Sanktionsfrei durch krankheitsbedingte Erwerbsunfähigkeit

4 Jul

Wer von Euch also aus gesundheitlichen Gründen keine Kraft mehr hat sich Vermittlungshemmnisse und die sich daraus obligatorisch ergebenen „Bildungsmaßnahmen“ unter die Weste jubeln zu lassen, dem empfehle ich ganz dringend diesen Notfallschritt, wirkt IMMER und SOFORT und ist quasi der Thor-Hammer par excellence also der Royal-Flush und somit das höchste Blatt im Poker-Spiel gegen die Arbeitslosenindustrie der Menschenschinder-Sekte und der ultimative Dauer-Schutzschild zur präventiven Sanktionsvermeidung, also zur präemptiven Abwehr von willkürlichen Leistungskürzungen per Sanktionsbescheide durch völlig durchgeknallte und weltabgewandte Jobcenter-Mitarbeiter, wie Arbeitsvermittler und Fallmanager, die immer noch mithilfe ihrer Online-Datenbank https://jobboerse.arbeitsagentur.de, in ihrer virtuellen Stellenmarkt-Simulation leben da nämlich nur knapp 40.000* der vermeintlichen 1,5 Millionen Stellenangebote überhaupt tatsächlich abfragbar sind und alle Möchtegern-Arbeitsvermittler praktisch so eine Art PC-Game der Jobcenter-TYCOON spielen, darüber hinaus an eine Vollbeschäftigungs-Illusion glauben die aber auch nichts mehr mit der Realität auf dem sogenannten „Arbeitsmarkt“ gemein hat, also folglich überhaupt nicht mehr wissen, was sie da im Jobcenter außer als zwangsneurotischer Grundgesetz-Allergiker respektive SGB-II-Fanatiker mit Leistungs-Missbrauch-Paranoia und Sanktionsvermittler mit vorher festgelegter Sanktionsquote eigentlich anderes tun, als entweder für eine korrupte und kollaborierende Zeitarbeitsindustrie oder für die Sanktionsindustrie oder für die Arbeitslosenindustrie zu arbeiten. Möge der Gott des SGB II an welche Jobcenter-Mitarbeiter immer noch glauben, ihrer armen Seele gnädig sein.

* Die Quantität der vermeintlichen Stellenangebote soll sich nach eigenen Angaben zufolge zwischen 750.000 und 1.500.000 Stellenangeboten bewegen. In der Realität dürften jedoch nicht mehr als 40.000 Stellenangebote auffindbar sein, da sich pro Suchanfrage nur maximal 20 Seiten mit jeweils 20 Ergebnissen pro Seite für rund 99 PLZ-Bereiche aufrufen lassen. Eine Angabe von 750.000 bis 1.500.000 Stellenangeboten ist nicht nur irreführend und reines Wunschdenken, sondern dürfte somit eindeutig und getrost dem Genre des Science-Fiction zuzuordnen sein, um so das Heer der Erwerbslosen an den Glauben einer Vollbeschäftigung zu bewegen, aber vor allem die Bewerbungspflicht der Erwerbslosen in Verbindung mit dem Sanktionsparagraphen §31 des SGB II aufrecht erhalten zu können, weil die Agenturen für Arbeit und Jobcenter zum Selbsterhalt mit Sanktionen also dem Entzug der finanziellen Lebensgrundlage von erwerbslosen Menschen die erforderlichen Umsätze für ihre geldgierigen Geschäftsführer, Arbeitsvermittler und Fallmanager erwirtschaften.

