Mit der Heinz-Erhardt-Methode könnte die EU Griechenland wirklich retten

9 Jul

Die Schulden Griechenlands betrugen Ende 2014 rund 318,35 Milliarden Euro. In Griechenland lebten 2011 genau 10.816.286 Menschen. Die Pro-Kopf-Verschuldung eines Griechen beträgt also 29.432,47 Euro. Soviel hat er nicht.

Wie man sich trotzdem etwas kaufen kann, wenn man nur wenig Geld besitzt, hat uns Heinz Erdhardt als Verkäufer von Kaffeemaschinen in seinem Film „Unser Willi ist der Beste“ vorgemacht.

 

Ein Rückblick :

 

Kundin : „Kaffeemaschinen, wie schön. Sowas hatte ich mir immer gewünscht. Aber bei uns reicht es nur zum Filterpapier.“

Erhardt : „Dagegen könnte man ja was tun ne? Passen se auf. Hier ein Kaufvertrag für eine Kaffeemaschine. Und wissen Sie, was wir für Raten einsetzen? Na, raten Sie mal? Nicht 12 Tage, nicht 12 Wochen, nicht 12 Monate, sondern 12 Jahre.“

Kundin : „Was macht denn das im Monat?“

Erhardt : „96 Pfennige.“

 

Das sieht man es mal wieder. Heinz Erhardt hatte als Verkäufer von Kaffeemaschinen mehr ökonomischen Sachverstand, als der gesamte IWF, BIZ und Weltbank zusammen.

Die Lösung der Probleme liegt also in der Laufzeit des Kredites.  Will man die Griechen also ihre Staatsschulden von 318,35 Milliarden Euro mit 96 Cents je Monat und Griechen bezahlen lassen, braucht man die Laufzeit nur erhöhen, nämlich auf 2.554,9 Jahre. Wo liegt denn eigentlich das Problem?

Erhardt ließ sich auch zu Europa in einem seiner vielen Verse aus. Hier ein Ausschnitt aus seinem Vers Zeus. „Da wurde es selbst Zeus ganz klar, wie uneinig Europa war! Und es ist gar nicht übertrieben, zu sagen, es sei so geblieben!“

 

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7 Antworten to “Mit der Heinz-Erhardt-Methode könnte die EU Griechenland wirklich retten”

  1. ki11erbee 12. Juli 2015 um 19:29 #

    Du hast vergessen, daß Schulden verzinst werden.

    Glaubst du die Gläubiger sind so doof, jemandem nur soviel Geld zu leihen, daß er die Schulden tilgen kann?

    Der Clou besteht ja darin, jemandem soviel zu leihen, daß er nicht einmal die Zinsen der Schuld zahlen kann, die Verschuldung also exponentiell steigt und die Verschuldung dann als Vorwand benutzt werden kann, ihn zu enteignen.

    Im Falle von Griechenland: Öl und Gasvorkommen

    Die IWF verleiht kein Geld, um einem Land zu helfen.
    Die IWF verleiht Geld, um ein Land zu übernehmen.

    Zinseszinssystem sei Dank.

    • Aufgewachter 12. Juli 2015 um 19:39 #

      Ich kenne augenblicklich nicht den Zinssatz mit der die Schuldgeld-Sekte die Schulden Griechenlands verzinst. Sobald die Zinssätze bekannt werden, kann man ja noch ein paar Zehntausend Jahre dranhängen oder?

      • ki11erbee 12. Juli 2015 um 19:41 #

        LOL

        OK, dein Beitrag ist Satire. Muss einem natürlich gesagt werden ;-).

        Mea Culpa.

  2. Wank 27. Juli 2015 um 21:16 #

    Super Kommentar. Mittlerweile muss man in Bezug auf die Kredite, die an Griechenland vergeben werden, mit Humor reagieren. Anders geht das ja gar nicht mehr. Kaum jemand kann sich die Unmengen an Geld, die die Kredite umfassen, vorstellen. Könnte man sicherlich ganz Deutschland mit Scheinen bedecken.

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