schallundrauch.blogspot.de/2011/01/der-flugbetrieb-der-welt-einem-tag.html

      • Manfred 28. März 2015 um 22:42 #

        Drollig, sehr drollig, wie Du Troll hier die Fakten verdrehen und Märchen inszenieren willst!

        Hallo? Aufwachen! Aufstehen! du schlaftrunkener Nicht Aufgewachter Schöafwandler!

        Lies bitte Deine Quellenangaben richtig und zitiere daraus das was da auch drin steht statt konstruierte Fehlinterpretationen daraus zu machen!

        http://aviation-safety.net/database/

        Hier stehen 18.526 sicherheitsrelevante Vorfälle der Luftfahrt verzeichnet.
        Von 1921 bis heute, also aus 94 Jahren
        (=0,54 pro Tag)
        Ja immer noch sehr viel (jeder einzelne ist auch zu viel!)
        ABER!!! – das sind Vorfälle:
        A) bei Cargo-Fliegern,
        B) bei Militär-Fliegern.
        C) bei kleinen privaten Firmenfluhzeugen und
        D) ja, auch (aber eben nicht exklusiv) bei kommerziellen Fliegern
        ABER!!! – das sind Vorfälle und nicht exklusiv nur Abstürze:
        * Entführungen
        * Unfälle am Boden
        * Kriminelle Vorfälle
        * sonstige mögliche Vorfälle
        * Notlandungen ohne Tote und Verletzte
        * auch schwere Abstürze

        Schlimm, jeder einzelne Fall, aber bei weitem nicht, was Du mit Deiner platten unkommentierten permanenten Wiederholung dieser aus dem Zusammenhang gerissenen Gesamtzahl hier suggerieren möchtest.

        Diese Zahl aus der nur ein kleiner Anteil Abstürze kommerzieller Flüge ist und das über 94 Jahre, also 34.310 Tage, setzt Du dann mit der Zahl von 40.000 rein kommerzieller Flüge pro Tag in Relation um daraus ein riesiges Horrorszenario zu inszenieren, das bei einer korrekten Zählung der Fakten so aber gar nicht gibt.

        Schau halt mal die Daten der einzelnen Jahre durch, wieviel davon kommerzielle Passagier-Flüge von Airlines sind, die Abstürze sind, und schau das Alter der Maschinen an. Und das dann über die Jahre nach Alter sortiert. Dann könnte man sehen ob ältere Maschinen ein Problem wären und ob es über die Jahre ab oder zugenommen hat. So sagst Du nichts außer verwirrende Unwahrheiten in den Raum zu stellen.

      • Aufgewachter 28. März 2015 um 22:51 #

        Wenn es pro Tag statistisch gesehen nur 0,54 Zwischenfälle gibt, wieso kannst Du mir dann nicht einen einzigen Flieger zeigen, der es auf mehr als 58.300 Flugstunden geschafft hat? 😉

        Weiterer Airbus Zwischenfall / Nicht angewiesener Sinkflug durch eingefrorene Anstellwinkel-Sensoren verursachen Höhenverlust von 31.000 ft auf 27.000 ft
        https://aufgewachter.wordpress.com/2015/03/28/weiterer-airbus-zwischenfall-nicht-angewiesener-sinkflug-durch-eingefrorene-anstellwinkel-sensoren-verursachen-hohenverlust-von-31-000-ft-auf-27-000-ft/

      • Manfred 28. März 2015 um 23:21 #

        Ganz einfach!
        Weil die A320 eines der sichersten Flugzeugtypen ist und sehr selten abstürzt oder Probleme hat und vor allem aber, weil sie ein noch sehr neues Modell ist, das erste 1988 gebaut und es deshalb nur recht wenige gibt die bereits über 25 Jahre sind und vorher nicht so viele Flugstunden schaffen.

        Vielleicht solltest Du mal bei älteren Typen schauen?

        59225 Stunden:
        http://aviation-safety.net/database/record.php?id=20090904-0
        90613 Stunden:
        http://aviation-safety.net/database/record.php?id=20080707-0
        108560 Stunden:
        http://aviation-safety.net/database/record.php?id=20080525-0
        78767 Stunden:
        http://aviation-safety.net/database/record.php?id=20060607-0
        92024 Stunden:
        http://aviation-safety.net/database/record.php?id=20050124-0
        79733 Stunden:
        http://aviation-safety.net/database/record.php?id=20041107-0
        80619 Stunden:
        http://aviation-safety.net/database/record.php?id=20041014-0

        Brauchst Du noch mehr? Kein Problem alles in Deiner Quelle massig zu finden!

      • Aufgewachter 28. März 2015 um 23:29 #

        Ja endlich, das sind doch mal Ergebnisse!
        Vielen Dank! Das sind aber alles Cargo-Maschinen.
        Für den Betrieb als Passagiermaschinen vermutlich die Zulassung entzogen. Warum wohl? 😉

        Boeing 747-209F mit 27,89 Jahren
        Also von 244.320 möglichen Flugstunden war sie 108.650 Stunden in der Luft.
        44,47% ihrer Lebenszeit in der Luft! Nicht schlecht für eine Cargo-Maschine! 🙂
        http://aviation-safety.net/database/record.php?id=20080525-0

      • Manfred 28. März 2015 um 23:43 #

        Das es wenig Einträge gibt spricht ja auch mit dafür, das nicht unbedingt das Alter eine Rolle spielt sondern auch junge wenig geflogene Flugzeugmodelle eine Rolle spielen.

        Aber nicht nur bei dem schon recht alten Modell der 747 gibt es das sondern auch bei Modellen von denen es schon viele mit 25 Jahren und mehr gibt und die vergleichbare Größe und Einsatzgebiete wie der A320 hat, gibt es das:

        71195 Stunden:
        http://aviation-safety.net/database/record.php?id=20150305-0
        60846 Stunden:
        http://aviation-safety.net/database/record.php?id=20120603-0
        71817 Stunden:
        http://aviation-safety.net/database/record.php?id=20110926-0

      • Aufgewachter 28. März 2015 um 23:51 #

        Was meinst Du, ab wieviel Flugstunden so einer Passagiermaschine die Zulassung entzogen wird?

      • Aufgewachter 28. März 2015 um 23:56 #

        McDonnell Douglas MD-88 mit 27,69 Jahren
        Also von 242.592 möglichen Flugstunden war sie 71.195 Stunden in der Luft.
        29,35% ihrer Lebenszeit in der Luft! Nicht schlecht für eine Passagiermaschine 🙂
        http://aviation-safety.net/database/record.php?id=20150305-0

      • Manfred 28. März 2015 um 23:56 #

        Und auch die Passagier 747 Jumbos schaffen das locker:

        64394 Stunden:
        http://aviation-safety.net/database/record.php?id=20020525-0
        93303 Stunden:
        http://aviation-safety.net/database/record.php?id=19960717-0

        Also Schluss mit den Märchenstunden dazu.

      • Aufgewachter 29. März 2015 um 00:04 #

        Boeing 747-131 mit 24,94 Jahren
        Also von 218.400 möglichen Flugstunden war sie 93.303 Stunden in der Luft.
        42,72% ihrer Lebenszeit in der Luft! Nicht schlecht für eine Passagiermaschine 🙂
        http://aviation-safety.net/database/record.php?id=19960717-0

        Leider abgestürzt das Teil. Fuselage failure / Rumpfversagen durch Explosion des mittleren Flügeltanks.

      • Manfred 29. März 2015 um 00:07 #

        Bei guter Wartung könnten Sie ewig fliegen, wenn das nur nicht so teuer wäre wegen teurer Ersatzteile für Baureihen die nicht mehr hergestellt werden, Spritverbrauch, der nach Jahrzehnten auf neueren Modellen viel besser wird, teure Mechaniker weil es für die typspezifkika nur noch wenige gibt und und und …

        „…Doch das ist im internationalen Vergleich immer noch relativ jung. Bei der ukrainischen Fluggesellschaft UM Air liegt das durchschnittliche Flottenalter bei über 24 Jahren, ebenso bei der thailändischen Fluggesellschaft Orient Thai Airlines. Auch in Indien gibt es Fluggesellschaften mit einem Durchschnittsalter von über 20 Jahren, jedoch auch neue Anbieter, die gerade einmal auf zwei bis vier Jahre kommen.