** Die Qualität der tatsächlich 40.000 auffindbaren Stellenangebote fällt noch desaströser aus, als die Untersuchung der Stellenangebote in Bezug auf die Quantität. Telefonisch gaben drei Viertel der normalen Arbeitgeber an, daß sie das Stellenangebot nicht mehr vakant hatten und bei einem Viertel das Stellenangebot nie verfügbar war, sprich das Pseudo-Stellenangebot als kostenneutrale Eigenwerbung eingestellt wurde. Bei den Personaldienstleistungen verhält es sich genau umgekehrt. Hier waren drei Viertel der Stellenangebote angeblich immer noch offen und ein Viertel nicht mehr frei, also wieder Eigenwerbung, weil die Jobcenter-Mitarbeiter schlicht zu faul waren das Stellenangebot aus der Jobbörse ordnungsgemäß auszutragen. Offiziell heißt es natürlich dann wieder, daß die Arbeitgeber es vergessen hätten das Stellenangebot aus der Jobbörse-Arbeitsagentur herauszunehmen oder es versäumt hätten beim Jobcenter-Mitarbeiter anzurufen.

Muß ich die Maßnahme trotzdem antreten? Nein! Habt Ihr die Eingliederungsvereinbarung oder den Maßnahmevertrag unterschrieben oder einen Eingliederungsverwaltungsakt erhalten und oben genannte Tipps, also Schritte 1 bis 5 nicht befolgt, dann hilft nur noch eine 6 monatige Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung. Bei manchen Maßnahmen intern angeblich gern als „Netto-Maßnahme” bezeichnet, verlängert sich die Dauer der Maßnahme automatisch um die Länge der zeitlichen Arbeitsunfähigkeit. Dies soll einen aber nicht davor abhalten, sich erneut für weitere 6 Monate eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung solange zu holen bis Hartz-IV politisch endlich abgeschafft worden ist oder wenn man schon psychisch nicht mehr auf die Reihe kommt, dann krankheitsbedingt erwerbsunfähig schreiben lassen. Bist Du schon länger, als 12 Monate arbeitslos?  Fühlst Du Dich wegen der zahlreichen Vorstellungsgespräche, Absagen und sinnlosen Maßnahmen und Einladungen abgeschlagen, entmutigt, kraftlos und schwindelig? Bekommst Du schon Herzklopfen, wenn Du wieder einen Brief vom Jobcenter im Postkasten liegen siehst? Zickt die Fallmanagerin vom Jobcenter wieder ´rum? Dann ist es Zeit zu einem Arzt oder Psychotherapeuten zu gehen, um sich erst einmal für mindestens 6 Monate krank schreiben zu lassen.

Mit Burn-Out, Depressionen, Angstzuständen, Alkoholgefährdung und Suizid-Gedanken ist nicht zu spassen. Da würde sich der Gang zu einem ambulanten Psychotherapeuten anbieten. Dazu besorgt man sich einen Termin bei einem Psychotherapeuten und kann sich auch rückwirkend krank schreiben lassen. Bei der Suche nach einem Psychotherapeuten in Deiner Nähe hilft dieser kostenlose Suchservice. Wenn ein Psychotherapeut keine Zeit für Dich hat, dann lasse Dich auf die Warteliste setzen und lasse Dir das für Deinen Hausarzt bescheinigen. Dein Hausarzt wird Dich dann solange krankschreiben. Weigert sich Dein Hausarzt Dir die Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung bis zum Beginn der Psychotherapie auszustellen, dann läßt Du Dir von ihm eine Überweisung für einen Neurologen ausstellen. Der Neurologe wird Dich dann auf jeden Fall mit der o.g. Symptomatik bis zum Beginn der Psychotherapie  krank schreiben, denn schließlich will der Neurologe durch das Ausstellen von Rezepten ja Geld verdienen. Und Rezepte erhält bekanntlich nur der, der krank ist und wer krank ist, braucht natürlich nicht zu arbeiten. Wer krank geschrieben ist, darf auch vom Mitarbeiter des Jobcenters keine Eingliederungsvereinbarung und auch keinen Eingliederungsverwaltungsakt mehr ausgehändigt bekommen, da er krankheitsbedingt für den Arbeitsmarkt nicht zur Verfügung steht. Ist der Erwerbslose länger als 8 Wochen arbeitsunfähig und weiterhin chronisch krank und sieht der Arbeitsvermittler aufgrund des Gesundheitszustandes ein Vermittlungshemmnis den Erwerbslosen in den ersten Arbeitsmarkt zu vermitteln, so muß der Erwerbslose zwingend von der Arbeitsvermittlung durch den Arbeitsvermittler in das Fallmanagement wechseln und von einem Fallmanager betreut werden. Und wer länger als 6 Monate am Stück krank geschrieben worden ist, darf nicht im SGB II (Grundsicherung für Erwerbsfähige) bleiben, sondern muß in das SGB XII (Grundsicherung für krankheitsbedingte Erwerbsunfähige) wechseln. Der Fallmanager wird Dich zum Gutachter des Medizinischen Dienstes der Krankenkassen (MDK) schicken, um zu schauen, wie lange Du voraussichtlich krank sein wirst, um Dich in das SGB XII abzuschieben, damit er Dich nicht jedes Mal vergeblich einladen muß. Und wer sich im SGB XII (Grundsicherung für krankheitsbedingte Erwerbsunfähige) befindet, braucht auch nicht mehr beim Arbeitsvermittler oder Fallmanager des Jobcenters zu den nervigen und überflüssigen Einladungen erscheinen, weil das Jobcenter nur Leute betreut, die dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen. Wer sich im SGB XII befindet, der wird allerhöchstens nur einmal in 12 Monaten von dem Mitarbeiter des Grundsicherungsträgers persönlich eingeladen (vorgeladen). Dort mußt Du dann erscheinen, wenn keine Bettlägerigkeit vorliegt.

