Erwerbsloser verweigert Unterschrift / Mitarbeiter des Maßnahmeträgers statten Hausbesuch ab

4 Mai

Soeben erreicht mich die E-Mail eines Erwerbslosen, der vergangenen Montag sich weigerte bei einem vermeintlich gemeinnützigen Maßnahmeträger aus Unna-Massen den Maßnahmevertrag zu unterschreiben. Der Erwerbslose wurde per Zuweisungsbescheid vorgeladen und erschien pünktlich in den Räumen des Maßnahmeträgers, welcher seit geraumer Zeit 1-Euro-Jobber einsetzt, um im Rahmen der Flüchtlingshilfe vermeintliche gemeinnützige Arbeit verrichten zu lassen.

Dem Erwerbslosen wurden mehrere Dokumente zur Unterschrift vorgelegt. Darunter der Maßnahmevertrag, die Arbeitschutzunterweisung, die Datenschutzvereinbarung, die Hausordnung, die Verschwiegenheitserklärung (als Flüchtlingshelfer), den Personalfragebogen und die Abtrittserklärung/Abtretungserklärung für eine Fahrtkostenerstattung vom Jobcenter an den Maßnahmeträger.

Der Erwerbslose nahm sich Zeit und las alle Dokumente sorgfältig durch. Als er damit fertig war forderte ein Mitarbeiter des Maßnahmeträgers ihn auf alle Dokumente zu unterschreiben. Er weigerte sich jedoch, schnappte sich alle Dokumente und lief so schnell er konnte aus dem Gebäude des Maßnahmeträgers heraus, einige Mitarbeiter des Maßnahmeträgers nahmen zu Fuß die Verfolgung auf, der Erwerbslose war jedoch schneller und setzte sich draußen auf dem Parkplatz in seinen PKW und fuhr mit quitschenden Reifen davon.

Der gewitzte Erwerbslose hatte sich bereits letzte Woche einen Termin bei einem Fachanwalt für Arbeits- und Sozialrecht besorgt, den er 30 Minuten nach dem Termin beim Maßnahmeträger legte. Die Sekretärin des Rechtsanwaltes kopierte erstmal die Original-Dokumente, so daß er sie wieder in Empfang nehmen konnte. Mit den Kopien ging er sofort zum Rechtsanwalt durch, der bereits auf ihn wartete.

Er nahm die Kopien, las sie aufmerksam durch und meinte nach rund 10 Minuten, wie er es denn überhaupt geschafft hätte die Dokumente aus dem Hause des Maßnahmeträgers zu bekommen, da sie mit dem Zuweisungsbescheid eher ein Knebel-Arbeitsvertrag darstellen würden, weder mit Arbeitsrecht noch Sozialrecht oder Bürgerlichem Gesetzbuch, sondern wohl eher mit dem Strafgesetzbuch in Einklang zu bringen wären. Da der Erwerbslose eine Rechtschutzversicherung hat, kündigte der Rechtsanwalt ihm an dabei helfen zu wollen. Danach verließ er die Kanzlei.

Als der Erwerbslose zuhause angekommen war und gerade dabei war sein Fahrzeug auf seinem Parkplatz abzuschließen, warteten bereits vier bekannte Gesichter, die ihn zuvor beim Maßnahmeträger zur Unterschrift aufgefordert hatten, vor seiner Wohnungstüre des 6 Mietparteien-Hauses. Freundlich begrüßte er die Herren vom Maßnahmeträger und forderte sie auf sich nicht in den Weg zu stellen, damit er in seine Wohnung könne.

Ein Mitarbeiter des Maßnahmeträgers meinte daraufhin sehr schroff, daß er zuerst die Unterlagen übergeben solle. Daraufhin meinte der smarte Erwerbslose : „Kommen Sie ruhig herein meine Herren, das besprechen wir bei einer Tasse Kaffee“, ging rasch in die Wohnung und schlug den Herrschaften die Türe vor der Nase zu. Nach ungefähr einer halben Minute schallte es vom Hausflur durch die Wohnungstür : „Mach sofort die Tür auf“, und sie trommelten mit den Fäusten gegen die Wohnungstüre.