        Die ältesten großen Flugzeugflotten gibt es im Übrigen nicht in der zivilen Luftfahrt, sondern bei den Militärs. So fliegen die US-Streitkräfte große Betankungsflugzeuge, die 50 oder 60 Jahre alt sind. Auch die B52-Bomberflotte der USA ist beispielsweise über 50 Jahre alt. Die Modelle werden immer wieder sorgfältig gewartet, und mit Milliardenaufwand wird neue Technik nachgerüstet….“

        Irgendwann sind die alten Klepper, egal in wie gutem Zustand, eben nicht mehr wirtschaftlich – aber der Staat und das Militär hat’s ja 😉

      • Aufgewachter 29. März 2015 um 00:15 #

        Was meinst Du, ab wieviel Flugstunden so einer Passagiermaschine die Zulassung entzogen wird?
        Ab wieviel Flugstunden wird es wohl unverantwortlich eine Passagiermaschine noch weiter fliegen zu lassen?

      • Manfred 29. März 2015 um 00:39 #

        Es häng glaube ich nicht von Alter ab, sondern eher von der Wartung.

        Es wird eher unwirtschaftlich oder unbezahlbar, als das es unzulässig wird.

        Auch ist es fraglich ob ein Oldtimer wie eine Super-Constellation oder ein Flugzeugtyp der schon seit 30 oder mehr Jahren nicht mehr gebaut wird, bei Passagieren noch immer vertrauenserweckend oder modern genug rüberkommt.

        Die EU wird aber auch bei schlechter Wartung und festgestellten Mängeln ansonsten auch 3-4 jährige Flugzeuge im europäischen Luftraum oder an europäischen Flughäfen nicht mehr zulassen, wenn die Airline dementsprechend schlampig ist. Die häufigen Wartungsintervalle sind ja auch deshalb, weil die Beanspruchung über die Zeit doch sehr stark ist, je nach Flugsituationen und regelmäßige Erneuerungen bereits nach kurzen Zeiträumen und somit auch bei ganz jungen Flugzeugen notwendig sein kann.

      • Aufgewachter 29. März 2015 um 00:44 #

        Dann muß die folgende Maschine zum Schluß ja schlecht gewartet worden sein oder?

        Boeing 747-131 mit 24,94 Jahren
        Von 218.400 möglichen Stunden war sie 93.303 Stunden in der Luft.
        42,72% ihrer Lebenszeit in der Luft! Nicht schlecht für eine Passagiermaschine 🙂
        http://aviation-safety.net/database/record.php?id=19960717-0

        Leider abgestürzt das Teil mit 230 Toten. Fuselage failure / Rumpfversagen durch Explosion des mittleren Flügeltanks.

      • Manfred 29. März 2015 um 01:14 #

        Nein, wohl eher ein Konstruktionsfehler des Herstellers Boeing.

        „PROBABLE CAUSE: „An explosion of the center wing fuel tank (CWT), resulting from ignition of the flammable fuel/air mixture in the tank. The source of ignition energy for the explosion could not be determined with certainty, but, of the sources evaluated by the investigation, the most likely was a short circuit outside of the CWT that allowed excessive voltage to enter it through electrical wiring associated with the fuel quantity indication system.
        Contributing factors to the accident were the design and certification concept that fuel tank explosions could be prevented solely by precluding all ignition sources and the design and certification of the Boeing 747 with heat sources located beneath the CWT with no means to reduce the heat transferred into the CWT or to render the fuel vapor in the tank nonflammable.““

        Frei übersetzt ein Kurzschluss der dazu führte das ein hoher Stromschlag über den Kraftstoffmesser in den Tank übertragen wurde und diesen zur Explosion gebracht hat.

        Das hat also nicht unbedingt etwas mit der Wartung zu tun, sondern war ein bis dahin noch nicht bekannter Konstruktionsmangel. Evolution geschieht wie hier oft durch Lernen aus vergangenen Fehlern, die wie in diesem Fall leider auch oft sehr tragisch sein können.

      • Aufgewachter 29. März 2015 um 01:41 #

        Wenn es wirklich ein Konstruktionsfehler war, was ich bezweifel, dann hätte die Maschine schon viel eher in Flammen aufgehen müssen und nicht erst nach knapp 25 Jahren. Meiner Meinung nach ein klassischer Fall von Materialermüdung. Will nur keiner hören sowas.

      • Manfred 29. März 2015 um 02:17 #

        Quatsch, viel eher oder viel später … Sie ist genau dann explodiert, als es zudem Kurzschluss kam, der einen hohen Stromstoß über den Treibstoffmesser in den Tank gejagt hat und per Funke das Sprit Gas luftgemisch im Tank damit gezündet hat.

        Lies doch einfach was da im Bericht steht.

        Nachdem das verbessert wurde ist es so bei anderen Flugzeugen nie mehr wieder so aufgetreten. Natürlich ging der Rumpf durch die Explosion des Tanks kaputt, das wäre er auch in der allerersten Flugstunde. Der Rumpf wäre auch kaput gegangen, wenn eine Rakete eingeschlagen wäre, etc.

        Der Rumpf ist nicht wegen Materialermüdung oder Flugzeugalter kaputt sondern wegen Explosion des Kerosin im Tank. Ohne die Zündung durch den Kurzschluss bedingten Stromschlag wäre ja sonst nach Deiner Theorie nur der Rumpf gebrochen aber es hätte keine Explosion gegeben.

      • Aufgewachter 29. März 2015 um 02:21 #

        Kurzschluß wegen Materialermüdung 😉

      • Manfred 29. März 2015 um 02:36 #

        Es kann nicht sein, was nicht sein darf. So kann nur ein Rechtsanwalt sprechen 😉

  4. Ali Baba 25. März 2015 um 14:41 #

    Mein Gott, sind hier aber Experten zugange.Das bei einem Flugzeug jede Menge Teile komplett neu ausgetauscht werden nach einer gewissen Anzahl von Flugstunden ist hier unbekannt? Bei einer sehr alten Maschine ist nur noch das Typenschild das alte Original.
    Ein wenig nachlesen hilft schon, bevor man von alten Maschinen spricht, die verschrottet werden müssen (Kopfschüttel) – Wie viel deutsche Tote bei Flugzeugunglücken in den letzten 5 Jahren? Wie viel Tote durch Autounfälle in Deutschland in den letzten 5 Jahren?
    Alle Autos die älter sind als 7 Jahre, sofort verschrotten! Und das sind in Deutschland nicht wenige.

    • Aufgewachter 25. März 2015 um 15:21 #

      Den Rumpf (airframe) kannste nicht austauschen. Daher gibt es ja den Betriebstundenzähler auf den Rumpf = Total airframe hours. 58.300 Stunden hatte die Unglücksmaschine auf dem „Tacho“. Kann man hier bei Aviation-Safety nachlesen.
      http://www.aviation-safety.net/database/record.php?id=20150324-0

      • Ali Baba 25. März 2015 um 18:59 #

        Als Absturzgrund eine Materialermüdung an der Außenhülle gab es schon. Einfach mal abwarten woran es denn nun wirklich lag. Ich wette mal es lag nicht am Rumpf sondern wieder an den bekannten Macken dieses Flugmusters. Es gibt genug Piloten, welche es von Anbeginn an ablehnten diese Kiste zu fliegen. Die haben sich anderswo einen neuen Job gesucht. Mein Kommentar bezog sich auf den Text verschrotten, und den Begriff MORD im Kommentar oben. Selten so was Primitives gelesen zu einem Flugzeugunglück.

