Kapitalismus gescheitert / Grundversorgung kommt

20 Feb

Wenn man ein neues System will muß man das alte System loslassen.

Fakt ist : Gewinne können immer nur dann entstehen, wenn  ein Anderer Verluste hat. Und Armut kann nur durch Reichtum entstehen und Reichtum kann nur durch Armut entstehen.

Laßt das alte System los und stellt die Bücher in die Bibliothek  in das Regal für gescheiterte Wirtschaftswissenschaften.

Vielleicht werden die Bücher in der Hausbibliothek der Enterprise im 24. Jahrhundert der Ausleih-Renner als Nachtlektüre auf welchem Irrweg die Menschen im 21. Jahrhundert waren.

    „Ja, ich entsinne mich vom Ende der Lohnarbeit auf der Sternenflotten-Akademie gelesen zu haben. Die Lohnarbeit fand Mitte des 21. Jahrhunderts durch die schuldgeldbedingte und verzinste hohe Produktivität, weil niemand mehr all den unnützen Plunder konsumieren wollte, ein schnelles Ende und wurde durch das Bedingungslose Grundeinkommen vollständig ersetzt – bevor man später gar kein Geld mehr benötigte“.

Jean-Luc Picard vom Raumschiff Enterprise im 24. Jahrhundert

 

passend dazu

Wie entsteht Reichtum?

Der Verlust des Einen ist der Gewinn des Anderen UND der Gewinn des Einen ist der Verlust des Anderen

Der Gewinn muß verboten werden, weil ihm kein Gegenwert gegenüber steht

Der Mensch ist nicht dazu da, um 60 Jahre zu arbeiten

Das Bedingungslose Grundeinkommen ist finanzierbar

Wer nicht arbeitet soll auch nicht essen, aber Mähdrescher mit einer Ernteleistung von 78 Tonnen Getreide pro Stunde fahren lassen

2.087 Euro im Monat für jeden Europäer

EU ruiniert Sozialstaat / Ei, wo isser denn der Sozialstaat?

 

passend auch dazu

 

Matrix

MP3 Wenn wir uns mal diesen ganzen Schrott mal loeschen den wir noch in unseren Gehirnen haben von dem was man uns da eingetrichtert hat (1/2 Min)

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56 Antworten to “Kapitalismus gescheitert / Grundversorgung kommt”

  1. Cognac 16. November 2014 um 18:59 #

    „Fakt ist : Gewinne können immer nur dann entstehen, wenn ein Anderer Verluste hat.“

    Unsinn! Wenn ich einem Bauern erkläre, wie er auf gleicher Fläche mehr Ertrag bekommt (Dreifelderwirtschaft zum Beispiel) und der Boden weniger ausgelaugt wird und er mir dann künftig die Hälfte des zusätzlichen Ertrags abgibt, dann haben wir beide mehr, beide haben Gewinn. Wer hat denn den Verlust? Der Boden ja auch nicht. Nahrung befindet sich ja in einem Kreislauf.

    Ist das „immer nur dann“ damit widerlegt? Oder wo habe ich einen Denkfehler?

    Übrigens, im VWL-Studium geht es nicht um Gewinnmaximierung. Es geht um die Bestimmung von Gleichgewichten (stabil und labil) bzw. Gleichgewichtssituationen. Schönes Beispiel hierfür: Man kann errechnen, wieviel Fisch man aus einem See heraus holen kann, s.d. die Gesamtpopulation im Mittel auf gleichem Niveau bleibt. Dadurch hat man heute weniger, als möglich wäre, morgen aber mehr. Und mittel- und langfristig deutlich mehr Fisch zur Verfügung (auch ein Beispiel einer Gewinnmaximierung).

    Nun können sich Fischer mit festen Quoten überlegen, wie sie gewinnbringend (d.h. mit geringen Kosten zum Ertrag) fischen. Da wird es immer wieder Phasen eines Gleichgewichts geben, bis ein Markteilnehmer ausscheidet oder neu einsteigt. Die VWL untersucht dann die Mechanismen, die zum neuen Gleichgewicht führen.

