Welcher Arzt als Gutachter für eine krankheitsbedingte Erwerbsunfähigkeit ist nicht befangen?

26 Okt

Was taugt der Gutachter der BA?

Das Wirtschaftsunternehmen Agentur für Arbeit benötigt erwerbsfähige Erwerbslose, um sie per Zwang über die Rechtsfolgenbelehrung entweder der Arbeitslosenindustrie oder der Sanktionsindustrie zur Verwertung zuzuführen. Kranke Erwerbslose dürfen allerdings weder der Arbeitslosenindustrie zugeführt werden, noch sanktioniert werden. Ein klarer Vorteil für die Kranken. Ein Arzt, der als Gutachter von der BA bezahlt wird und ständig kranke Erwerbslose als erwerbsfähig begutachtet, ist daher für ein Wirtschaftsunternehmen, wie der BA, äußerst tragbar und hat praktisch einen krisensicheren Arbeitsplatz in einem modernen „KZ“. Ein Arzt, der als Gutachter von der BA bezahlt wird und ständig kranke Erwerbslose, als erwerbsunfähig begutachtet, der rentiert sich für die Agentur für Arbeit nicht mehr. Aufgrund dieser Interessenskonflikte kann ein solcher Arzt überhaupt gar kein neutraler Gutachter sein und spielt daher streng genommen auch noch mit seiner Zulassung als Arzt und Gutachter. Wenn Ihr Eure Erwerbsunfähigkeit von einem Arzt feststellen lassen wollt, dann bitte von einem Arzt des Medizinischen Dienstes der Krankenkasse (MDK), der nicht für das Jobcenter arbeitet. Dieser Arzt arbeitet zwar auch für eine Industrie, nämlich der Kranken- und Pharma-Industrie, aber Ihr müßt die Medikamente und Drogen ja nicht unbedingt schlucken. Besser in der Krankenindustrie von einem Psychotherapeuten als „Kunde“ im geschützten Bereich des SGB XII verwertet werden, als immer nur den servil gesunden SGB II-Empfänger zu spielen, um sich als „Kunde“ aus der virtuellen Stellenmarkt-Simulation https://jobboerse.arbeitsagentur.de auf irgendwelche von einem Zufallsgenerator erzeugten Phantasie-Stellenangebote zur Aufrechterhaltung der Vollbeschäftigungs-Illusion bewerben zu müssen.

Die Quantität der vermeintlichen Stellenangebote soll sich nach eigenen Angaben zufolge zwischen 750.000 und 1.500.000 Stellenangeboten bewegen. In der Realität dürften jedoch nicht mehr als 40.000 Stellenangebote auffindbar sein, da sich pro Suchanfrage nur maximal 20 Seiten mit jeweils 20 Ergebnissen pro Seite für rund 99 PLZ-Bereiche aufrufen lassen. Eine Angabe von 750.000 bis 1.500.000 Stellenangeboten ist nicht nur irreführend und reines Wunschdenken, sondern dürfte somit eindeutig und getrost dem Genre des Science-Fiction zuzuordnen sein, um so das Heer der Erwerbslosen an den Glauben einer Vollbeschäftigung zu bewegen, aber vor allem die Bewerbungspflicht der Erwerbslosen in Verbindung mit dem Sanktionsparagraphen §31 des SGB II aufrecht erhalten zu können, weil die Agenturen für Arbeit und Jobcenter zum Selbsterhalt mit Sanktionen also dem Entzug der finanziellen Lebensgrundlage von erwerbslosen Menschen die erforderlichen Umsätze für ihre geldgierigen Geschäftsführer, Arbeitsvermittler und Fallmanager erwirtschaften.