      • Aufgewachter 25. März 2015 um 19:02 #

        Flugzeugrümpfe (airframes) haben auch nur eine begrenzte Haltbarkeit. Jener hatte 58.300 Flugstunden hinter sich. Ein Jahr hat 8.760 Stunden. Statistisch gesehen war das Flugzeug 6,655 Jahre im Dauerbetrieb in der Luft. Das Flugzeug war aber 24 Jahre alt. Was hat es denn die anderen 17,345 Jahre gemacht? Wenn es nicht flog, wird es wohl folgerichtig auf dem Boden herumgestanden haben müssen.

        Flugzeuge bringen nur Geld ein, wenn sie fliegen. Flugzeuge am Boden sind totes Kapital und kosten nur Geld. Jede Fluggesellschaft versucht ihre Flugzeuge so oft, wie möglich fliegen zu lassen.

        Wenn die 58.300 Flugstunden der Wahrheit entsprechen, dann muß es ja einen Grund dafür gegeben haben, daß der Flieger statistisch gesehen 17,345 Jahre auf dem Boden herum gestanden hat. Ich kann mir gut vorstellen, daß an diesem Flugzeugtyp überdurchschnittlich viel ´rumgeschraubt wurde – und mehr im Hangar war, als in der Luft. Schlechte Auslastung mangels Passagiere kann ich mir in den Zeiten moderner Software und Netzwerke gar nicht vorstellen.

      • Manfred 28. März 2015 um 09:25 #

        Der Rumpf eines Flugzeug ist aber nicht aus einem Stück in einem Guß oder so in einer Gigantischen Flugzeugrumpfpresse hergestellt, sondern in Einzelteilen verschraubt und vernietet, die sogar im Herstellungsptozeß und Zusammenbau aufwändig zwischen Toulouse, Hamburg und weiteren Airbuswerken hin und her transportiert werden. Jedes einzelne dieser Teile kann dabei eben schon bei erkannter Materialermüdung oder Beschädigung durch z.B. Kollisionen mit Vögeln oder sonstigen Ereignissen ausgetauscht werden und wird es auch!
        Bitte nicht wie in unserer Generation Email/Internet so üblich immer nur oberflächlich und ohne Detailrecherchen argumentieren und Spekulationen und Gerüchte ohne jedweden haltbaren Faktenhintergrund im die Welt posaunen!!

      • Aufgewachter 28. März 2015 um 12:57 #

        Wenn das stimmen würde, was Du behauptest, dann müßte der Betriebsstundenzähler nicht Total Airframe hours heißen, sondern Total Typenschild hours 😉

      • Manfred 28. März 2015 um 13:54 #

        Genau so ist es mein Lieber.

        Dann müsste es z.B. ja auch das Berufsbild des „Airframe Mechanikers“ geben:

        http://finslab.com/geld-magazin/beruf-karriere/pflichten-eines-airframe-mechaniker.php

        Oder die Lufthansa Technik müsste Werkstätten haben in denen auch Komponenenten des Airframe repariert werden:

        http://www.airliners.de/lufthansa-technik-erweitert-angebotspalette-in-hamburg/19813

        Und der Kilometerzähler Deines Autos und die zählt nicht mehr weiter und die Fahrzeugnummer des typschilds gilt nicht mehr, wenn Du den Kotflügel gewechselt hast, die Motorhaube gewechselt wurde, der durchgerostete Unterboden geflickt und geschweißt wurde oder tragende Teile der Karosserie erneuert wurden? Oder gibt es dann das Auto mit seiner Fahrgestellnummer und seinem Kilometerzähler danach nicht mehr?

        Auch müsste es in Deiner recherchierten Datenbank

        http://news.aviation-safety.net/

        Flugzeuge geben, die nicht nur Totalschaden hatten, sondern auch welche, bei denen erst Durch Notlandung mit Budenberührung des Rumpfes oder Crash des Rumpfes in Gebäude wieder repariert wurden und seitdem weiter sicher und Unfallfrei in Betrieb sind.

        Huch – das gibt es ja alles???
        Ja, dann nenn das halt Total Typschild hours. Das hilft zwar keinem aber wenn dieser name change dieser Bezeichnung für jedes Flugzeug, das mal eine Reparatur am Rumpf hatte, für Dich wichtig ist. Ich finde das zwar kleinkariert, aber wer so denken mag…

        Bitte aber vorher recherchieren statt spekulieren und nicht haltbare Gerüchte aufgrund von Mutmaßungen verbreiten!

      • Aufgewachter 28. März 2015 um 14:04 #

        Liest sich ja toll und warum gibt es dann 18.526 Zwischenfälle? Wenn das stimmt, was Du hier so behauptest, dann müssen sich bei Aviation-Safety ja auch Flugzeuge finden lassen die 60.000 oder vielleicht 120.000 Betriebsstunden hinter sich haben, weil nach Deiner Theorie können die ja ewig fliegen. 😉

    • Manfred 28. März 2015 um 14:44 #

      Liest sich nicht nur toll – ist es auch 😉

      Die 18.526 Zwischenfälle sind nicht passiert weil die Flugzeuge alt waren und der Rumpf gut gewartet wurden und die Technik permanent aktualisiert wurde. Die gibt es, weil das Fliegen sehr komplex und schwierig ist und es vielfältige Gründe menschlichen Versagens dabei geben kann. Bei der Herstellung des Flugzeugs, bei der Wartung, bei der Bedienung oder durch Störeinflüsse von Außen während des Betriebs.

      Autounfälle passieren ja auch nicht, weil ein Auto alt, aber gut gewartet und gepflegt und immer in Top aktuellem Guten Zustand trotz seines Alters ist, sondern aus anderen Gründen.

      Theoretisch könnten Sie ewig fliegen. Betriebswirtschaftlich macht es aber keinen Sinn und ist nicht wirtschaftlich, weil ich ab einem gewissen Alter für ständigen Austausch und Erneuerung von Komponenten und auch derer die zwar 20-30 Jahre lang aktuell und gut waren u.U. Mehr zahle und weil das Modell selbst bei Aktualisierung der technischen Komponenten Bauartbedingt „veraltet“ und unmodern ist und z.B. In Sachen Treibstoffverbrauch sehr ineffizient im Vergleich zu neuen oder weiterentwickelten moderneren Modellen wird. Im Vergleich zu Autos ist dieser Unterschied allerdings noch nicht nach 6-10 Jahren so, auch weil der Anschaffungspreis eines neuen Flugzeugs doch recht hoch ist, aber auch wegen der längeren entwicklungszyklen für neue Flugzeugmodelle bis zur Serienreife. So sind bei etlichen Fluggesellschaften einige auch bis zu 40 Jahre lang problemlos in Betrieb. Problematisch wird es dabei aus Sicherheitsbrille aber selbst dann auch nur, wenn bei der Wartung und Aktualisierung (meist aus Kostengründen) immer mehr gespart wurde. Dies war aber bei dem Germanwings Flieger offensichtlich keineswegs der Fall.

      Daher könnten die meisten Verkehrsflugzeuge auch ewig fliegen, aber das wird keine Airline bezahlen können, solange die meisten Passagiere für einen Europa-Trip nur noch 99,- EUR STATT 599,- oder 999,- EUR zu bezahlen bereit sind, weil es Fluggesellschaften gibt die das anbieten und der Kunde nur auf den Preis schaut ohne zu Hinterfragen, wie die Leistung zu diesem Preis bereitgestellt wird.
      Daher muss eine Airline ein betriebswirtschaftliches Optimum finden wann es welche Flugzeuge erneuert. Aber ein 25 Jahre altes Flugzeug ist nicht wegen des Alters sonder höchstens wegen der Kosten für eine Airline unattraktiv. Die Sicherheit aber liegt allein am Wartungszustand.

  5. georg 27. März 2015 um 08:31 #

    was bewegt einen eigentlich, um mit komplettem unwissen und einer gewaltigen portion dilettantismus seine subjektive meinung derart zu inszenieren?
    es gibt studien zu dem thema – hast du eine einzige gelesen?

    • Aufgewachter 27. März 2015 um 11:23 #

      Dich hat man ja wohl offensichtlich geistig umerzogen, wenn Du „gekaufte“ Studien benötigst, um Dir eine eigene Meinung zu bilden, statt mit ein wenig gesundem Menschenverstand sich selbst ein Bild von der Lage zu machen.