    • Aufgewachter 20. November 2014 um 02:25 #

      Den Verlust haben die, die für Euren Gewinn gerade stehen müssen. Die VWL ist schon lange nicht mehr zum Wohl des Volkes gedacht. Wenn die Menschen maßvoll fischen würden, dann gäbe es nicht völlig leer gefischte Gebiete.

      • fdominicus 22. Februar 2015 um 15:07 #

        Das mit dem aufwachen hat nicht so geklappt. Gehen Sie auf einen Markt kaufen einen Salat, wer hat dann den Verlust? Und Ihr Beispiel mit dem Fisch ist auch sehr einfach zu wiederlegen. Haben Sie von einem Fischwirt gehört, der alle Seine Fische weggefischt hat – oder sorgt er rechtzeitig für Nachschub?

        Nun frag ich Sie wem gehört denn der Fisch in der See. Nehmen wir mal an jedem. Dann kann sich ja jeder erst mal holen was er will. Es gibt ja keinen „Besitz“ am Fisch.

        Nur wo es keinen Eigentümer gibt gibt es das Problem der Übernutzung, jedenfalls im großen Stil. Natürlich gibt es immer mal wieder Eigentümer die sich die Grundlage Ihres Wohlstandes zerstören aber die verschwinden dann vom Markt. Ganz im Gegensatz dazu Staaten, erschlägt man einen erwachsen daraus gleich mal wieder mehr Häupter….

        Und das unser Leben nur funktioniert weil es eben die Arbeitsteilung gegen Bezahlung gibt, sollte einem Aufgewachten auch auffallen.

      • Aufgewachter 22. Februar 2015 um 20:26 #

        Wer über den Weltbedarf „wirtschaftet“ hat nichts vom wirtschaften verstanden.

    • frei von und zu 22. Februar 2015 um 16:50 #

      Der Denkfehler besteht systemtheoretisch, (mathematisches, nicht gesellschaftlicehs System): Richtig ist der Kreislauf. Der ist makro die Erde und mikro das, was wir wahrnehmen. Wenn der Boden ertragreicher gemacht wird, dann nur zulasten anderer Ressourcen. Ebenso beim Fisch. Das Leben und die Ressourcen auf der Erde sind und müssen sein in einem „ökologischen Gleichgewicht“. (weil 1 Erde ohne Zins und Toleranz) D.h., Ressourcen können nicht wirklich verloren gehen. Es heißt aber auch, dass Subsysteme nur bei Einhaltung eines Toleranzrahmens das Gesamtgleichgewicht nicht stören. Und es heißt drittens, dass Wachstum ein Wahn ist.

      • Aufgewachter 22. Februar 2015 um 20:21 #

        Die Menschheit kann auch ohne gentechnisch veränderte Organismen satt werden. Dazu müßte einfach nur die Überproduktion in den Markt zurückgegeben werden und fallende Preise zum Wohle aller in Kauf genommen werden.

      • Klara Fall 22. Februar 2015 um 21:00 #

        Den Boden ertragreicher zu machen ist keine freie Entscheidung – Der Bauer wird dazu gezwungen.

      • Aufgewachter 22. Februar 2015 um 21:15 #

        Und die Natur mit gentechnisch veränderten Organismen zu „tunen“ halte ich für gefährlich, sowas lehne ich ab.

      • Cognac 22. Februar 2015 um 22:22 #

        Boden ertragreicher zu machen ist nicht freiwillig?

        Oh doch! Als Beispiel nur die Dreifelderwirtschaft. Der Bauer merkte irgendwann, dass eine Ernte einfacher und ertragreicher ist, wenn er ein Feld hin und wieder ruhen lässt und die Pflanzen wechselt. Der Boden ist passiv, er kann einen Bauern nicht zwingen, das war schon dessen Entscheidung.

        Und derlei Beispiele gibt es viele. Sie sprechen vermutlich den heutigen Erfolgsdruck heutiger Landwirte aufgrund der Globalisierung und Konkurrenz mit anderen Branchen (Löhne). Aber auch hier hat der Landwirt die Wahl: Ertragreicher oder wertvoller (z.B. Bio, Direktvertrieb etc.)? Das ist die Wahl des Unternehmers! Freiwillig!

