Reichsbürger bei Handstad Personaldienstleistungen

22 Mrz

Die Leihbuden haben es auch nicht einfach, wie folgendes Telefongespräch eines Bewerbers zeigt.

Sekretärin : „Sie sprechen mit Handstad Personaldienstleistungen. Meine Name ist Melanie Krause. Was kann ich für Sie tun?“

Andersdenkender : „Guten Morgen Frau Reichspersonaldisponentin! Ich habe gehört Sie haben Arbeit für mich?“

Sekretärin : „Wer hat Sie denn darüber informiert?“

Andersdenkender : „Das Reichsarbeitsamt!“

Sekretärin : „Oh Gott! Sie sind schon ein wenig älter, nicht wahr?“

Andersdenkender : „Was heißt hier alt? Man ist so alt, wie man sich fühlt.“

Sekretärin : „Und Sie fühlen sich noch nicht zu alt, um zu arbeiten?“

Andersdenkender : „Der Reichskanzler sagte doch neulich : ‚Ein Recht auf Faulheit gibt es nicht!‘ Also … “

Sekretärin (unterbricht) : „Das Zitat kenne ich, aber …“

Andersdenkender (unterbricht) : „Kennen Sie auch : – Arbeit macht frei – ?“

Sekretärin : „Das Zitat kenne ich natürlich auch, aber …“

Andersdenkender (erneut) : „Frau Reichspersonaldisponentin, kennen Sie auch : – Wer nicht arbeitet soll nicht essen! – von Reichsminister Franz?“

Sekretärin : „Nennen Sie mich nicht immer Reichspersonaldisponentin!“

Andersdenkender : „Entschuldigung Frau Krause das konnte ich natürlich nicht wissen. Ich meinte natürlich Frau Reichsoberpersonaldisponentin!“

Sekretärin: „Bitte unterlassen Sie es sofort mich im weiteren Gesprächsverlauf so zu betiteln, sonst lege ich auf.“

Andersdenkender : „Entschuldigung Frau Krause, ich kann doch auch nichts dafür, daß man Sie noch nicht befördert hat.“

Sekretärin: „Beziehen Sie eigentlich Sozialleistungen?“

Andersdenkender : „Meinen Sie das Reichsbürgergeld?“

Sekretärin: „Wie heißen Sie eigentlich?“

Andersdenkender : „Udo Neuhaus.“

Sekretärin: „Herr Neuhaus. In der Zwischenzeit hat sich sehr viel getan …“

Andersdenkender : „Ja ich weiß!“

Sekretärin: „Was wissen Sie?“

Andersdenkender : „Nun, die Reichsarbeitsämter gibt es nicht mehr. Die heißen jetzt alle Jobcenter und die Reichsarbeitsdienste heißen jetzt Personaldienstleistungen.“

Sekretärin : „Sieh´ mal einer an, ein Reichsbürger! Sie sind sich doch hoffentlich im klaren darüber, daß ich über Sie Meldung machen muß, Herr Neuhaus?“

Andersdenkender : „Sie beschäftigen keine Reichsbürger, Frau Krause?“

Sekretärin : „Nein, auf keinen Fall!“

Andersdenkender : „Ganz bestimmt nicht, Frau Krause?“

Sekretärin : „Ganz bestimmt nicht, Herr Neuhaus.“

Andersdenkender : „Und Sie wollen über mich Meldung bei der GeStaPo machen?“

Sekretärin : „So ist es, Herr Neuhaus. Verfassungsschutz heißt das im übrigen jetzt.“

Andersdenkender : „Meinetwegen, Frau Krause, aber bitte vergessen Sie dabei auch nicht die zitierten Aussagen von Reichsminister Franz und dem Reichskanzler zu erwähnen.“

 

 

Funny_Joke

 

Der Gesprächsverlauf kann von der Realität geringfügig abweichen. Die Namen aller beteiligten Personen und die Orte der Handlung, Verwechselungen sowie Ähnlichkeiten mit lebenden oder realen Personen wären rein zufällig.

 

 

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