    • Manfred 28. März 2015 um 09:35 #

      Nicht Aufregen Georg, Oberflächlichkeit und voreilige Schlüsse ohne Hintergrund und Faktenchecks sind nunmal leider Basis unserer heutigen Generation SMS/Email geworden. In der Schnellebigkeit unserer Zeit kann man leider nunmal keine Rücksicht mehr nehmen auf tiefgründige vorab zu recherchierende Details sondern tauscht sich nur noch über kurze vereinfachende oberflächliche Textnotitzen miteinander aus und strickt sich sein Weltbild dabei nach wertfreier selbstgestrickter Philosophie zusammen, da für mehr eh keine Zeit mehr bleibt.
      Selbstinszenierung auf Basis von Unwissen, Diletantismus und subjektiver Eindrücke ist somit heutzutage (leider) nun mal „State of the Art“ und Basis unserer heutigen Gesellschaft.
      Wir sagen dazu auch gerne Fortschritt und Modern uns sind auch noch stolz darauf!

      • Aufgewachter 28. März 2015 um 15:58 #

        So, sehe ich das auch. Was momentan in der Matrix-Presse über den jüngsten Crash steht ist an Selbstinszenierung auf Basis von Unwissen, Dilettantismus und subjektiver Eindrücke nicht mehr zu überbieten. 😉

      • Manfred 28. März 2015 um 19:51 #

        Ja, aber leider ist das bei Deinen Postings hier auch nicht wirklich besser. der Unterschied ist nur, dass Du eine andere Meinung vertrittst 😦

      • Aufgewachter 28. März 2015 um 20:29 #

        Und trotzdem müssen wir miteinander auskommen. Laßt uns nicht streiten deswegen. 🙂

      • Manfred 28. März 2015 um 22:10 #

        Klar, aber es wäre doch besser wenn wir dabei bei der Wahrheit bleiben und nicht die Fakten verdrehen und polemisieren!

      • Aufgewachter 28. März 2015 um 22:14 #

        Was habe ich denn verdreht? Ach, wenn die Fluggesellschaften doch so korrekt sind, dann können sie doch auch Alter und Betriebsstunden ihrer Flieger auf ihrer Homepage veröffentlichen oder? Und wo sind jetzt die Jets, die mehr als 58.300 Flugstunden geflogen sind? Ich warte … 😉

      • Manfred 29. März 2015 um 00:29 #

        Sind alle da. Zumindest bei den Typen die es schon lang genug im Markt gibt und einen Vorfall hatten.

        Naja 40.000 kommerzielle Passagierflüge pro Tag mit sicherheitsrelevanten Vorfällen (nicht nur Abstürzen) aus 94 Jahren und von nicht nur kommerziellen Passagierflugzeugen sondern auch Cargo- Militär- firmenprivatjets, etc. in Relation zu stellen ist schon etwas schräg?

        Einen abgeschossenen Drogenkurier würde ich nicht als Beispiel für unsichere Flugzeuge heranziehen:
        http://aviation-safety.net/database/record.php?id=20150129-0
        Eine im Landeanflug auf Baghdad angeschossene aber trotzdem sicher gelandete Maschine auch nicht:
        http://aviation-safety.net/database/record.php?id=20150126-0
        Auch nicht ein in Tripolis abgebrannter geparkter Frachter:
        http://aviation-safety.net/database/record.php?id=20150130-0
        Ebenso auch nicht eine abgeschossene oder wegen schlechtem Wetter im Einsatz abgestürzte Militärmaschine der syrischen Armee:
        http://aviation-safety.net/database/record.php?id=20150118-0

        All diese Beispiele (und das sind nur ein paar Stichproben aus 3 Monaten 2015) beziehst Du aber bei Deiner Beweisführung das kommerzielle Passagierflieger unsicher sind und das Amagedon über uns hereingebrochen sei mit ein, obwohl trotz steigender kommerzieller Passagierflugzahlen die Zahl der tödlichen Unglücke stetig abnimmt.

      • Aufgewachter 29. März 2015 um 00:36 #

        Ich glaube kaum, daß in den 18.526 Zwischenfällen alle erfaßt worden sind.

      • Manfred 29. März 2015 um 00:46 #

        Doch, genau diese sind da ja alle drin. 18.526 in 94 Jahren sind ca. 160 pro Jahr.
        In 2015 sind es mit eben diesen 31
        In 2014 162
        In 2013 178
        In 2012 152
        In 2011 154
        In 2010 171
        In 2009 183
        und so weiter.

        Nur so und inklusive all dieser Fälle inklusive auch Entführungen und anderes kommt man in 94 Jahren eben auf diese Zahl 18.526.

        Nicht ich glaube und vielleicht für Anklagen heranziehen sondern genau die Fakten!

      • Aufgewachter 29. März 2015 um 00:53 #

        Die rückläufigen Zahlen kommen natürlich deshalb zu Stande, daß gerade diese alten Krücken mit über 20 Jahren und 50.000 Flugstunden durch neue Flieger ersetzt werden.

      • Manfred 29. März 2015 um 01:02 #

        Jaja, man kann sich sein Weltbild durch schönreden von Fakten hin und her ziehen wie man gerade will. Erst hieß es noch es fliegen nur noch alte Fluguntaugliche Maschinen, die unbedingt sofort zu verschrotten sind. Wird dies widerlegt, sagt man alles liegt daran, weil die letzten Jahre alle alten Flugzeuge durch neue ersetzt wurden …

        Auch vor 10 Jahren, 20 Jahren, 30 Jahren, 40 Jahren, 50 Jahren , … 90 Jahren wurden alt gewordene unwirtschaftliche Flugzeuge durch neue ersetzt!

      • Aufgewachter 29. März 2015 um 01:11 #

        Du hast doch gar nichts widerlegt. Meine Vermutung war von Anfang an richtig. 60.000 bis 120.000 Stunden hatte ich vermutet. Und so ist es auch.

      • Manfred 29. März 2015 um 01:18 #

        Und? Was hast Du jetzt damit wieder bewiesen?

        Die Behauptung das es irgendwann unwirtschaftlich ist veraltete Modellreihen die so gar nicht mehr gebaut werden für die Ersatzteile und Nachrüstungen enorm teuer werden und für die es kaum noch zertifizierte Mechaniker und Wartungsfirmen gibt weiter im Flugbetrieb aufrecht zu erhalten?
        Oder das es sich spätestens wenn der Spritverbrauch moderner Modellreihen wesentlich ökonomischer ist, lohnt auf neue Modelle umzuschwenken?

      • Aufgewachter 29. März 2015 um 01:43 #

        Das Materialermüdung eben doch ein ganz gravierendes Problem darstellt und durch Reparatur und Wartung nicht behoben werden kann.

      • Manfred 29. März 2015 um 01:53 #

        Sehe ich nicht, das sich das daraus auch nur irgendwie ableitet, da ja auch jedwedes ermüdete Material ja sobald es bei einem der Checks erkannt wurde ausgetauscht wird…

        Warum alte Flugzeuge irgendwann mal ersetzt werden weil sie nicht mehr wirtschaftlich sind hab ich ja schon mehrfach begründet und beschrieben. Und das man aus einem alten spritfressenden Jumbo keinen modernen und sparsamen A380 bauen kann ist ja wohl auch völlig klar.

      • Aufgewachter 29. März 2015 um 01:57 #

        Das ist eben der Unterschied zwischen Theorie und Praxis. Theoretisch ist das vielleicht alles machbar, aber nicht praktisch.

      • Manfred 29. März 2015 um 02:03 #

        Das ist in der Theorie genauso unwirtschaftlich wie in der Praxis. Nur deshalb ist der 24 Jahre alte Airbus mit 58.000 Fligstunden eben nicht unsicher und hat kein Problem mit Materialermüdungen und dem Rumpf.