    • Klara Fall 22. Februar 2015 um 20:53 #

      Ich bin kein BWLer und möchte auch niemanden böse Absichten unterstellen, aber dass im System der weltweiten Wirtschaft ein folgenschwerer Fehler enthalten ist, der die Existenz dieses Planeten und der Menschheit bedroht, sehen wir derzeit sehr genau.

      Meiner Meinung nach liegt es tatsächlich am Gewinn-Wachstumswahn und daran, dass entwicklungsbedingte Einsparungen und Verbesserungen ( Erfindungen, Technisierung, PC, Roboter, ect.), zwar von der Gemeinschaft gefördert wird, der Nutzen aber nicht für die Gemeinschaft, sondern nur für Einzelne, oft nur für elitäre Kreise vorbehalten bleibt.
      Dazu kommt das Ausbeuten über Zinsen, die auch wieder nur vom `dummen`Volk eingetrieben werden.

      So könnte man das System auch wirklich als Betrugssystem bezeichnen, da der Betrug an den Völkern tatsächlich stattfindet.

      Ich möchte sogar soweit gehen und behaupte, dass dieses System alle zu Egoismus, Habgier und Zerstörung zwingt. Das hört erst auf, wenn wir alle achtsamer werden und uns darüber bewusst werden,………..
      was wir tun.

    • KUNO 12. Januar 2016 um 17:44 #

      Das ist korrekt Cognac, das sehe ich so ähnlich.
      Das Problem ist aber nicht nur die Verteufelung des Gewinns und des Gewinnstrebens, sondern die geradezu gemeingefährliche Forderung nach einem bedingungslosen Grundeinkommen. Darauf hat dann selbstverständlich jeder importierte „Kulturbereicherer“ aus Nordafrika oder dem ebenfalls sehr fortschrittlichen Balkan einen Rechtsanspruch.
      Das Ziel, sich am Fleiß deutscher Arbeitnehmer zu bereichern muss dann nicht mehr bemäntelt werden mit dem angeblichen Wunsch hier arbeiten zu wollen. Denn die Spargelfelder werden schon von den Polen als Saisonarbeiter abgeerntet. Diese Bemäntelung fiele dann weg, denn das allgemeine Ziel aller Millionen Zuwanderer ist dann das Grundeinkommen, welches eben nicht an Bedingungen geknüpft ist, sonst hieße es nich „bedingungslos“.

      Aber dieses Grundeinkommen muss irgendwer erarbeiten! Und wenn das Gewinnstreben abgeschafft wird, arbeitet keiner mehr freiwillig.
      Dann muss Zwang her! Anders geht es nicht. Und dann beisst sichb das mit dem bedingungslosen Grundeinkommen. Wenn ich das Grundeinkommen beantrage, obendrein auch noch KV versichert bin- warum soll ich dann einer von den Arbeitsbienen sein?

      • Aufgewachter 12. Januar 2016 um 20:30 #

        Weite Teile der Nahrungs- und Lebensmittelindustrie sind zum Großteil automatisiert. Und würden die 12 großen Lebensmittelkonzerne auch artig Steuern abführen, dann könnte es man sofort einführen. Produkte und Dienstleistungen, welche über die Grundbedürfnisse hinausgehen und erst einen Zwang benötigen, um zu funktionieren sind schon vorn herein gescheiterte und sinnlose Projekte, die meist die Ziele anderer befriedigen.