Jetzt reichte es auch dem Erwerbslosen, der per Telefon sofort die POLIZEI verständigte und ihnen mitteilte, daß er von Unbekannten verfolgt würde, die gerade dabei wären seine Wohnungstüre gewaltsam zu öffnen. Während es im Hausflur vor seiner Wohnungstüre immer lauter wurde, begleitet von aggressiven Rufen und Fäustehämmern gegen die Tür, ging der Erwerbslose erstmal auf seinen Balkon eine rauchen.

Ungefähr nach drei Minuten vernahm der Erwerbslose wohltuende Klänge in Gestalt eines Martinshorns eines sich sehr schnell herannahenden POLIZEI-Wagens. Das Blaulicht des Einsatzwagens spiegelte sich vom Parkplatz auf seine Balkontür, er ging ´wieder ´rein und vernahm tumultartige Szenen im Treppenhausflur. Offenbar versuchten die Mitarbeiter des Maßnahmeträgers abzuhauen. Dann schellte es plötzlich. Der Erwerbslose schaute durch seinen Tür-Spion und sah mehrere Polizisten vor seiner Wohnungstüre stehen.

Er öffnete und sah, wie sich alle vier Mitarbeiter des Maßnahmeträgers bereits mit Handschellen auf dem Rücken auf dem Boden wälzten, als einer der Polizisten fragte : „Sind das die Männer?“ Der Erwerbslose : „Ja das sind sie“. Polizist erneut : „Was wollen die von Ihnen?“ Erwerbsloser : „Ich weiß es nicht.“ Polizist zu den Männern : „Alles was Sie von nun an sagen, kann gegen Sie verwendet werden.  Was wollen Sie von dem jungen Mann?“ Alle Männer schwiegen bis einer der Polizisten meinte : „Personalien aufnehmen, Sie sind alle vorrübergehend festgenommen!“.

Die POLIZEI verschwand mit den Männern aus dem Hausflur. Vom Balkon aus sah der Erwerbslose, wie die POLIZEI die Mitarbeiter des Maßnahmeträgers in den POLIZEI-Einsatzwagen beförderte und rauchte sich erstmal eine. Ungefähr zwei Stunden später ging das Telefon. Es war der Geschäftsstellenleiter des Maßnahmeträgers, der meinte, daß er endlich Ruhe geben soll, denn er könne  nicht dafür garantieren, daß es beim nächsten Mal noch so glimpflich verlaufen würde.  Daraufhin der Erwerbslose : „Für wen? Vergessen Sie nicht die Dokumente“, und legte auf.

 

passend auch dazu

 

Hausbesuche (ausgetrickst)

Erwerbsloser stellt Antrag auf einstweilige Anordnung beim Sozialgericht nach Art. 139 GG zur Entnazifizierung seines Jobcenters

 

1-Euro-Jobs (ausgetrickst)

Erwerbsloser gelernter Diplom-Sozialpädagoge als Flüchtlingshelfer packt aus

Zoll startete Großrazzia im Sozialwarenkaufhaus Unna gegen als 1-Euro-Jobber getarnte Schwarzarbeiter

Erwerbsloser kündigt schriftlich präventiv seinem Maßnahmeträger von 1-Euro-Jobs, wie dem Sozialwarenkaufhaus, an seinen regulären tariflichen Stundenlohn von 12,92 Euro brutto (Lagerarbeiter) übers Arbeitsgericht einzuklagen

 

Hartz-IV Maßnahmen (ausgetrickst)

Befreit von jeglichen Maßnahmen für immer (Hartz IV)

Ohne Unterschrift des Erwerbslosen auf dem Maßnahmevertrag keine Maßnahme

Jobcenter-Mitarbeiter unterstellen Erwerbslosen Vermittlungshemmnisse, um sie der Arbeitslosenindustrie zur Verwertung zuzuführen

 

passend auch dazu

 

Bewußtsein herstellen

MP3 Weltweiter Aufwach-Prozess (1 Min)

MP3 Matrix seit Jahrtausenden nicht mitgekriegt (1 Min)

mehr von Detlev hören? Mißstände hier / Lösungen hier  / alle Themen hier

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24 Antworten to “Erwerbsloser verweigert Unterschrift / Mitarbeiter des Maßnahmeträgers statten Hausbesuch ab”

  1. Augen auf die Wahrheit 4. Mai 2016 um 21:46 #

    Unterschriftverweigerung unter Handels-rechtlichen Vertrag.

    Sein gutes Recht.