        Genausowenig ist das nutzen und das verkaufen von älteren Flugzeugen auch kein Mordanschlag sondern nur unsaubere nicht fachmännische und nicht regelmäßige Wartung wäre es. Und in dem aktuellen Fall war das Flugzeug eben sehr sicher.

      • Aufgewachter 29. März 2015 um 02:11 #

        Es kann nicht sein, was nicht sein darf. So kann nur ein Rechtsanwalt sprechen 😉

      • Manfred 29. März 2015 um 02:20 #

        Aha, dann bist Du also wohl Rechtsanwalt?
        Naja, selbst wenn, es gäbe wohl schlimmeres für Dich 😉

  6. Ulf Meinken 27. März 2015 um 20:47 #

    Junge, bist du hängen geblieben?!? Wie zur Hölle kommst du auf deine 17345 Jahre??? Wenn das Flugzeug 24 Jahre alt ist, hat es, wenn es vom ersten Moment an fliegt 24×8.760 mögliche Flugstunden = 210.240. Bei 58.3000 Flugstunden war der Flieger also 27,73 Prozent seiner Lebensdauer in der Luft. Ob das nun viel oder wenig ist, sei dahingestellt, aber ich denke German Wings hat seinen Schnitt gemacht, denn in 58.300 Stunden kann man einige 100.000, wenn nicht Millionen Passagiere befördern. Und wie kommst du bitte darauf, der Rumpf könnte sich nach nur 24 Jahren ‚aufgelöst‘ haben?? Flugzeuge dieser Art fliegen locker 40 Jahre. Wenn es offensichtliche Schäden gegeben hätte, wäre die Maschine sicher nicht abgehoben. Wenn es ein Unternehmen weltweit gibt, dass strenge Wartungsmassnahmen hat, dann wohl Lufthansa. Entweder eine Bombe war im Flieger durch Terroristen, oder, wahrscheinlicher, das französische Militär hat die Maschine abgeschossen, was die Augenzeugenberichte von mehreren Kampfjets und einer brennenden/rauchenden, tief fliegenden Passagiermaschine in der Absturzzone und die blitzschnellen Reaktionen und Statements aller beteiligten Regierungen beweisen. Aus Frankreich hiess es, es gäbe keine Überlebenden, als die Rettungsteams noch gar nicht vor Ort waren. Den Grund für den Abschuss kann man nur erraten, bewussstlose Piloten durch giftige Gase im Cockpit, was schon dutzende Male vorkam und bekannt war, oder eine terroristische Übernahme des Flugzeugs, direkt nach erreichen der Flughöhe, wenn die Gurte wieder abgelegt werden dürfen. Auf der Flugroute befinden sich 6 Atomkraftwerke, auch relativ nahe der Absturzstelle, vielleicht wollte man also einen Super-GAU mit allen Mitteln verhindern. Die völlig pulverisierte Maschine deutet ebenfalls daraufhin, dass sie in der Luft durch eine Explosion zerrissen wurde. Warum sonst wird NIRGENDS über die mehrfach gesichteten Kampfjets und vor allem über die seit vielen Monaten bekannte Gefahr durch diese giftigen Cockpit-Gase berichtet, obwohl wenige Monate zuvor sogar Dokus über genau dieses Thema auf diesen Sendern wie N24 gesendet wurde. Warum wird jetzt schnell der Co-Pilot als Schuldiger angeprangert, nur weil er angeblich noch geatmet hat. Wäre er durch die Gase oder sonstwas bewusstlos würde er ebenfalls atmen, oder etwa nicht. Die Tatsache, dass angeblich kein einziges Wort gesprochen wurde, deutet für mich ebenso klar darauf hin. Die angebliche Depression oder Lebenskrise des Co-Piloten war wahrscheinlich nichts als ein gefundenes Fressen, um damit der Öffentlichkeit diese skurrile Selbstmord/Massenmord Geschichte aufzutischen, anstatt anhand handfester Fakten und Beweise sachlich zu ermitteln. Natürlich kann man den Angehörigen nicht erzählen, dass das Flugzeug aus Sicherheitsgründen abgeschossen werden musste. Auch kann Lufthansa nicht sagen, dass Flugzeuge abstürzen könnten, weil Piloten aufgrund eines bekannten aber aus Kostengründen nicht behobenen Problems ohnmächtig werden. Wäre es tatsächlich ein Terroranschlag, wäre es wohl der erste, der im Nachhinein vertuscht werden soll, ausserdem hätten die Terroristen die Öffentlichkeit wissen lassen was und wofür sie es tun. Vor Gericht dürfte das jedenfalls nicht ausreichen für eine Verurteilung des Co-Piloten als 149facher Mörder, wahrscheinlich nichtmal für eine Anklage. Die Echtheit der in den Medien berichteten Audiodaten der Blackbox kann auch kein vertrauenswürdiger Mensch bezeugen, da alles vom Militär abgeriegelt war und untersucht wurde. Und Soldaten machen halt nur ihren Job und stellen keine unangenehmen Fragen…

    • Aufgewachter 27. März 2015 um 20:55 #

      Schön geschrieben!

      Wie verstehste nicht? Ist doch ganz einfach! 😉

      210.240 mögliche Flugstunden – 58.300 tatsächliche Flugstunden = 151.940 Stunden auf dem Boden
      151.940 Stunden auf dem Boden / 8.760 Stunden pro Jahr = 17,3 Jahre auf dem Boden
      58.300 Stunden in der Luft / 8.760 Stunden pro Jahr = 6,655 Jahre in der Luft

      Vielleicht ist der D-AIPX das gleiche Schicksal ereilt, wie dem hier:

      Report: Airbus A321 uncommanded descent incident over Spain due to frozen AOA sensors

      According to a preliminary report issued by the German BFU, an Airbus A321-200, operarting a flight from Bilbao, Spain to Munich, Germany, was involved in a serious incident when the airplane entered an uncommanded descent from FL310. The crew regained control at FL270.

      http://news.aviation-safety.net/2015/03/25/report-airbus-a321-uncommanded-descent-incident-over-spain-due-to-frozen-aoa-sensors/

      • Manfred 28. März 2015 um 14:51 #

        Aufklärung und Wachsamkeit schön und gut, aber mit Vielleicht ist das und das ja passiert, fangen nur Spekulative und wenig aufklärende Verschwörungstheorien an!

        Fakten, Fakten, Fakten bitte!

        Vielleicht hat auch Captain Piccard versehentlich einen Faser abgefeuert …? Mit euren vielen nicht belegbaren Vielleicht Argumenten schafft ihr hier keine Aufklärung sondern bestätigt nur das Gegenteil

      • Aufgewachter 28. März 2015 um 16:42 #

        Die lächerlichste Theorie die ich je gehört habe ist jene, daß Flugzeuge sicherer werden, desto Älter und mehr Flugstunden sie hinter sich haben.

      • Manfred 28. März 2015 um 19:49 #

        Deshalb verstehe ich ja auch nicht, warum Du als einziger hier immer wieder diese Theorie, das Flugzeuge alleine dadurch sicherer werden wenn sie älter werden und mehr Flugstunden haben. Das hat außer Dir hier keiner behauptet!

        Diese von Dir bewusst als verfälschend vereinfachende Abwandlung sämtlicher Darstellungen hier aufgestellte Theorie ist genauso falsch und absurd wie Deine irrtümliche These, dass das Flugzeugalter alleine irgendeine Auskunft über die Sicherheit des Flugzeugs angeben kann.

        Auch wenn Du es nicht verstehen willst, hier nochmal am Beispiel.