  2. rote_pille 20. Februar 2015 um 22:16 #

    was für ein undurchdachter bullshit. wenn ich zuviel von der ware a herstelle und eine anderer zuviel von b, können wir die überschüsse tauschen und machen beide gewinn. dasselbe mit geld: wenn ich geld habe, kaufe ich mir damit nur die waren, von denen ich mir mehr genuss verspreche als vom besitz des geldes. der verkäufer hingegen verkauft, weil er das geld höher schätzt. alle machen so gewinn.
    die „gewinnmaximierung“ stößt auch nicht an irgendwelche natürlichen limits. denn die gewinne tauchen nur in der bilanz eines unternehmens auf, 1mio gewinnausschüttung vin einem unternehmen sind 1mio ausgaben bei einem konsumenten. aber damit macht der konsument keinen verlust, denn er hat für die 1mio ein haus, 5 autos und was weiß ich gekauft. und der ausgeschüttete gewinn wird wiederum vom unternehmer verbraucht, der dann selbst konsument ist. eine unbegrenzte akkumulation von vermögen müsste über xx generationen gehen, wobei die regierung die unausweichlichen verluste jedesmal sozialisieren müsste (siehe finanzkrise). sobald eine regierung das tut, kann man kaum von kapitalismus sprechen, der „die auf dem privateigentum beruhende ordnung“ (mises) ist. zur erinnerung: bei der sozialisierung der gewinne muss die regierung ihre bürger mittels steuern enteignen, damit sie für den schaden aufkommen. und selbst wenn sie das tut, gibt es früher oder später eine rebellion, sodass die akkumulation auch dann gestoppt wird.
    der kapitalismus wird nie scheitern, sondern immer nur die regierungseingriffe (bankenrettungen, zinsmanipulation, gelpmonopol der zentralbank, „soziale“ transferzahlungen, arbeitsmarktregulierung etc)

    • Aufgewachter 22. Februar 2015 um 20:32 #

      Doch doch der Kapitalismus ist gescheitert, sogar schon zum x-ten Male. Die bisherigen Wirtschaftswissenschaften gehören alle in die Schiff-Bibliothek der Enterprise für gescheiterte Versuche.

    • Klara Fall 22. Februar 2015 um 21:10 #

      Obwohl viele studierte Leute seit Jahrzehnten an der Verbesserung unseres Lebens herumbasteln und man erwarten könnte, dass das Leben dann auch immer besser wird, sieht die Realität doch erschreckend anders aus.
      Risiko und Kosten für alle – Gewinne und Wohlstand für wenige.

      • Aufgewachter 22. Februar 2015 um 21:17 #

        “Die Wenigen, die das System verstehen, werden so sehr an seinen Profiten interessiert oder so abhängig sein von der Gunst des Systems, dass aus deren Reihen nie eine Opposition hervorgehen wird. Die grosse Masse der Leute aber, mental unfähig zu begreifen, wird seine Last ohne Murren tragen, vielleicht sogar ohne zu mutmassen, dass das System ihren Interessen feindlich ist”

        Rothschild 1863

        Von den anderen praktizierten Wirtschaftswissenschaften ganz zu schweigen, die uns überhaupt nicht weitergebracht haben.

  3. fruuf 22. Februar 2015 um 15:03 #

    @Cognac,

    also mit Ihren Beispielen aus der Nahrungsmittelproduktion haben Sie natürlich schon deutlich dargelegt, dass ein pauschales „immer“ auch immer angreifbar ist.

    Aber dennoch muss man dem Autor wohl in sofern zustimmen, als dass er in einer begrenzten Welt auch die Begrenztheit der Resourcen, b.z.w. die unmöglichkeit zu unbegrenzter Optimierung derselben in Betracht zieht und darauf durchaus berechtigte Überlegungen anstellt., So man nicht über Fähigkeiten wie „Wasser zu Wein verwandeln“ und „5000 mit ein paar wenigen Fischen und Broten zu speisen“ besitzt, wird man mit dieser Begrenztheit konfrontiert. An dieser Grenze ist weiterer Gewinn durch weiteres Wachstum nicht möglich, er muss durch Verlust anderer generiert werden. Ja es reift dann vielleicht sogar die Erkenntnis, dass weiteres Wachtum kontraproduktiv ist und Verteilungskonzepte für materielle Teilhabe nicht mehr nach dem Leistungsprinzip ausgerichtet werden können, wenn man auf Grund der heutigen Produktionsmöglichkeiten und deren Besitzverteilung nicht große Teile der Gesellschaft von der Wohlstandsteilhabe ausschließen möchte.

