Welcher Arzt als Gutachter für eine krankheitsbedingte Erwerbsunfähigkeit ist nicht befangen?

26 Okt

Was taugt der Gutachter der BA?

Das Wirtschaftsunternehmen Agentur für Arbeit benötigt erwerbsfähige Erwerbslose, um sie per Zwang über die Rechtsfolgenbelehrung entweder der Arbeitslosenindustrie oder der Sanktionsindustrie zur Verwertung zuzuführen. Kranke Erwerbslose dürfen allerdings weder der Arbeitslosenindustrie zugeführt werden, noch sanktioniert werden. Ein klarer Vorteil für die Kranken. Ein Arzt, der als Gutachter von der BA bezahlt wird und ständig kranke Erwerbslose als erwerbsfähig begutachtet, ist daher für ein Wirtschaftsunternehmen, wie der BA, äußerst tragbar und hat praktisch einen krisensicheren Arbeitsplatz in einem modernen „KZ“. Ein Arzt, der als Gutachter von der BA bezahlt wird und ständig kranke Erwerbslose, als erwerbsunfähig begutachtet, der rentiert sich für die Agentur für Arbeit nicht mehr. Aufgrund dieser Interessenskonflikte kann ein solcher Arzt überhaupt gar kein neutraler Gutachter sein und spielt daher streng genommen auch noch mit seiner Zulassung als Arzt und Gutachter. Wenn Ihr Eure Erwerbsunfähigkeit von einem Arzt feststellen lassen wollt, dann bitte von einem Arzt des Medizinischen Dienstes der Krankenkasse (MDK), der nicht für das Jobcenter arbeitet. Dieser Arzt arbeitet zwar auch für eine Industrie, nämlich der Kranken- und Pharma-Industrie, aber Ihr müßt die Medikamente und Drogen, die Euch Euer ambulante Psychotherapeut veschreibt ja nicht unbedingt schlucken oder verschreiben lassen. Hin und wieder kommt es auch schon mal vor, daß ambulante Psychotherapeuten pauschal und völlig undifferenziert behaupten, daß ohne die Einnahme von Psychopharmaka die kognititiven Fähigkeiten durch die psychische Erkrankung soweit eingeschränkt seien, daß ein psychotherapeutisches Arbeiten unmöglich sei und stellen den Nutzen der Psychotherapie plötzlich infrage oder wollen diese sogar abbrechen. Spätestens hier muß die sich obligatorisch auftuende Frage erlaubt sein zu stellen, inwieweit eine Verweigerung des Arztes den Patienten noch behandeln und somit helfen zu wollen davon abhängig macht, ob der Patient die verschriebenen Medikamente einnimmt oder nicht einer unterlassenen Hilfeleistung gleichkommt, da offensichtlich nun nicht mehr das Wohl des Patienten im Vordergrund steht, sondern das wirtschaftliche Interesse des Arztes finanzielle Zuwendungen für das Verschreiben von psychopharmazeutischen Erzeugnissen zu erhalten. Solange einem die reine Gesprächstherapie, also die Psychotherapie oder die Verhaltenstherapie doch gut tut, kann es daher besser sein, sich die Medikamente ruhig verschreiben zu lassen, denn man muß dem Arzt davon ja nichts erzählen, daß man die Pillen nicht einnimmt und man läuft auch keiner Gefahr, daß der Arzt dann die Therapie unerwartet abbricht. Denn manchmal braucht man einfach mal einen Menschen, dem man sein Herz ausschütten kann ohne dabei selber mit Bevormundungen, Abwertungen oder gar Psychopharmaka sprichwörtlich zugeschüttet zu werden. Und ein schöneres Kompliment als von einem Neurologen oder ärztlichen Psychotherapeuten eine eingeschränkte kognitive Fähigkeit diagnostiziert zu bekommen, kann ein Empfänger von Leistungen nach dem SGB II kaum bekommen, denn spätestens hier stellt sich die weitere Frage, inwieweit der Erkankte einer wirtschaftlichen Verwertung überhaupt noch ökonomisch zugeführt werden kann, wenn die Arbeitsaufgabe geistig nicht mehr ansatzweise begriffen oder physisch nicht mehr durchgehalten werden kann. Sämtliche Jobcenter wurden angewiesen solche „Härtefälle“ eigentlich „Pflegefälle“ vom SGB II (Grundsicherung für Erwerbsfähige) in das SGB XII (Grundsicherung für Erwerbsunfähige) abzuschieben, um unnötigen zeitlichen und finanziellen Aufwand für Arbeitsvermittler und Fallmanager einzusparen. Das ist quasi der JACKPOT! Gehe nicht über LOS!, sondern direkt per MDK-Gutachten in das SGB XII. Besser in der Krankenindustrie von einem Psychotherapeuten als „Kunde“ im geschützten Bereich des SGB XII verwertet werden, als immer nur den servil gesunden SGB II-Empfänger zu spielen, um sich als „Kunde“ aus der virtuellen Stellenmarkt-Simulation https://jobboerse.arbeitsagentur.de auf irgendwelche von einem Zufallsgenerator erzeugten Phantasie-Stellenangebote zur Aufrechterhaltung der Vollbeschäftigungs-Illusion bewerben zu müssen.

 

 

passend auch dazu

 

Sanktionsfrei

Sanktionsfrei durch krankheitsbedingte Erwerbsunfähigkeit

Der Jobcenter-Poker um die Arbeitsunfähigkeit

Sanktionsfreie Erwerbslose

 

Arbeitslosenindustrie oder Sanktionsindustrie

Die „staatlich“ legalisierte Schwarzarbeit nimmt zu (Arbeitslosenindustrie)

Warum überhaupt Sanktionen? (Sanktionsindustrie)

Jobcenter-Mitarbeiter unterstellen Erwerbslosen Vermittlungshemmnisse, um sie der Arbeitslosenindustrie zur Verwertung zuzuführen

 

Warum überhaupt arbeiten?

Für wen gehen wir arbeiten?

Zitat (Andreas Popp : „Endlich arbeitslos!“)

Zitat (Jacques Prévert)

Zitat (Charles Bukowski)

Zitat (Unbekannt für Weltfrieden!)

Der Mensch ist nicht dazu da, um 60 Jahre zu arbeiten

 

Witze

Neulich beim Gutachter

Prüfung der Arbeitsfähigkeit beim MDK immer perfider

Neulich beim MDK

 

 

passend auch dazu die BEST of Detlev Audio-Clips

 

Bewußtsein herstellen / Hartz-IV

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