Immer mehr Jobcenter-Mitarbeiter vertreten mittlerweile die Rechtsauffassung, daß eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung (AU) nicht ausreichen soll, um Hartz IV-Opfer von den Einladungen beim Jobcenter/Maßnahmeträger/Zeitarbeitsmessen zu entbinden. Wer nicht bettlägerig ist, der soll gefälligst zu den Vorladungen erscheinen. Das darauffolgende Argument lautet dann immer, wer zum Jobcenter kommen kann, der kann eventuell auch noch 3 Stunden pro Tag arbeiten. Dabei sind Jobcenter-Mitarbeiter in der Regel Arbeitsvermittler oder Fallmanager und verfügen über keinerlei Sachverstand, wie ein Arzt oder Jurist, um das überhaupt adäquat beurteilen zu können. Autoritäre Methoden den Erwerbslosen nach Art des „Dr. Mengele der BA“ zu erziehen scheitern in der Regel kläglich,  ja sind sogar kontraproduktiv, denn inzwischen erzieht der moderne Erwerbslose von heute seine Jobcenter-Mitarbeiter. Der Erwerbslose wird dadurch völlig unangreifbar und verkehrt quasi sanktionsfrei im Jobcenter. Dieses Verhalten der Umkehrung könnte man zwar getrost, als anti-autoritär bezeichnen, verläuft aber extrem unterschwellig, weit unterhalb der Bewußtseinsschwelle oder des Ereignishorizontes des Jobcenter-Mitarbeiters, es sei denn, der Erwerbslose geht auf Konfrontationskurs und bringt plötzlich seine eigenen Fragebögen mit. Doch zurück zum eigentlichen Problem. Wem die AU nicht ausreicht, der kann den Medizinischen Dienst der Krankenkassen (MDK) einschalten und ein Gutachten nach §56 SGB II einfordern.