    • Aufgewachter 22. Februar 2015 um 20:27 #

      Ich sag nur :

      Wer nicht arbeitet soll auch nicht essen, aber Mähdrescher mit einer Ernteleistung von 78 Tonnen Getreide pro Stunde fahren lassen
      https://aufgewachter.wordpress.com/2014/01/18/wer-nicht-arbeitet-soll-auch-nicht-essen-aber-mahdrescher-mit-einer-ernteleistung-von-78-tonnen-getreide-pro-stunde-fahren-lassen/

    • Cognac 22. Februar 2015 um 22:15 #

      Das ist ja der Clou: Wir können heute „Wasser zu Wein“ verarbeiten. Man betrachte nur mal unseren Wasserverbrauch. Mit Brunnen nicht zu decken. Wir sind aber in der Lage, Abwasser so zu verarbeiten, dass es wieder Trinkwasser wird. Oder auch an Meeren in der Wüste können wir aus Salzwasser Trinkwasser herstellen. Oder Solar-, Wasserkraft und Windenergie: Energie quasi aus dem Nichts! Aus Sicht von vor 100 Jahren war die Entwicklung mancher Dinge quasi unbegrenzt.
      In der Schule lernte ich noch, dass es spätestens 2020 zur großen Ölkrise kommt, da 2026 ein Großteil der Ölfelder ausgeschöpft sei. Heute wissen wir, dass man einerseits Öl aus noch ganz anderen Quellen beziehen kann und zudem unsere Maschinen mit immer weniger Öl betreiben kann bzw. künftig vermehrt mit Wind und Sonne.

      Aktuell ist nicht die Grenze des Wachstums das Problem sondern vielmehr die Ungleichverteilung – einerseits bei sehr großen Unternehmungen, die dadurch Steuerschlupflöcher nutzen können – auf Kosten kleinerer Unternehmungen – sowie auf zu geringerer Besteuerung von Finanzeinkommen gegenüber Arbeitseinkommen. Damit würde man das Wachstum gerechter verteilen können.

  4. rote_pille 22. Februar 2015 um 15:09 #

    sieht so aus, als ob die meinungsfreiheit das einzige ist was hier scheitert. ihr seid genauso schlimm wie die MSM, nur vertretet ihr eine eigene „absolute wahrheit“, die man nicht in frage stellen darf, um durchgeschaltet zu werden.

    • Aufgewachter 22. Februar 2015 um 15:33 #

      Deine Kommentare werden freigeschaltet, sobald ich Zeit gefunden habe, sie auch zu lesen.

  5. torsten 22. Februar 2015 um 15:38 #

    Cognac hat recht. In einer Wirtschaft geht es darum, Rohstoffe durch Arbeit oder Technik zu veredeln. Für das veredelte Produkt kann der Anbieter nun mehr verlangen, als die reinen Rohstoff- zzgl Herstellungskosten. Der Käufer kann nur kaufen, wenn er über Kaufkraft verfügt. Er wird auch nu kaufen, wenn das Produkt mehr ist als die Ansammlung der Rohstoffe, den nur der Nutzen reiz zum Kauf. Gibt der Kapitalist ihm von dem erwirtschafteten Mehrwert etwas ab (Lohn), kann der Arbeiter nun als Verbraucher auch Geld für veredelte Produkte ausgeben und will das ja auch in der Regel in einer arbeitsteiligen Gesellschaft. Strittig ist die Lohnhöhe, also das was der Kapitalist dem Arbeiter gibt. Doch der Dreh- und Angelpunkt ist die Veredelung von Produkten, mit der eine höheres Niveaus erreicht wird als in steinzeitlichen Subsistenzwirtschaften. Eine arbeitsteilige Gesellschaft wäre also im Prinzip auch ohne Gewinnprinzip möglich. Kostendeckung als Ziel würde schon ausreichen. Man kennt da ja von gemeinnützigen Vereinen oder auch der Wohnraumversorgung durch gemeinnützige nicht gewinnorientierte städtische Gesellschaften oder den öffentlichen Personennahverkehr. Das heutige Problem sind gesättigte Märkte bei gleichzeitig verarmenden Bevölkerungen.
    Und wenn kein neuen Märkte mehr erobert werden, wollen Aktiengesellschaften die Dividende eben anders herausholen, zB durch Lohnsenkung, Zeitarbeit und Outsorcing.

