Erwerbsloser isoliert Sanktionsmodul der BA mit fraktaler Verschlüsselung

26 Jan

Auf das Sanktionsmodul kann per Webbrowser zugegriffen werden. Der Zugriff zur Nutzung erfolgt gesichert über das Internet, der Zugriff zur Administration angeblich ausschließlich über das Intranet der BA in Nürnberg. Das machte sich jetzt ein erwerbsloser Diplom-Informatiker zunutze.

Die Arbeitsvermittlerin hatte ihn per Rechtsfolgenbelehrung vorgeladen. Letzten Donnerstag ließ er dann vor dem Bürotisch seiner Arbeitsvermittlerin die Mappe mit seinen Bewerbungsnachweisen überraschend fallen, bückte sich, steckte unbemerkt einen preparierten USB-Dongle-Stecker in die Rückseite ihres Arbeitsplatzrechners und legte seiner Arbeitsvermittlerin dann die Mappe auf den Tisch.

Während seine Arbeitsvermittlerin eifrig die Liste auf mögliche Säumnisse studierte liefen im Hintergrund auf ihrem Arbeitsplatzrechner ein paar sehr spezielle Dinge ab, die mittels der „Silent-Install“-Routine für sie jedoch unsichtbar waren. Der Schadcode beinhaltete die Kernelemente „Key-Logger“, „Port-Scanner“,  „SAP-Modul-Scanner“ und „MBR/FAT-Encrypter“ , welche in einer einzigen Datei namens „svchost.exe“ getarnt gewesen sein sollen.

Einen Tag darauf, also letzten Freitag, passierte dann der größte anzunehmende Unfall (GAU). Die Arbeitsvermittlerin fuhr gegen 07:46:32 Uhr MEZ ihren Arbeitsplatzrechner hoch, loggte sich mit ihrem Passwort, welches vom Key-Logger erfaßt wurde, in das A2LL-System in Nürnberg ein, der Port-Scanner machte sich sogleich an die Arbeit eine offene Stelle im Intranet zu suchen und wurde gegen 11:46:25 Uhr MEZ fündig.

Wenig später lokalisierte der SAP-Modul-Scanner den Datenträger auf dem sich das Sanktionsmodul befand und der Encrypter verschlüsselte den Master-Boot-Record (MBR) des kompletten Datenträgers samt File Allocation Table (FAT) mit einem fraktalen Verschlüsselungscode, so daß ab 11:57:38 Uhr MEZ das Sanktionsmodul bundesweit nicht mehr zu erreichen war. Von der Komplexität des Algorithmus dürften die IT-Kräfte aus Nürnberg den Code erst dann geknackt haben, nachdem unsere Sonne schon längst erloschen ist.

Am Montag morgen ab 08:00 Uhr bekam jeder Jobcenter-Mitarbeiter, der sich versuchte in das Sanktionsmodul einzuloggen, dann folgende Fehlermeldung auf seinen Bildschirm. „Das Sanktionsmodul ist wegen Verfassungswidrigkeit gegen die Hauptdirektive gesperrt. Sie können aber innerhalb von vier Wochen Rechtsmittel beim Hohen Rat der Vereinten Föderation der Sternenflotte, gelegen im Alpha-Quadranten ungefähr 250.000 Lichtjahre Ihrer gegenwärtigen Position, einlegen. Es zählt das Eingangsdatum der Postzustellungsurkunde.“

 

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14 Antworten to “Erwerbsloser isoliert Sanktionsmodul der BA mit fraktaler Verschlüsselung”

  1. Hawey 26. Januar 2016 um 15:40 #

    Schade das die nicht vorgeladen werden bei Kapitän Kirk und Spock 🚀🚀🚀

    • Aufgewachter 26. Januar 2016 um 15:43 #

      oder bei Captain Picard und seiner Crew. Oder besser noch bei Q

      • Hawey 26. Januar 2016 um 15:45 #

        Obwohl die wohl besser zu den Borgs passen. Ihrem Verhalten nach…👾👾👾

      • Aufgewachter 26. Januar 2016 um 15:47 #

        Jau stimmt. Jetzt wo Du es sagst, fällt es mir auch auf … Vielleicht sollte man die Fallmanager einfach nur umvolken in den BORG-Quadranten … 🙂

  2. Ireland Call 26. Januar 2016 um 16:40 #

    Meine Devise. Legt das System mit „Gegenbürokratie“ und absurden, legalen Mitteln lahm.
    Geht einfach. Wenn nur 100 ALG II Empfänger an einem Tag, 5 Tage pro Woche Akteneinsicht halten ist das System am Arsch. LEIDER sind die meisten Hartzer die ich kenne entweder (freiwillig) zu dumm, zu faul, oder zu ängstlich sich mit dem System anzulegen. Sie bleiben somit lieber Sklaven.