    • Donnerschlag 5. Mai 2016 um 11:58 #

      Die Sprüche vieler Linker, Althippies und FAULER SCHWEINE, „eine reiche Gesellschaft wie wir, könne doch einen gewissen Teil von Menschen, die nicht arbeiten wollen, ertagen und finanzieren“, finde ich zum KOTZEN!

      Bedaure, ich, der mit 15 Jahren eine Ausbildung begonnen hatte, eine Arbeit anfing und seitdem nie arbeitslos war, kann sich diesem Schwachsinn nicht anschließen.

      Jeder ARBEITSLOSE sollte eine Arbeit ausüben – und wenn es noch so primitiv ist, denn die Menschen, die arbeiten gehen, werden so, wie es momentan läuft, nur verhöhnt und verachtet.
      Auch bei der Rente sollte es eine Rolle spielen, was man im Leben geleistet hat und keine EINHEITS-Rente für alle geben, wo viele Deutsche und AUSLÄNDISCHE Schmarotzer nur profitieren würden.

      • Aufgewachter 6. Mai 2016 um 12:28 #

        „Viele scheinen aufgrund vielleicht unbewusster erlernter Grausamkeit gegen sich selber, auch gegen andere grausam zu sein. Wenn Menschen ihre Bedürfnisse und ihr Inneres nicht genug leben durften und dürfen (oft wurden sie mit seelischer und/oder psychischer Gewalt zum reinen Funktionieren erzogen), entwickeln sie oft eine intensive Feindseligkeit gegen jeden, der nicht so hart gegen sich selber ist. Gegen jeden der für die anderen Menschen nicht so harte Lebensbedingungen schaffen will. Gegen jeden, dem es besser geht und der nicht diesen Zwängen ausgesetzt war usw.

        Oft konnte dieser Mensch vor lauter Unterdrückung nicht einmal ein Gefühl für sich selber entwickeln, so dass er wirklich wüsste , was er möchte, wenn man ihm einmal plötzlich die totale Freiheit lassen würde. Vielen Menschen geht es so. Sie haben Angst sozial aus der Reihe zu tanzen und lassen sich unter Anderen deshalb oft in ihren Jobs erpressen und unterdrücken, ohne das Gefühl zu haben sich wehren zu können …

        … Also lasst euch nicht gegeneinander aufhetzen und euch alles missgönnen und neiden und seid selber auch großzügig. Aber „geht Arbeiten“ ist auch keine Lösung. Jeder der Arbeiten geht hält doch kurzgesagt nur das Dreckssystem noch länger am leben !!!

        Bleibt mal nen Monat ALLE zu Hause und schon ist Weltfrieden! Kapiert das denn keiner ??? Alles was wir so erarbeiten dient doch mehr oder weniger direkt dem System …“

        Weise Worte (unbekannt)
        https://aufgewachter.wordpress.com/2012/03/16/weise-worte-unbekannt/

      • Donnerschlag 6. Mai 2016 um 16:18 #

        He, Aufgewachter,
        natürlich spielt es eine Rolle, in welchem Elternhaus man aufwächst – ich bin jedenfalls pünktlich und zuverlässig = Werte, auf die ich Stolz bin. Selbstverständlich vergleicht man seine Ansichten mit den anderer und findet Parallelen oder Abneigung. Ich arbeite, um mir einen gewissen Lebensstandard leisten zu können.
        Würde ich auf Dauer-Arbeitslos machen, wäre ich nicht nur ein Parasit sondern auch nicht in der Lage, bestimmte Dinge zu kaufen. Oder ich müsste KRIMINELL werden, was ich aber nicht möchte.

        Ich bin übrigens nebenbei ein kreativer Mensch, der sofort ohne Probleme aufhören könnte zu arbeiten, wenn das Geld weiterhin fließen würde. Langweilig war mir noch nie.

        Wenn Dir das „Dreckssystem“ nicht gefällt, dann wandere doch aus! Oder versuche Dinge zu tun, die wirklich etwas bewirken!

        Die so genannten „Weise Worte“ passen sehr wohl zu jemanden, der Zeit genug hat, um einen auf Psycho zu machen und mit einer Linken Faulenzer Maxime den „Ernst des Lebens“ zu unterwandern! Mit der AFD (von der ich nicht alles gut finde) wird hoffentlich das „System“ besser!!!