Doch zurück zur Psychotherapie. Weigert sich der Neurologe Dir mit o.g. Symptomatik eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung auszustellen, was im übrigen äußerst unwahrscheinlich ist, dann sollte nicht außer Acht gelassen werden, daß man sich noch die sonstigen Wehwechen zuziehen kann bis die Psychotherapie startet. Findest Du immer noch keinen Arzt, der Dich krank schreibt, dann hilft nur noch diese Nummer. Erwerbsloser während einer Bewerbungstrainings-Maßnahme ohnmächtig vom Stuhl gefallen und ins Krankenhaus eingeliefert. Ist auch diese Methode gescheitert, dann checke doch einfach mit der Kreditkarte Deiner Krankenkasse in die LWL-Warstein ein. Dazu wählt man einfach den gebührenfreien Notruf 112 und wird sogar noch abgeholt, wie dieser Erwerbslose zu berichten weiß. Zu Beginn der Psychotherapie wird der Arzt, also der Psychotherapeut Dich fragen, warum Du nicht schon früher zu ihm gekommen bist. Erzähle ihm die Wahrheit, daß Du Dich nicht getraut hast, weil Du Dir keine Schwäche eingestehen wolltest. Die meisten Ärzte verstehen das und schreiben Dich sofort rückwirkend krank. Somit hast Du einen wichtigen Grund für das Jobcenter und bist SOFORT von der Maßnahme befreit und kannst erstmal wieder aufatmen. Maßnahmen sind sowieso Blödsinn, da der „Arbeitsmarkt“ nämlich, aufgrund der hohen Produktivität bedingt durch die Maschinenarbeit, tot ist. Das wird Dir nur nicht erzählt und man jubelt Dir irgendwelche Vermittlungshemmnisse, die Du gar nicht hast, unter die Weste, um Dich der Arbeitslosenindustrie  zur Verwertung zuzuführen. Denn überlege doch mal : Wenn alle Unternehmer es geschafft haben die menschliche Arbeitskraft durch Roboter aus ihren Unternehmen zu drängen, woher bekommen die Menschen dann das Geld, um sich diese Produkte kaufen zu können? Ohne ein Bedingungsloses Grundeinkommen werden alle Unternehmer auf ihren Waren sitzen bleiben müssen. Wieder zurück zur Psychotherapie. Richte Dich allerdings darauf ein, daß Du je nach Schweregrad der Erkrankung 12 Monate bis 2 Jahre arbeitsunfähig geschrieben wirst und einmal wöchentlich für eine Stunde zur ambulanten Psychotherapie gehen kannst. Allgemein kann gesagt werden, je länger der Ausbruch der psychischen Erkrankung zurückgelegen hat, desto länger dauert die Genesung, wenn überhaupt noch möglich. Viele sind dann nur noch eingeschränkt erwerbsfähig mit einer täglichen Belastung von 3 bis 4 Stunden, manche können überhaupt nicht mehr am Erwerbsleben teilhaben, wenn die tägliche Belastungsfähigkeit unter 3 Stunden liegt. Also bitte nicht vergessen: Ungläubige Arbeitsvermittler können die Arbeitsunfähigkeit des Erwerbslosen von einem „Amtsarzt“ des Medizinischen Dienstes der Krankenkassen (MDK) genauso gut feststellen lassen, wie der Fallmanager die Erwerbsunfähigkeit des Erwerbslosen ebenfalls durch diesen feststellen läßt.

In den Fragebogen des MDK auf keinen Fall Krankheiten ´reinschreiben, sondern nur Symptome. Niemals den Gutachtern des MDKs die Freude daran verderben, den Dr. med. spielen zu dürfen. Denn ein wenig arbeiten sollten die Leute vom MDK schon für das viele Geld was sie kosten. Will heißen, daß die Felder auf diesem Fragebogen viel zu klein sind, um alle Symptome aufzuzählen. Pfeile dran malen und am Seitenrand die Symptomatik weiter aufzählen ist die Devise. Dem Professor des MDK muß schon beim Anblick Deines ausgefüllten Fragebogens „das Wasser im Munde zusammenlaufen“ diese Wörter zu einem Gutachten aus mehreren Krankheitsbildern zusammen setzen zu dürfen, welches Dich auf Monate oder Jahre hinaus arbeitsunfähig schreibt. Im Grunde genommen schreibst Du Dir Dein Gutachten selbst. Um eine Erwerbsunfähigkeitsrente zu bekommen muß man die letzten drei Jahre zusammenhängend gearbeitet oder in die Rentenversicherung einbezahlt haben. Reicht die Erwerbsunfähigkeitsrente zum Lebensunterhalt nicht aus, muß man zusätzlich Grundsicherung nach SGB-XII aufgrund krankheitsbedingter Erwerbsunfähigkeit beantragen. Dazu muß man leider nochmals zu einem ärztlichen Gutachter, der einem über den Rentenversicherungsträger mitgeteilt wird.