        Ein Flugzeug, das über 25 Jahre regelmäßig alle 2 Monate und alle 4 Monate und alle 18 Monate und alle 2 Jahre und alle 6 Jahre (A, B, C, IL, D Checks) auf Herz und Nieren geprüft und gewartet wird – und dabei nicht nur wie bei einem Auto alle 2 Jahre durch stichprobenartige Sichtproben und ein paar Messungen mit hohen Toleranzgrenzen – und welches dabei alle 6 Jahre nicht nur über 6 Wochen dazu komplett auseinander gebaut und wieder zusammengebaut wird, sondern auch alle 2 Jahre noch sämtliche seit dem Kauf über 25 vom Hersteller entwickelten Produktverbesserungen eingebaut bekommt ist selbstverständlich sicherer als eines das vor 25 Jahren gekauft wurde und diese Produktverbesserungen nicht hat oder zusätzlich auch noch nicht so intensiv gewartet wird. Auch ist es vermutlich nicht besser und sicherer als eines das nur 10 oder 12 Jahre alt ist, aber eben nur noch auf dem veralteten Technikstand von vor 12 Jahren und nicht auf dem aktuellen ist. Und es ist nahezu gleich sicher wie ein Flugzeug gleicher Modellreihe, welches der Hersteller vor einem Jahr neu zusammengebaut hat. (Keiner hat aber gesagt, das es obendrein noch sicherer ist als dieses, diese Theorie leitest nur Du immer wieder absichtlich verfälschend daraus ab! – Das ist bewusste Manipulation und Wahrheitsverfälschung und kein wachrütteln!)

        Ich wünschte die Schrottkarre mit der Du und andere unsere Straßen unsicher machst wäre auch nur annähernd so oft und intensiv gewartet wie ein Verkehrsflugzeug. Dann würde ich mich zumindest ein winziges Stückchen sicher auf der Straße fühlen können.
        Umgerechnet auf eine übliche Lebensdauer von 10 Jahren (Flugzeug 30-40 Jahre) müsste dementsprechend jedes Fahrzeug eines Berufskraftfahrers (Taxi, Bus, LKW, packketdienst, Kleinbus, …) jeden Monat bzw. alle 2 Wochen eine TÜV Untersuchung ablegen (A Check), alle 1-2 Monate zusätzlich eine komplette Inspektion machen lassen (B Check), 1-2 mal pro Jahr alle Sitze und die komplette Innenraumverkleidung und sonstige Verkleidungen ausgebaut werden und alle dadurch freiliegenden Systeme intensiv gecheckt und ggfs. ersetzt werden (C-Check), alle 6 Monate bzw. jedes Jahr sämtliche Bauteile von Struktur, Fahrwerk, Karosserie, … sowie Überprüfung und gegebenenfalls Reparatur der Geräte (Elektronik, Hydraulik) und Einbau von Produktverbesserungen des Herstellers und eine Komplettüberholung des Fahrzeuginnenraums Kabine (IL-Check) und alle 2-4 Jahre komplett auseinander gebaut, untersucht und wieder zusammengebaut und ggfs. neu lackiert werden. (D-Check).

        Ein solches 10 jähriges Auto wäre dann vermutlich fast genauso sicher wie eins, das vor 3 Monaten geliefert wurde (auch wenn es diese drei Monate noch keinen monatlichen TÜV und Inspektion hatte) und bestimmt sicherer als ein Auto, das 5 Jahre alt ist und außer 2-3 mal kurz beim TÜV gewesen ist, all diese Checks und Reparaturen und Vernesserungen nicht hat.
        Ein Golf 3 der über 10 Jahre so intensiv gewartet und modernisiert wurde ist natürlich besser und sicherer als ein nagelneuer Golf 3 der auf dem Standard gebaut ist wie vor 10 Jahren ohne all diese Upgrades, auch wenn er fabrikneu ist.

        Natürlich würde ich trotzdem lieber ein fabrikneues Auto in seiner aktuell modernsten Version fahren als ein Retro-modernisiertes, aber wenn das neue 3 Millionen und das 10 Jahre alte neuwertige 500 tausend kostet würde ich mich aber trotzdem in dem 10 Jahre alten nicht unsicherer fühlen und mir auch nicht jedes Jahr ein neues kaufen und das 1 jahr alte als nicht mehr verkehrssicher bezeichnen und verschrotten lassen….

        Nicht also die Jahreszahl des Alters gibt an, wie sicher und gut ein Flugzeug ist sondern Zustand, Wartung, Pflege und Zustand und Versionen der technischen Ausstattung sagen etwas darüber aus. Die Jahreszahl des Alters ist dann nur noch eine weitere kleine Nuance zur Vergleichsbewertung aber keineswegs das Hauptkriterium. Wer nur danach gehen würde, würde u.U. Gute 10-25 jährige Flugzeuge aussortieren und schlechte schrottige 5-10 jährige Flugzeuge behalten…

        http://de.m.wikipedia.org/wiki/Luftfahrzeug-Instandhaltung

        „A-Check (Minor Check)
        Der A-Check[2] ist ein Wartungsereignis mit routinemäßiger Überprüfung von technischen Systemen, die für den Flugbetrieb wichtig sind, sowie die gründliche Wartung der Kabine. Ein A-Check ist je nach Flugzeugtyp alle 250 bis 650 Flugstunden fällig, also etwa alle zwei Monate.

        A-Checks werden am häufigsten durchgeführt. Sie können aufgrund des begrenzten Umfangs der durchzuführenden Arbeiten und der geringen „Eindringtiefe“ innerhalb einer Nacht (im Hangar) durchgeführt werden; das Flugzeug braucht nicht aus seinem Flugbetrieb genommen zu werden.

        B-Check
        Der B-Check ist eine Ergänzung zum A-Check und findet in der Regel alle drei bis vier Monate statt, also etwa alle 1000 Flugstunden. Diesen Check gibt es jedoch nur noch für die Flugzeugtypen Boeing 737-200 und Boeing 747-200.

        Es werden Arbeiten durchgeführt, die tiefer in die Flugzeugzelle und die Systeme eingreifen. Die Dauer dieses Checks beträgt ca. 150 Arbeitsstunden, und das Flugzeug ist somit für mindestens zwölf Stunden aus dem Flugbetrieb genommen.

        C-Check (Major Check)

        Plakat zur Erläuterung des C-Checks
        Unter C-Check versteht man die detaillierte Inspektion der Flugzeugstruktur und einen gründlichen Test der Systeme, hierbei wird zum größten Teil die Verkleidung abgenommen und alle Sitze ausgebaut. Ein C-Check findet je nach Flugzeugtyp alle 15 bis 18 Monate statt, das Flugzeug bleibt dafür ungefähr ein bis zwei Wochen im Hangar. Ein solcher C-Check umfasst ca. 5000 Arbeitsstunden.

        IL-Check
        Tiefgehende Kontrolle aller Bauteile von Struktur, Rumpf und Flügeln. Überprüfung und gegebenenfalls Reparatur der Geräte (Elektronik, Hydraulik). Einbau von Produktverbesserungen des Herstellers, Komplettüberholung der Kabine. Ein IL-Check findet in der Regel alle 48 Monate statt.

        D-Check
        Der D-Check ist einer Grundüberholung gleichgestellt und ist das intensivste, längste und teuerste Wartungsereignis. Er findet etwa alle sechs bis zehn Jahre statt. (Bei einer 747-400 nach 55000 Flugstunden.) Das Flugzeug wird bis auf die Grundstruktur freigelegt und muss ggf. danach neu lackiert werden. Im Verlauf des D-Checks fallen 30.000 bis 50.000 Arbeitsstunden an. Ein D-Check dauert etwa vier bis sechs Wochen und kann mehrere Millionen Euro kosten.“

      • Aufgewachter 28. März 2015 um 20:48 #

        Die meisten Flugzeuge erleben in ihrer „Karriere“ doch überhaupt gar keinen D-Check bei 55.000 Flugstunden. Stell mir mal bitte welche vor. In der Aviation-Safety Datenbank sind 18.526 Zwischenfälle gelistet. Viel Spaß beim Suchen!

        http://aviation-safety.net/database/type/index.php

      • Manfred 29. März 2015 um 00:11 #

        Siehe oben, sage ich nur …

    • Manfred 28. März 2015 um 22:07 #

      Siehst Du, hier sieht man, wie Du schon wieder bewußt die Fakten verdrehst um einen falschen Eindruck zu schinden und die Wahrheit zu unterdrücken.