    • Aufgewachter 22. Februar 2015 um 20:24 #

      Genau! Wirtschaften auf Selbstkostenbasis. Verbot der absichtlichen Verringerung der Lebensdauer von Produkten usw.

    • Cognac 22. Februar 2015 um 22:07 #

      „Kostendeckung als Ziel würde schon ausreichen.“

      Ja und nein. Die Frage ist ja auch immer, wie man Kostendeckung definiert. Man muss als Unternehmer immer mit Rechnungsausfall rechnen, das muss mit eingepreist werden, sowohl kurzfristig als auch mittel- und langfristig. Und genau dafür sind in vielen Unternehmungen Gewinnrücklagen gedacht. Und ein weiterer Punkt für Gewinne:
      Man möchte entwickeln, erweitern, Innovation bringen. Dafür ist ebenfalls Kapital nötig und das eben aus vorherigen Gewinnen.

      Nehmen wir mal an, Googles Suchmaschine und die selbstfahrenden Autos seien Heilsbringer unserer Welt – wenigstens aus Googles Sicht. Würden sie rein kostendeckend arbeiten, gäbe es kein Google Maps, keine Google Autos und die Suchmaschine wäre auf Stand 2002. Bei den heutigen SEOs wäre die Suchmaschine von 2002 aber nicht mehr zu gebrauchen, weil vollgespamt. Erst durch Gewinne war Google in der Lage, weitere Innovation zu betreiben und sich deutlich weiter zu entwickeln.

      Im Grunde gilt es für die Mehrzahl der Unternehmen. Bleiben wir im heutigen System, müsste vor allem sicher gestellt werden, dass legale Steuerschlupflöcher entfernt werden.

      Kostendeckend zu arbeiten, wird hier von vorhandenen Firmen gefordert. Das ist aber eben ein Irrglaube, dass es ginge. Firmen sind nur so vorhanden, weil sie zuvor mehr als kostendeckend arbeiteten!

      Gesättigte Märkte gibt es, seit es Geldwirtschaft gibt – oder gar noch länger. Das ist kein heutiges Problem. Als heutiges Problem sehe ich vielmehr, dass man heute mehr als früher aus Geld noch mehr Geld machen kann ohne irgend etwas zu leisten – soweit noch im System vertretbar – und darauf fast keine Steuern zu zahlen. Warum zahlt man ein vielfaches an Steuern auf Arbeitseinkommen gegenüber Finanzeinkommen?
      Wäre dies gerecht(er), wäre die Armut real geringer, der Staat könnte mehr Geld ausgeben, was Wirtschaft und Arbeitsmarkt belebt. Oder alternativ mehr Geld für Arbeitseinkommen und damit für Konsum, was eben auch die Wirtschaft belebt.

  6. frei von und zu 22. Februar 2015 um 17:04 #

    Aufgewachter, ich finde nicht gut, wenn erfundene Personen zitiert werden. Das Zitat mag zwar hier ganz passend klingen, ist in der Konsequenz irreführend. Und es wurde Picard in den Mund gelegt. Ich las auch schon Zitate von Arielle der Meerjungfrau – kein Scherz.
    Ihre Prämissen sind stark vereinfachend und die Behauptung der Überschrift nicht schlüssig hergeleitet.

    • Aufgewachter 22. Februar 2015 um 20:18 #

      Schon Charles de Gaulle sagte: „Die 10 Gebote sind deshalb so kurz und verständlich, weil sie ohne Mitwirkung einer Sachverständigen-Kommission entstanden sind.“

  7. Eis Zeit 22. Februar 2015 um 17:13 #

    @Cognac
    „Unsinn! Wenn ich einem Bauern erkläre, wie er auf gleicher Fläche mehr Ertrag bekommt (Dreifelderwirtschaft zum Beispiel) und der Boden weniger ausgelaugt wird und er mir dann künftig die Hälfte des zusätzlichen Ertrags abgibt, dann haben wir beide mehr, beide haben Gewinn. +++Wer hat denn den Verlust?+++“

    BEIDE! Denn das „Mehr“ kònnt ihr Beiden alleine gar nicht verbrauchen. Frùher o. spàter landet das „Mehr“ auf dem Mùll, es wird als Verlust abgeschrieben werden mùssen. Also Verlust.
    Kommen sie mir nun nicht mit +++das „Mehr“ verkauf ich+++. Dann haben sie nàmlich vergessen, dass die Anderen Bauern auch ein „Mehr“ haben, das niemand braucht. Auf Halde produzieren nennt man das.