      • Aufgewachter 7. Mai 2016 um 16:01 #

        Die Leute, die arbeiten gehen sind viel größere Parasiten, als die Erwerbslosen. Denn das viele Geld muß natürlich auch erarbeitet werden. Vermutlich hast Du das System immer noch nicht kapiert.

      • Donnerschlag 7. Mai 2016 um 17:21 #

        Die Leute, die arbeiten gehen sind viel größere Parasiten, als die Erwerbslosen. Denn das viele Geld muß natürlich auch erarbeitet werden. Vermutlich hast Du das System immer noch nicht kapiert…

        Sorry, kann ich nicht verstehen oder nachvollziehen! Ihr Faulenzer werdet doch von den Arbeitenden unterstützt und nicht umgekehrt – was tut Ihr den für die Gesellschaft, außer Leserbriefe an die Frankfurter Rundschau zu schreiben oder auf Demos gegen die AFD zu geifern!
        Das „System“ ernährt Dich und nicht Du, das „System“.

      • Aufgewachter 7. Mai 2016 um 17:48 #

        Sorry, wenn Du das immer noch nicht verstanden hast, dann mußt Du entweder noch einmal mein komplettes Blog durchlesen oder Du bist ein Mensch mit einem eingeschränktem oder volleingeschränktem Bewußtsein.

        siehe dazu auch …

        Der Ameisenstaat
        https://aufgewachter.wordpress.com/2016/04/03/der-ameisenstaat/

      • Alfred 13. Mai 2016 um 21:30 #

        Ich darf, kann und sollte arbeiten, nach allgemeinem Verständnis.
        Darf, kann und sollte ich dafür auch, meinen Lebensunterhalt abdeckendes, Geld verlangen nach diesem Verständnis?

        Bei einer extrem grossen Menge Leute geht diese Gleichung nicht mehr auf, und Alterarmut ist entweder vorprogrammiert oder schon eingekehrt nach einem nicht selten harten Arbeitsleben! (Übrigens: die hätten sich das selber auch niemals vorstellen können, nach seliger Schufterei.)

        Offensichtlich gilt das alles schon nur zur einen Hälfte, zur anderen Hälfte nicht mehr, weshalb es im Ganzen falsch ist. Vergangenen Zeitaltern zuzurechnen, von den heutigen Realitäten längst überholt!
        Es wird auch dann nicht besser, wenn die Köpfe davon verklebt sind, nicht, wenn man es noch so häufig wiederkäut. Es hat den Gestank von Erbrochenem, nachdem viel fauliges Essen eingenommen wurde.

        Man sollte sich schon irgendwo in die Gesellschaft einbringen, aber bitteschön für alle in einem wenigstens halbwegs fairen Kontext!

      • Aufgewachter 14. Mai 2016 um 17:38 #

        So ist es, die Konzerne müssen sich durch die Zahlung von Steuern in die Gesellschaft einbringen, damit ein Bedingungsloses Grundeinkommen eingeführt werden kann.

        Wenn alle Unternehmer es geschafft haben die menschliche Arbeitskraft durch Roboter aus ihren Unternehmen zu drängen, woher bekommen die Menschen dann das Geld, um sich diese Produkte kaufen zu können?

        Frage an die Unternehmer
        https://aufgewachter.wordpress.com/2016/01/08/frage-an-die-unternehmer/

      • Donnerschlag 14. Mai 2016 um 18:00 #

        Niemals habe ich behauptet, die Rente sei gerecht oder dergleichen. Frauen werden verarscht, wenn Sie Kinder groß ziehen und dafür weniger RENTE erhalten!!
        Klar ist es VORTEILHAFT, eine Arbeit zu verrichten die einem SPAß macht, statt Geld für eine Tätigkeit zu erhalten, die einen ANKOTZT!
        Aber PARASITEN, die ohne Leitung Geld erhalten wollen, finde ich zum KOTZEN.

      • Aufgewachter 15. Mai 2016 um 19:44 #

        Alle Parasiten = Unternehmer, die mit Robotern Waren fertigen, die Du dann bezahlen mußt. Aber Hauptsache Arbeit woll? Wach mal auf da hinten!