      Es steht oben eindeutig:

      „D-Check
      Der D-Check ist einer Grundüberholung gleichgestellt und ist das intensivste, längste und teuerste Wartungsereignis. Er findet etwa alle sechs bis zehn Jahre statt. (Bei einer 747-400 nach 55000 Flugstunden.)…“

      Bein einer Boeing 747-400, Jumbo-jet fallen in den 6-10 Jahren Einsatz bis zu 55.000 Stunden an. Die B747-400 ist nämlich ein Langstreckenflugzeug, das üblicherweise, 8, 10, 12 Stunden über Ozeane und Kontinente hinweg unterwegs ist und dabei weniger Unterbrechungen pro Tag mit Landung, Saubermachen, Startvorbereitung, … hat als eine Maschine die auf 1-3 stündigen Flügen unterwegs ist und auch dabei nicht so oft durch Flugunterbrechungen durch Nachtflugverbote an Deutschen Flughäfen betroffen ist, wenn sie nur einmal pro Tag durch ankommt und dann wieder 10-12 Stunden in der Rückrichtung unterwegs ist.

      Du willst ein Beispiel einer Maschine, die bereits einen D-Check hatte? die 4U9525 Maschine D-AIPX zum Beispiel mit 24 Jahren schon 2-4 mal. Und auch sonst viele der Passagiermaschinen die über 6 Jahre alt sind und die meisten, die 10 Jahre alt sind.

      Und zu den viel zitierten 18.526 Vorfällen: Lies Deine Quelle doch bitte auch mal richtig! Das sind Vorfälle aus den letzten 94 Jahren von 1921 bis heute und das von kleinen Firmenjets, von Militärmaschinen, von Cargo-Flügen (die haben andere Wartungsvorgaben als Verkehrsflugzeuge). Dann sind darunter nicht nur Abstürze und Tote und Verletzte vermerkt, sondern auch Entführungen, am Flughafen parkende abbrennende Cargo-Maschinen, abgeschossene oder abgestürzte Militärmaschinen, … Der letzten 94 Jahre.

      Verwirren und blenden mit falschen Fakten? Oder was ist hier Dein Ziel? Aufwecken wohl eher nicht.

      http://aviation-safety.net/database/

      „The ASN Safety Database, updated every week, contains descriptions of over 15,800 airliner, military transport category aircraft and corporate jet aircraft safety occurrences since 1921.
      Airliners are considered here aircraft that are capable of carrying at least 12 passengers.“

      „Summary:

      Accidents 15237
      Criminal Occurrences (excl. hijackings) 834
      Hijackings 1062
      Incidents please see the Wikibase for incidents
      Other occurences 865
      Unknown occurences 528
      TOTAL

      Last Update: 28 March 2015“

      Bitte Lesen und richtig zitieren!

      • Aufgewachter 28. März 2015 um 22:09 #

        Ja, dann zeig mir doch mal nen Flieger bei Aviation-Safety, der mehr als 58.300 Flugstunden geflogen ist und noch nicht Schrott ist. In 94 Jahren Luftfahrtgeschichte müßte es doch wenigstens einen einzigen Flieger geben oder? 😉

      • Manfred 29. März 2015 um 00:12 #

        Und es gibt sie doch!

        Siehe oben, sage ich nur! Da gibt es etliche.

      • Aufgewachter 29. März 2015 um 00:24 #

        Boeing 747-131 mit 24,94 Jahren
        Von 218.400 möglichen Stunden war sie 93.303 Stunden in der Luft.
        42,72% ihrer Lebenszeit in der Luft! Nicht schlecht für eine Passagiermaschine 🙂
        http://aviation-safety.net/database/record.php?id=19960717-0

        Leider abgestürzt das Teil mit 230 Toten. Fuselage failure / Rumpfversagen durch Explosion des mittleren Flügeltanks.

        Sieht also so aus, als wenn bei an die 100.000 Flugstunden Ende der Fangenstange ist.

        Was meinst Du, ab wieviel Flugstunden so einer Passagiermaschine die Zulassung entzogen wird?

        Ab wieviel Flugstunden wird es wohl unverantwortlich eine Passagiermaschine noch weiter fliegen zu lassen?

      • Manfred 29. März 2015 um 00:50 #

        Nee, Nee, das war kein Rumpfversagen! Das war ein Leck in der Treibstoffleitung und die Igmoranz der Pilotencrew, das das 3. der vier Triebwerke nicht richtig ansprang, eben wegen dieses Defekts.
        Als Folge gab es ja auch eine Weiterentwicklung von Boeing dazu um das rechtzeitig besser zu erkennen, damit sowas nicht mehr Auftritt und repariert wird, bevor die Maschine in die Luft geht.

      • Aufgewachter 29. März 2015 um 00:58 #

        Das Flugzeug hatte Rumpfversagen durch die Explosion des mittleren Flügeltanks. Steht doch da : Fuselage failure

      • Manfred 29. März 2015 um 00:57 #

        Oder besser gesagt vermutlich gar durch einen Kurzschluss im Kraftstoffmesser, was durch Behebung dieses generellen Konstruktionsmangels, so dass darüber keine Entzündung des Treibstoff in der Tragfläche nicht mehr möglich ist für alle 747 Typen und Anderen Modelle behoben wurde. Also ein genereller Konstruktionsfehler und kein Altersbedingtes Problem mit dem Rumpf….

      • Aufgewachter 29. März 2015 um 01:01 #

        Echt traurig sowas. Hätte mich mal interessiert, wie lange die Boeing 747-131 es noch gemacht hätte. 24,94 Jahre und 93.303 Flugstunden. 42,72% ihrer Lebenszeit in der Luft! Das ist schon was.

      • Manfred 29. März 2015 um 03:12 #

        Die älteste 2010 zum Jubiläum noch in Betrieb befindliche 747 war damals 40 Jahre alt.
        Da die meisten Flugzeuge ja Gott Sei Dank nicht durch Abstürze aus dem Betrieb genommen werden, gibt es da keine allgemeine Quelle wie lange Maschinen über wieviel Jahre mit wieviel Flugstunden geflogen sind…

        Aber 40 Jahre einer 747 bei 30% oder 50% der Leneszeit in der Luft, als bis zu 20 Jahre am Stück kann man ja ausrechnen…

        „Aviator
        24.January 2010, 12:03
        Die älteste zivile B747, die heute noch regulär rumfliegt, dürfte der Frachter N712CK von Kalitta Air sein: Baujahr August 1970 (Line number: 60) .
        Siehe z.B. hier:
        http://www.airliners.net/photo/Kalitta-Air…(SF)/1642437/L/

        Die ältesten B747 im regulären Pax-Verkehr sind heute die vier B747SPs der Iran Air, von denen zwei sogar neulich noch D-Checks erhalten haben. Die älteren davon sind Baujahr 1976 und wurden noch zu Shah-Zeiten ausgeliefert. Zwei dieser Maschinen standen sogar schon im Flugzeugmuseum in Teheran-Mehrabad, wurden aber wieder reaktiviert.
        Siehe z.B. hier:
        http://www.airliners.net/photo/Iran-Air/Bo…P-86/1561988/L/

        Diese Iran Air 747SPs fliegen noch regelmässig nach Hamburg, London, Peking, Tokyo und gelegentlich auch zu anderen Airports, z.B. nach Köln.

        Die ältesten B747, die überhaupt noch rumfliegen, befinden sich alle bei der iranischen Luftwaffe, nämliche die Line-Nummer: 5, 8 und 9, alles ehemalige TWA-Maschinen, Baujahr 1969.

