Erwerbsloser ignoriert Stellenvermittlungsvorschlag mit Rechtsfolgenbelehrung durch Hinzuziehung der Bibel

24 Aug

Soeben erreicht mich die E-Mail eines Erwerbslosen, der von seinem Jobcenter einen Stellenvermittlungsvorschlag mit Rechtsfolgenbelehrung erhalten hat sich über eine Personaldienstleistung als Call-Center Agent bei einem Mobilfunk-Provider zu bewerben.

Der fromme Erwerbslose und gelernte Zimmermann sollte bei dem Unternehmen verloren gegangene Mobilfunk-Kunden zurückgewinnen. Da die Art der Arbeit aber nicht im Einklang mit der Bibel steht, schrieb er an seine Fallmanagerin folgende Zeilen zurück :

 

Sehr geehrte Frau Fallmanagerin,

unglücklicherweise kann ich Ihrem Stellenvermittlungsvorschlag nicht nachkommen, da folgende wichtige Gründe entgegenstehen:

Bibel, 2 Thessalonians 3:11 „Denn wir hören, dass einige unter euch unordentlich wandeln, indem sie nicht arbeiten, sondern unnütze Dinge treiben.“

unnütze Dinge, wie Callcenter für Mobilfunk = keine Arbeit

Bibel, 2 Thessalonians 3:10 „Denn auch als wir bei euch waren, geboten wir euch dies: Wenn jemand nicht arbeiten will, soll er auch nicht essen.“

keine nützliche Arbeit = kein Essen

Bibel, Mt 7,18 „Ein guter Baum kann nicht schlechte Früchte bringen, noch kann ein fauler Baum gute Früchte bringen.“

Warnung vor falschen Propheten = beispielsweise Callcenter-Agent Mobilfunk (moderner Bettler) mit dem Satz „Wollen Sie sparen?“

Bibel, 2Mo 23,7 „Von einer betrügerischen Angelegenheit halte dich fern.“

Bibel, Ps 34,14 „Bewahre deine Zunge vor Bösem und deine Lippen vor betrügerischer Rede“

Bibel, 3Mo 19,11 „Ihr sollt nicht stehlen; und ihr sollt nicht lügen und nicht betrügerisch handeln einer gegen den anderen“

 

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Anlage : Beglaubigte Kopie der Geburtsurkunde mit Religionszugehörigkeit