Welcher Arzt als Gutachter für eine krankheitsbedingte Erwerbsunfähigkeit ist nicht befangen? Was taugt der Gutachter der BA?

Das Wirtschaftsunternehmen Agentur für Arbeit benötigt erwerbsfähige Erwerbslose, um sie per Zwang über die Rechtsfolgenbelehrung entweder der Arbeitslosenindustrie oder der Sanktionsindustrie zur Verwertung zuzuführen. Kranke Erwerbslose dürfen allerdings weder der Arbeitslosenindustrie zugeführt werden, noch sanktioniert werden. Ein klarer Vorteil für die Kranken. Ein Arzt, der als Gutachter von der BA bezahlt wird und ständig kranke Erwerbslose als erwerbsfähig begutachtet, ist daher für ein Wirtschaftsunternehmen, wie der BA, äußerst tragbar und hat praktisch einen krisensicheren Arbeitsplatz in einem modernen „KZ“. Ein Arzt, der als Gutachter von der BA bezahlt wird und ständig kranke Erwerbslose, als erwerbsunfähig begutachtet, der rentiert sich für die Agentur für Arbeit nicht mehr. Aufgrund dieser Interessenskonflikte kann ein solcher Arzt überhaupt gar kein neutraler Gutachter sein und spielt daher streng genommen auch noch mit seiner Zulassung als Arzt und Gutachter. Wenn Ihr Eure Erwerbsunfähigkeit von einem Arzt feststellen lassen wollt, dann bitte von einem Arzt des Medizinischen Dienstes der Krankenkasse (MDK), der nicht für das Jobcenter arbeitet. Dieser Arzt arbeitet zwar auch für eine Industrie, nämlich der Kranken- und Pharma-Industrie, aber Ihr müßt die Medikamente und Drogen, die Euch Euer ambulante Psychotherapeut veschreibt ja nicht unbedingt schlucken oder verschreiben lassen. Hin und wieder kommt es auch schon mal vor, daß ambulante Psychotherapeuten pauschal und völlig undifferenziert behaupten, daß ohne die Einnahme von Psychopharmaka die kognititiven Fähigkeiten durch die psychische Erkrankung soweit eingeschränkt seien, daß ein psychotherapeutisches Arbeiten unmöglich sei und stellen den Nutzen der Psychotherapie plötzlich infrage oder wollen diese sogar abbrechen. Spätestens hier muß die sich obligatorisch auftuende Frage erlaubt sein zu stellen, inwieweit eine Verweigerung des Arztes den Patienten noch behandeln und somit helfen zu wollen davon abhängig macht, ob der Patient die verschriebenen Medikamente einnimmt oder nicht einer unterlassenen Hilfeleistung gleichkommt, da offensichtlich nun nicht mehr das Wohl des Patienten im Vordergrund steht, sondern das wirtschaftliche Interesse des Arztes finanzielle Zuwendungen für das Verschreiben von psychopharmazeutischen Erzeugnissen zu erhalten. Solange einem die reine Gesprächstherapie, also die Psychotherapie oder die Verhaltenstherapie doch gut tut, kann es daher besser sein, sich die Medikamente ruhig verschreiben zu lassen, denn man muß dem Arzt davon ja nichts erzählen, daß man die Pillen nicht einnimmt und man läuft auch keiner Gefahr, daß der Arzt dann die Therapie unerwartet abbricht. Denn manchmal braucht man einfach mal einen Menschen, dem man sein Herz ausschütten kann ohne dabei selber mit Bevormundungen, Abwertungen oder gar Psychopharmaka sprichwörtlich zugeschüttet zu werden. Besser in der Krankenindustrie von einem Psychotherapeuten als „Kunde“ im geschützten Bereich des SGB XII verwertet werden, als immer nur den servil gesunden SGB II-Empfänger zu spielen, um sich als „Kunde“ aus der virtuellen Stellenmarkt-Simulation Jobbörse-Arbeitsagentur auf irgendwelche von einem Zufallsgenerator erzeugten Phantasie-Stellenangebote zur Aufrechterhaltung der Vollbeschäftigungs-Illusion bewerben zu müssen. Viele Zeitarbeitsunternehmen sind Kollaborationspartner der Jobcenter. Doch wer jetzt vorzeitig Luftsprünge machen möchte, weil innerhalb der tatsächlich 40.000 auffindbaren Stellenangebote rund drei Viertel der Zeitarbeitsunternehmen das Stellenangebot noch vakant hatten, den muß ich auch hier wieder leider enttäuschen, insbesondere dann, wenn die Personaldienstleistungen sogenannte Kollaborationspartner der Jobcenter sind. Diese kollaborierenden Personaldienstleistungen haben in Wirklichkeit oftmals überhaupt gar keine echte Stelle verfügbar und suchen nur im Auftrag der Jobcenter beim Hartz IV-Opfer mit dem Denunziationsformular nach Sanktionstatbeständen und leiten diese dann an das Jobcenter weiter. Das Jobcenter sanktioniert Dich dann und schwupps bist Du „Kunde“ der Sanktionsindustrie bei den Sozialgerichten. Irgendwie ist man immer irgendwo „Kunde“. Leutchen, besser sich im geschützten Bereich des SGB XII als „Kunde“ gesund pflegen lassen, als sich von der Menschenschinder-Sekte aus Nürnberg zum „Kunden“ der Arbeitslosenindustrie bei Maßnahmeträgern oder karikativen Sozialwarenkaufhäusern für eine total korrupte und verfehlte Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik verwerten zulassen und dabei noch kränker zu werden, wie beispielsweise auf folgendem Bild:

 

 

passend auch dazu

 

Sanktionen (ausgetrickst)

Der Jobcenter-Poker um die Arbeitsunfähigkeit

Welcher Arzt als Gutachter für eine krankheitsbedingte Erwerbsunfähigkeit ist nicht befangen?

 

Warum überhaupt Sanktionen?

Warum das Bundesverfassungsgericht die Sanktionen nicht als verfassungswidrig erklärt

 

Warum überhaupt arbeiten?

Zitat (Jacques Prévert)

Zitat (Charles Bukowski)

Zitat (Unbekannt für Weltfrieden!)

Für wen gehen wir arbeiten?

Arbeitsverhütungsvorschrift

 

Einkommen ohne Arbeit

Zitat (Andreas Popp : „Endlich arbeitslos!“)

Reich trotz Arbeitslosigkeit

Kapitalismus gescheitert / Grundversorgung kommt

Wer nicht arbeitet soll auch nicht essen, aber Mähdrescher mit einer Ernteleistung von 78 Tonnen Getreide pro Stunde fahren lassen

Wovon will der BGE-Gegner Christoph Butterwegge leben, wenn alle Unternehmer die menschliche Arbeitskraft durch Roboter ersetzt haben?

 

Sanktionen (ausgetrickst)

Unter dem Radar / Hartz IV Sanktionen entgehen

Was man unbedingt wissen muß / Hartz-IV Begriffe (intern)

Sanktionsfreie Erwerbslose

 

 

passend auch dazu die BEST of Detlev Audio-Clips

 

Bewußtsein herstellen / Hartz-IV

MP3 Macht der Menschen durch Ängste blockiert (2 Min)

MP3 Eingliederungsvereinbarungen brauchen nicht unterschrieben werden (3 Min)

MP3 Immer mit Beistand zum Jobcenter Remonstrationsrecht/pflicht bei Jobcentern unbekannt (10 Min)

MP3 Wir muessen fuer uns selbst Lobby-Arbeit machen beispielsweise Menschlichkeit beim Jobcenter einfuehren (8 Min)

MP3 Sich den unmenschlichen Behandlungen bewusst werden Die Meisten kennen ja noch nicht einmal ihre Grundrechte (1 Min)

MP3 Leistungskürzung von 100 auf 0 / Mitarbeiter vom JobCenter nicht dicht unterm Pony (1 Min)

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