        Wer an solchen Informationen Interesse hat, der kann z.B. hier mal nachsehen:
        http://www.planespotters.net/Production_List/Boeing/747/

        Cheers,
        Aviator“

        http://www.philippinenportal.com/lofiversion/index.php?t9130.html

      • Aufgewachter 29. März 2015 um 12:26 #

        Schöne Seiten, die Du da angibst! Danke Manfred 🙂

        Hier die korrekten Links

        Boeing 747 Frachter N712CK
        http://www.airliners.net/photo/Kalitta-Air/Boeing-747-122%28SF%29/1642437/L/

        Boeing 747SP-86 im regulären Pax-Verkehr
        http://www.airliners.net/photo/Iran-Air/Boeing-747SP-86/1561988/L/

      • Manfred 29. März 2015 um 03:16 #

        Die älteste 747 die Lufthansa mal ausgemustert hat hatte immerhin 115.701 unversehrte Flugstunden auf dem Buckel:

        http://www.derpart-frankfurt.de/news-detail/datum/2012/03/10/abschied-ohne-traenen-b747-lufthansa.html

      • Aufgewachter 29. März 2015 um 12:10 #

        Boeing 747 mit 24 Jahren
        Von 201.480 möglichen Stunden war sie 115.701 in der Luft.
        57,43% ihrer Lebenszeit in der Luft! Nicht schlecht für eine Passagiermaschine 🙂
        http://www.derpart-frankfurt.de/news-detail/datum/2012/03/10/abschied-ohne-traenen-b747-lufthansa.html

  7. Klara Fall 29. März 2015 um 01:12 #

    Mich würd mal interessieren, wie lange so ein Niet hält.
    Vorstellen kann ich mir auch, dass bei einer älteren Maschine überhaupt nicht alles geprüft werden kann, weil man an die Stellen nicht mehr dran kommt.
    Oder werden die Flugzeuge bei der Überprüfung komplett auseinandergenommen und wieder zusammengesetzt ?
    Außerdem ist der Konkurrenzdruck und Preiskampf angestiegen, weshalb es mittlerweile überall zu Einsparungen kommt.

    Natürlich sind alle bemüht, Fehlerquellen auszuschalten…….aber es geht hier bestimmt nicht anders zu, als in anderen Handwerksbetrieben.
    Wenn man gut pfuschen kann, dass es nicht auffällt, ist alles in Ordnung.
    …so ist es in allen Betrieben.

    Ich werde nicht mehr fliegen, schon allein deshalb, weil ich dann das Sprühen nicht unterstütze. Wenn ich mir vorstelle, dass der Flugbetrieb mangels Passagiere eingestellt werden muss und der Himmel wieder blau wird…herrlich!

    • Aufgewachter 29. März 2015 um 01:15 #

      Ja die „Stricher“ am Himmel sind schon ein Problem. 😉

      Diese „Stricher“ wurden visuell an ihren Luftfahrzeugkennzeichen identifiziert.

      Airbus A380-861/ Air France / F-HPJD

      Boeing 777-36N-ER / EgyptAir / SU-GDP

      Boeing 747-8R7F-SCD / Cargolux / LX-VCB

      McDonnell Douglas MD-11 (F) / Martinair Cargo / PH-MCU

      • Manfred 29. März 2015 um 01:35 #

        Das ist aber nur abhängig davon wie die Atmosphäre der Luftschicht gerade ist, in der das Flugzeug fliegt ob man einen weiß sichtbaren Kondensstreifen hat oder nicht.

      • Aufgewachter 29. März 2015 um 01:45 #

        Ich würde sagen, beschäftige Dich mal mit Thema Geo-Engineering 😉

    • Manfred 29. März 2015 um 01:33 #

      Bereits beim c-Check wird der Rumpf alle 15-18 Monate mit Ultraschall und Wirbelsonden überprüft!

      http://www.focus.de/tagesthema/luftverkehr-wartung-und-ueberholung-von-flugzeugen-folgen-strikten-regeln_id_4570803.html

      Und erst recht beim D-Check alle 6-10 Jahre wo alles ausgebaut und freigelegt wird!

      • Aufgewachter 29. März 2015 um 02:02 #

        Bei Flugzeugen in diesem Alter kann praktisch täglich etwas passieren, was nützen da schon solche Untersuchungs-Intervalle von 15 Monaten. Ist doch lachhaft. 🙂

      • Manfred 29. März 2015 um 02:07 #

        Bei jedem Fligzeug kann nach der Logig ständig was passieren. Vor allem bei nagelneuen Flugzeugen die nur 15-18 Monate alt sind dann eben auch, wenn Du das dann so definierst.

        Also Fazit: nach spätestens 18 Monate alle Flugzeuge wegschmeißen und verschrotten???

        Sehr umweltfreundlich uns wirtschaftlich!

      • Aufgewachter 29. März 2015 um 02:18 #

        Bei älteren Flugzeugen muß das Untersuchungsintervall aufgrund der Materialermüdung verkürzt werden.

      • Aufgewachter 29. März 2015 um 02:33 #

        Die Diskussion bringt nichts mehr.

        a) Materialermüdungen kann man nur finden, wenn man danach sucht
        b) Ob man alle Materialermüdungen findet ist nicht sicher
        c) Ob man alle Materialermüdungen austauschen kann ist fraglich
        d) Ob der D-Check vielleicht viel zu spät fällig ist
        e) Ob man den Flieger ohne Fehler wieder zusammen bekommt
        f) Ob sich das eine Fluggesellschaft überhaupt leisten kann
        g) Menschliches Versagen (Konstruktion/Zusammenbau)

        Ich mache jetzt an der Stelle hier Schluß, sonst geht das Luftfahrt-Varieté ewig so weiter. 🙂

      • Manfred 29. März 2015 um 02:55 #

        Wenn man mal das Alter der 2015 in Vorfälle verwickelten Flugzeuge anschaut spricht nichts dafür das gerade 24 oder 25 Jahre alte Flugzeuge sehr stark betroffen sind. Aber selbst wenn ist es auch so, das mit jeder zusätzlichen Flugstunde die Wahrscheinlichkeit das etwas unvorhergesehenes passieren kann automatisch dadurch ansteigt, das mehr Zeitraum da ist in dem etwas passieren kann. (Ganz unabhängig von Materialermüdung oder Alter.

        23 Jahre und 9 Monate
        34 Jahre
        35 Jahre
        44 Jahre
        6 Jahre
        40 Jahre
        41 Jahre und 5 Monate
        29 Jahre
        1 Jahr und ein Monat
        32 Jahre
        34 Jahre
        19 Jahre und 4 Monate
        10 Monate
        27 Jahre
        26 Jahre
        29 Jahre
        39 Jahre
        28 Jahre
        10 Monate
        24 Jahre und 5 Monate
        27 Jahre und 8 Monate
        24 Jahre
        4 Jahre
        10 Jahre
        4 Jahre
        24 Jahre und 4 Monate (Germanwings)
        27 Jahre

        Sehr junge und sehr alte Flugzeuge sind in Vorfälle verwickelt (0-10 Jahre) wie auch (30-40 Jahre). Eine Indikation das allein das Alter etwas über Sicherheit eines Flugzeugs aussagen kann gibt es auch daraus nicht.

        Wenn Du richtig gelesen hättest, dann wüsstest Du, das Verkehrsflugzeuge ja zwischen diesen 15-18 Monaten zusätzlich auch noch alle 2 Monate und alle 3-4 Monate im A- und B-Check auch ebenso gecheckt werden. Nach sonderereignissen wie Zusammenstoß mit Vögeln, Blitzeinschlägen oder von Piloten bemerkten Unregelmäßigkeiten zusätzlich außer der Reihe sowieso auch noch einmal….

        Aber, ach ja. Ich vergaß ja. Es kann ja nicht sein, was nicht sein darf? 😉

      • Aufgewachter 29. März 2015 um 12:35 #

        Die Diskussion bringt nichts mehr.

        a) Materialermüdungen kann man nur finden, wenn man danach sucht
        b) Ob man alle Materialermüdungen findet ist nicht sicher
        c) Ob man alle Materialermüdungen austauschen kann ist fraglich
        d) Ob der D-Check vielleicht viel zu spät fällig ist
        e) Ob man den Flieger ohne Fehler wieder zusammen bekommt
        f) Ob sich das eine Fluggesellschaft überhaupt leisten kann
        g) Menschliches Versagen (Konstruktion/Zusammenbau)

        Ich mache jetzt an der Stelle hier Schluß, sonst geht das Luftfahrt-Varieté ewig so weiter. 🙂

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