Die Qualität der tatsächlich 40.000 auffindbaren Stellenangebote fällt noch desaströser aus, als die Untersuchung der Stellenangebote in Bezug auf die Quantität. Telefonisch gaben drei Viertel der normalen Arbeitgeber an, daß sie das Stellenangebot nicht mehr vakant hatten und bei einem Viertel das Stellenangebot nie verfügbar war, sprich das Pseudo-Stellenangebot als kostenneutrale Eigenwerbung eingestellt wurde. Bei den Personaldienstleistungen verhält es sich genau umgekehrt. Hier waren drei Viertel der Stellenangebote angeblich immer noch offen und ein Viertel nicht mehr frei, also wieder Eigenwerbung, weil die Jobcenter-Mitarbeiter schlicht zu faul waren das Stellenangebot aus der Jobbörse ordnungsgemäß auszutragen. Offiziell heißt es natürlich dann wieder, daß die Arbeitgeber es vergessen hätten das Stellenangebot aus der Jobbörse-Arbeitsagentur herauszunehmen oder es versäumt hätten beim Jobcenter-Mitarbeiter anzurufen.

Doch wer jetzt vorzeitig Luftsprünge machen möchte, weil drei Viertel der Zeitarbeitsunternehmen das Stellenangebot noch vakant hatten, den muß ich auch hier wieder leider enttäuschen, insbesondere dann, wenn die Personaldienstleistungen sogenannte Kollaborationspartner der Jobcenter sind. Diese kollaborierenden Personaldienstleistungen haben in Wirklichkeit oftmals überhaupt gar keine echte Stelle verfügbar und suchen nur im Auftrag der Jobcenter beim Hartz IV-Opfer mit dem Denunziationsformular nach Sanktionstatbeständen und leiten diese dann an das Jobcenter weiter. Das Jobcenter sanktioniert Dich dann und schwupps bist Du „Kunde“ der Sanktionsindustrie bei den Sozialgerichten. Irgendwie ist man immer irgendwo „Kunde“. Leutchen, besser sich im geschützten Bereich des SGB XII als „Kunde“ gesund pflegen lassen, als sich von der Menschenschinder-Sekte aus Nürnberg zum „Kunden“ der Arbeitslosenindustrie bei Maßnahmeträgern oder karikativen Sozialwarenkaufhäusern für eine total korrupte und verfehlte Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik verwerten zulassen und dabei noch kränker zu werden.

 

 

passend auch dazu

 

Sanktionsfrei

Sanktionsfrei durch krankheitsbedingte Erwerbsunfähigkeit

Der Jobcenter-Poker um die Arbeitsunfähigkeit

Sanktionsfreie Erwerbslose

 

Arbeitslosenindustrie oder Sanktionsindustrie

Die „staatlich“ legalisierte Schwarzarbeit nimmt zu (Arbeitslosenindustrie)

Warum überhaupt Sanktionen? (Sanktionsindustrie)

Jobcenter-Mitarbeiter unterstellen Erwerbslosen Vermittlungshemmnisse, um sie der Arbeitslosenindustrie zur Verwertung zuzuführen

 

Warum überhaupt arbeiten?

Für wen gehen wir arbeiten?

Zitat (Andreas Popp : „Endlich arbeitslos!“)

Zitat (Jacques Prévert)

Zitat (Charles Bukowski)

Zitat (Unbekannt für Weltfrieden!)

Der Mensch ist nicht dazu da, um 60 Jahre zu arbeiten

 

Witze

Neulich beim MDK

Prüfung der Arbeitsfähigkeit beim MDK immer perfider

 

 

passend auch dazu die BEST of Detlev Audio-Clips

 

Bewußtsein herstellen / Hartz-IV

MP3 Weltweiter Aufwach-Prozess (1 Min)

MP3 Matrix seit Jahrtausenden nicht mitgekriegt (1 Min)

MP3 Macht der Menschen durch Ängste blockiert (2 Min)

MP3 Leistungskürzung von 100 auf 0 / Mitarbeiter vom JobCenter nicht dicht unterm Pony (1 Min)

MP3 Sich den unmenschlichen Behandlungen bewusst werden Die Meisten kennen ja noch nicht einmal ihre Grundrechte (1 Min)

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