    • Aufgewachter 26. Januar 2016 um 16:45 #

      Deshalb ist es umso wichtiger, daß weniger ängstliche aber informiertere Menschen sich wehren, wie jener. Obwohl, wenn allein die Berliner Hartzer vorm Bundeskanzleramt stehen würden, wäre morgen fertig …

      • Ireland Call 26. Januar 2016 um 16:52 #

        Womit sie ihr Schicksal nach meiner Lebensauffassung verdient haben.

  3. Thomas 27. Januar 2016 um 00:43 #

    Mich würden mal die Datenbänke mit den Privatadressen der JC-Mitarbeiter aus Leipzig interessieren. Wie komme ich da ran ? Zahle auch etwas dafür.

    • Aufgewachter 27. Januar 2016 um 01:09 #

      Die Vor- und Nachnamen erfährst Du über die Jobcenter-Telefonlisten, die für jede Stadt alphabetisch hier zum Download bereit liegen.

      Fallmanager und ihre Jobcenter-Telefon-Listen
      http://web.archive.org/web/20140110004820/http://www.harald-thome.de/jobcenter-telefonlisten.html

      Die Privatadressen und Telefonnummern kann man über das öffentliche Telefonverzeichnis suchen
      http://www.dasoertliche.de/

      Blumensträuße mit Kartengrüßen verschicken kann man hier
      http://www.fleurop.de

      • Thomas 27. Januar 2016 um 09:57 #

        So schlau war ich auch schon, die stehen aber nicht im öffentlichen Telefonbuch – und die wissen auch, warum. Und Blumen möchte ich ganz gewiß nicht senden.

      • Aufgewachter 27. Januar 2016 um 15:08 #

        Wie? Nicht im öffentlichen Telefonverzeichnis? Dann verstecken die sich, weil sie vermutlich ein schlechtes Gewissen und/oder Angst haben. Möchte gern nur mal wissen, wovor sie solche Angst haben?

  4. Ron 30. Januar 2016 um 16:21 #

    Dieser Artikel ist Bullshit, die Geschichte frei erfunden.
    Ich kenne jemanden, der damit zu tun hat und habe gefragt ob das sein könnte. Seine Antwort:

    „Das klingt äusserst unglaubwürdig.

    1. Sind in der BA die USB-Ports für normale Sticks deaktiviert. Es kann nur auf spezielle (von der BA ausgegebene) Safesticks zugegriffen werden und dann auch nur wenn der spezielle MA dafür berechtigt ist.
    2. Die Rechner werden nicht von den Mitarbeitern hochgefahren, sondern Scriptgesteuert.
    3. Den Begriff „Sanktionsmodul“ habe ich noch nie gehört, A2LL besteht nicht aus getrenten Modulen, das ist eine Web/Java-Oberfläche, die auf eine Datenbank zugreift, insofern gibt es da kein „einzelnes“ Laufwerk mit MBR, und selbst für die Datenbank gibt es entsprechende Sicherungen und Fall-Back-Systeme.

    Der ganze Artikel ist voll mit technisch „wichtig“ klingenden Begriffen, und (sekundengenauen!) ca. Zeitangaben, wann was passiert sein soll, aber das passt irgendwie so zumindest nicht zur BA-IT-Infrastruktur.“

    • Aufgewachter 31. Januar 2016 um 18:24 #

      Fühlen Sie sich frei die Satire so umschreiben, daß alle von Ihnen genannten Punkte erfüllt 😉

      • Ron 1. Februar 2016 um 00:09 #

        Ja wenn das nur Satire ist, ok.
        Sozusagen, schön wär’s. Hat nur leider nichts mit der Realität zu tun.
        Hauptsache ein wenig Mut gemacht. Commander Superfinger wird es schon richten.
        Danke und noch ein ein schönes Leben.

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