      • Alfred 15. Mai 2016 um 10:58 #

        Wenn ich meiner ersten Antwort noch etwas beifügen darf:
        Mein Vater erzählt immer wieder gerne aus der Erinnerung, wie er mehrere, geistig recht schwache, Menschen gekannt habe, die trotz ihres Defizits bei einem öffentlichen Arbeitgeber in Anstellung gekommen sind (nicht die Zechen) der sie sehr, sehr auskömmlich bezahlt hat, rundum abgesicherte Existenzen.
        Da ist kaum jemand auf die Idee verfallen zu protestieren: „Was das denn? Diese Einfaltspinsel haben doch schulisch ums Verrecken nichts gebracht, diese Nieten! Die wissen ausserdem doch mit ihren Kröten gar nichts Gescheites anzufangen! Wie unverdient!“
        -Das war damaliger Standard (auch wenn vielleicht nicht alle GLEICH gut weggekomnen sind.) Diese spezifischen,elend lang sich hinziehenden Neid- und Hassdebatten und kleinlichen Forderungen sind in der Form erst ein Produkt unserer Tage.
        Woran das wohl liegt? Ganz sicher nicht daran, dass Deutschland seither FINANZIELL verarmt ist (das veraltete System untragbar, weil selbst nichts mehr tragend, der Geist vertrocknet).
        Und sich in seinen Ansprüchen (Stichwort Dritte-Welt-Länder) immer weiter nach unten zu orientieren, ist schon deshalb falsch, weil am Ende kaum jemand, mit Geldspenden oder sonstwie, noch wird für diese einspringen können.

  2. MFG-Hamburg 5. Mai 2016 um 08:11 #

    haha…..lustige geschichte

    • Alfred 15. Mai 2016 um 20:30 #

      Was Sie im Übrigen auch nicht begreifen, lieber Donnerschlag, ist, dass jemand, der ein Leben lang für seine Arbeit nur einen Armutslohn bzw. oftmals GAR keine Bezahlung erfährt, sehr bald auch nichts mehr wird leisten können oder nur in stark verringertem Umfang und Qualität. Seine Geringschaetzung geht damit naemlich Hand in Hand. Nichts kommt von nichts: das ist auch andersherum ein Zirkelschluss.
      Ich halte von diesem Mensch-Sklaventum überhaupt nichts, während aber die echten Roboter gewartet werden, mit frischem Treibstoff versehen.

      • Alfred 16. Mai 2016 um 10:21 #

        Dementsprechend, ja: Wenn auf diese Weise die Gesellschaft zersetzt wird, wenn die Stimmen der Arbeitslosen überhaupt nicht mehr vernommen werden – oder wo doch, auf die allerschimpflichste, allergröbste Weise – weitet sich das Streikrecht prinzipiell auf alle aus, zum Wohle der heutigen und folgenden Generationen. Ich schliesse mich da ganz der Meinung des Grundgesetzes (und des Aufgewachten) an.
        Und zu Ihrem Lieblingsbegriff PARASITEN, Donnerschlag: Was meinen Sie, wie viele PARASITEN bei den Tafeln arbeiten? Wir hätten längst ein besseres System, wenn es diese parasitären Pharisäer nicht gäbe.
        Und ja, man kann zum Schaden aller Übrigen arbeiten und sich dabei den Status eines Ehrenämtlers anheften (obwohl das nicht für alle gilt, wichtiger Zusatz.)
        Diese Armut ist sowohl systematisch gemacht als auch (viel schlimmer) systematisch aufrechterhalten.
        Man komme mir da auch nicht mit dem Mindestlohn, der bei den vielen Ausnahmen mehr die Ausnahme als die Regel ist!

      • Aufgewachter 16. Mai 2016 um 14:30 #

        Parasiten, gern oft als Gutmenschen verkleidet, die alle „nur“ helfen wollen. Oft sitzen sie in vermeintlichen „gemeinnützigen“ Einrichtungen und Banken.

        Definition : Der Gutmensch, ein scheinheiliger Moralapostel mit hinterlistigen Absichten. Wenn Du frierst dann leiht er Dir einen Mantel und läßt sich in der Öffentlichkeit als Wohltäter feiern. Das er aber als Gegenleistung zwei Mäntel zurück haben will, daß verheimlicht dieser. Er fordert Dich zum Teilen Deiner Wohnung und Arbeit mit Flüchtlingen auf, ist aber nicht selber bereit zum Abgeben. Er fordert Dich auf für einen Sklavenlohn arbeiten zu gehen und verdient selber mehr, als genug. Der Gutmensch legt sich alles so zurecht, wie er es gerade braucht. Wenn er doch etwas zu verschenken hat, dann sind das leere Versprechungen, abgelaufene Lebensmittel, getragene Klamotten oder Dinge, die eh´schon kaputt sind.

