Erwerbsloser löst Panik unter Jobcenter-Mitarbeitern durch Vertrauensfrage per FAX aus

4 Nov

Soeben erreicht mich die E-Mail eines findigen Erwerbslosen, der vergangenen Montag um 08:15 Uhr in der Früh einen tumultartigen Streß in seinem zuständigen Jobcenter per FAX ausgelöst hatte.

Von seinem nicht registrierten Smart-Phone aus verschickte er an alle 54 Mitarbeiter seines Jobcenters jeweils ein anonymes FAX over IP über seine Daten-Prepaid-Flat mit folgendem Wortlaut:

 

Sehr geehrte Frau Fallmanagerin, sehr geehrter Herr Fallmanager,

wir brauchen als Erstes die Wiederherstellung gesetzmäßiger Zustände in den Jobcentern. Bitte teilen Sie mir mit dem beigefügten Vordruck im Verlauf des heutigen Vormittages per FAX mit, ob Sie sich daran beteiligen wollen oder nicht, damit auf der durch internationales Recht geschützten Plattform www.web.archive.org der entsprechende Eintrag zu Ihren Kontaktdaten zugeordnet werden kann.

Bei Nichtbeantwortung wird davon ausgegangen, daß Sie sich persönlich nicht daran beteiligen wollen/werden.

Mit freundlichen Grüßen
Ihr Leistungsberechtigter

P.S. : Bitte benutzen Sie die unten angegebene FAX Nummer

 

 

E I D E S S T A T T L I C H E  V E R S I C H E R U N G

Hiermit versichere ich an Eides statt als Mitarbeiter/in der Behörde und behördlich auftretenden Institution, hier durch das Jobcenter ___ , mich vornehmlich dem Grundgesetz in der Fassung vom 8. Mai 1949 verpflichtet zu fühlen.

Etwaige durch mich verursachte Schädigungen, wie zum Beispiel aus Leistungskürzungen per Sanktionsbescheid, die diesbezüglich gegenüber Dritten entstehen, entschädige ich aus meinem gesamten Privatvermögen.

Ich bin im Vollbesitz meiner körperlichen und geistigen Kräfte und habe diese Eidesstattliche Versicherung gelesen, verstanden, unterzeichnet und werde danach handeln.

 

Ort, Datum, Unterschrift Fallmanager/in, Stempel

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Ort, Datum, Unterschrift Geschäftsstellenleiter/in, Stempel

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