        Aufbau und Funktionsweise eines Gutmenschen-Hirns
        https://aufgewachter.wordpress.com/2015/11/06/aufbau-und-funktionsweise-eines-gutmenschen-hirns/

        DOPPELTER SKANDAL / Kein Mindestlohn für Hartzer / Mindestlohn müßte inflationsbereinigt bei 37,28 Euro statt 8,50 Euro liegen
        https://aufgewachter.wordpress.com/2013/12/05/doppelter-skandal-kein-mindestlohn-fuer-hartzer-mindestlohn-muesste-inflationsbereinigt-bei-3728-euro-statt-850-euro-liegen/

        Für wen gehen wir arbeiten?
        https://aufgewachter.wordpress.com/2015/04/15/fur-wen-gehen-wir-arbeiten/

  3. Klara Fall 5. Mai 2016 um 12:59 #

    Ein Lob an die Polizei !

  4. Donnerschlag 16. Mai 2016 um 16:50 #

    Ich bin bestimmt kein Typ, der OHNE Arbeit nicht leben kann. Klar, gibt es viele Ungerechtigkeiten im Arbeitsleben, aber ich bin hier nicht der Vertreter für die Arbeitgeber.
    Ich gehöre zu den Menschen, die etwas LEISTEN, indem sie regelmäßig einer Arbeit nachgehen.

    Ich selbst bin von einem Typ verarscht worden, der nie für längere Zeit gearbeitet hat, sondern sich als PARASIT gut über die Runden geschlagen hat. Wir hatten viele Gemeinsamkeiten, aber letztendlich bin ich nur ausgenutzt worden – also wäre es besser gewesen, diese Person nie getroffen zu haben.

    Wer glaubt, ohne Arbeit besser zu leben, der soll es tun, aber nicht anderen vorschreiben, wie sie zu leben haben! Das Leben ist kompliziert und nicht so vorhersehbar, wie man vielleicht glaubt. Darum unterschätzt nicht Menschen, die regelmäßig arbeiten.

    • Aufgewachter 16. Mai 2016 um 16:56 #

      Wer arbeitet muß nicht zwangsläufig etwas Gutes leisten. Vielleicht schraubst Du ja unwissentlich für einen Zuliefer einer Rüstungsfirma an der Produktion von Atomwaffen oder schlimmeres herum. Und wer sich nur über Arbeit definieren kann, dem ist sowieso nicht mehr zu helfen …

      Erwerbsloser stellt Zeitarbeitsunternehmen kritische Fragen über Zusammenarbeit mit Rüstungsindustrie
      https://aufgewachter.wordpress.com/2015/10/14/erwerbsloser-stellt-zeitarbeitsunternehmen-kritische-fragen-ueber-zusammenarbeit-mit-ruestungsindustrie/

      Erwerbsloser erhält Umschulung zum Nuklearwaffen-Export-Kaufmann (IHK)
      https://aufgewachter.wordpress.com/2016/02/08/erwerbsloser-erhaelt-umschulung-zum-nuklearwaffen-export-kaufmann-ihk/

    • Alfred 16. Mai 2016 um 21:01 #

      „Wer glaubt, ohne Arbeit besser zu leben, der soll es tun, aber nicht anderen vorschreiben, wie sie zu leben haben.“

      Ich glaube, da kann man sich treffen. Warum nicht gleich so?
      Sie haben, das wissen Sie, ein grundsätzliches Recht zu arbeiten (obwohl das immer darauf ankommt was).

      Andere haben aufgrund nicht mehr tolerierbarer, grenzübergreifender Probleme in allen Wirtschaftsbereichen das Recht, in Streik zu gehen. Auch wenn das Grundgesetz gerade nicht beliebt ist, berechtigt es sie dazu. Doch auch ohne das gibt es moralische Erwägungen- oder Gewissenskonflikte, die dies beim ein oder anderen bedingen.

      Wieder andere haben bereits vorzeitig all ihre Energie verbraucht.

      Menschen, die nicht „regelmäßig einer Arbeit nachgehen“, LEISTEN auch etwas. Je nach Auslegung dieses: „Regelmäßig einer Arbeit nachgehen“ erfüllen ohnehin längst nicht mehr alle dies Kriterium, auf die berufliche Arbeit bezogen – und können dies auch nicht mehr.

      Übrigens, nur falls es interessiert. Ich arbeite auch, wo ich nach sehr reiflicher Überlegung ich der Überzeugung bin, dass meine Arbeit für die Gesellschaft mehr nützlich als schädlich ist (nach engerer oder erweiterter Definition). Doch ich LEISTE gegebenenfalls auch erbitterten Widerstand.

      • Aufgewachter 16. Mai 2016 um 23:19 #

        Es gibt aber eine kleine Gruppe von Menschen, die auch ohne Arbeit Einkommen erzielen. Diese Gruppe sitzt an der US-Ostküste und betreibt ein privates Schuldgeld-System, welches gekoppelt mit dem Zinses-Zins-System das wahre Geheimnis des Reichtums ist.

        Kann auch jeder nachmachen, der keinen Bock auf Arbeit hat … Was für diese Gruppe das Recht auf Zinsen (leistungsloses Einkommen) ist, stellt für die andere Gruppe das Recht auf Arbeit dar.

        Natürlich kann sich jeder aussuchen zu welcher Gruppe er gehören möchte. Wie das genau funktioniert, habe ich in dem Artikel „Erwerbsloser löst Bankrun in Frankfurt aus“ beschrieben.

        Erwerbsloser löst Bankrun in Frankfurt aus
        https://aufgewachter.wordpress.com/2016/04/14/erwerbsloser-loest-bankrun-in-frankfurt-aus/

        Und was uns erwartet, wenn alle Menschen mit Arbeit ihre Lebenszeit verplempern, habe ich im folgenden Artikel beschrieben …

        PC-Game „Staats-Simulator“ / Wir spielen Deutschland schafft sich ab!
        https://aufgewachter.wordpress.com/2016/01/21/pc-game-staats-simulator-wir-spielen-deutschland-schafft-sich-ab/

      • Alfred 16. Mai 2016 um 23:44 #

        Nur noch eins, dann will ich Ruhe geben – versprochen!
        Donnerschlag, es geht nicht in erster Linie darum, dass es, wie Sie immer schreiben, viele Ungerechtigkeiten im Arbeitsleben gibt (die gab wohl seit jeher). Sondern? Sie sollten sich der Einsicht öffnen, dass diese inzwischen weitgehend strukturell bedingt sind, und die vielerlei Abgründe, nur an Ausdehnung zunehmen können, solange nicht ein erheblicher Paradigmenwechsel, ironisch gesprochen, stattfindet.
        Der grosse Rest-Niedergang wird jedenfalls die Mittelalten unter uns noch treffen, dessen bin ich mir recht sicher – da wird es nur mehr darum gehen, ob er auf Vorbereitete oder gänzlich Unvorbereitete trifft.

      • Aufgewachter 17. Mai 2016 um 15:04 #

        Die Menschen haben den „Arbeitgebern“ geholfen eine Welt aufzubauen in der der Produktionsprozess weitgehend automatisiert wurde (Nahrungsmittelindustrie & Automobilindustrie). Die Menschen haben sich immer mit Geld aus Papier und/oder Giralgeld abspeisen lassen. Weder erlangten sie Eigentum an den Produktionsmitteln noch am Anlagevermögen, welches sie über Jahrzehnte aufbauten. Dabei waren es die Menschen, die manche Firmen zudem gemacht haben, was sie heute sind.

        Ein Lohn/Gehalt kann niemals die geleistete Arbeit abgelten. Das vermag nur eine Beteiligung also am Eigentum an der Firma.

        Zitat (Aufgewachter)
        „Arbeitgeber sind Arbeitskraftnehmer und Arbeitnehmer sind Arbeitskraftgeber. Ohne die Arbeitskraftgeber läuft hier gar nichts auf dem Planeten. Eigentlich müßten sich die Arbeitskraftnehmer bei den Arbeitskraftgebern bewerben und nicht umgekehrt.“
        https://aufgewachter.wordpress.com/2014/01/15/zitat-aufgewachter-11/

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