    • Aufgewachter 22. Februar 2015 um 20:11 #

      Das Mehr darf dem Markt nicht entzogen werden, sondern muß dem Markt zugeführt werden. Durch den Preisverfall profitieren alle, aber nicht in Form von Geldscheinen oder virtuellem Giralgeld, sondern in tatsächlicher Ware, die benötigt werden, um die Welt am „kacken“ zu halten.

    • Cognac 22. Februar 2015 um 21:53 #

      Unfug! Erst dieses „mehr“ ermöglichte überhaupt Städte! Und heutzutage bedeutet ein „mehr“, dass man weniger Fläche benötigt und diese renaturieren kann.

      • Eis Zeit 23. Februar 2015 um 10:14 #

        Klar doch. Dieses „Mehr“ das keiner braucht, denn 100% von Menschen kònnen nur 100% verbrauchen. Alles darùberhinaus ist Mùll o. setzt sich in Fettpolstern fest. Wenn der Mensch satt ist, ist er satt. Gewinne o. Wachstum werden ùber die Inflationsrate realisiert und das auch nur solange bis der Preisanstieg die Einkommen ùbersteigt, die Ersparnisse aufgefressen hat und die Schuldenmacherei los geht. Dann haben sie genau das, was sie der Zeit durchleben, eine Krise. Das ganze System ist ein Widerspruch in sich. Auf der einen Seite warnt man vor Inflation, auf der anderen beklagt man Deflation. Man mahnt den fehlenden Nachwuchs an und jammert ùber die Ueberbevòlkerung. Steigerung von Konsum steht im Gegensatz zum Umweltschutz. Die Lohnabhàngikeit steht im Gesatz zur Technisierung und Automatisierung. Maschinen und Computergesteuerte Fertigungsanlagen machen Mensch ùberflùssig. Waffen stehen im Gegensatz zum Frieden.
        Stetiges Wachstum ist ein Ding der Unmòglichkeit! Es muss ein Gleichgewicht von techn. Fortschritt, Bedarf, Verbrauch, Leistung und Konsum geschaffen werden. Wenn man die Menschheit nicht auf Wartungs- u. Servicepersonal reduzieren will, die einigen Superreichen dienen, kommen wir an einem bedingungslosen Grundeinkommen nicht vorbei. Damit wùrden auch die dann auch die Stròme von Wirtschaftsflùchtlingen versiegen.

      • Cognac 23. Februar 2015 um 22:02 #

        Hach, genau! Schön von heute aus betrachten und sagen, ein „mehr“ ist nicht nötig. Wie kurzsichtig!
        Diese Überproduktion und Produktionssteigerungen im Laufe der Zeit sorgten doch erst dafür, dass nicht mehr jeder in der Nahrungsbeschaffung arbeiten muss. Hätten wir heute den Stand der Getreideproduktion und Erntemethoden pro Hektar von 1815, würden uns heute in Deutschland 30 Mio Arbeitskräfte fehlen. Oder es würde nicht ansatzweise genügend Nahrung produziert. Zudem hätten quasi alle Wälder abgeholzt werden müssen wg. Landbedarfs.
        Wenn man sich die Weltbevölkerung der letzten Jahrtausende anschaut, dann kann man immer wieder erkennen (Völkerwanderungen etc.), dass es immer wieder Überbevölerungen gab. Bei meist nicht einmal 100 Millionen Menschen weltweit.

        Je effizienter die Landwirtschaft, desto mehr Arbeitskraft, Innovationskraft und Zeit wird für andere Dinge frei, die heute unser Leben schön machen (und teils aber auch anstrengend und kompliziert)!

        Gewinne und Wachstum werden beileibe nicht über die Inflation realisiert. Das ist purer Unsinn, bitte einmal über die Daten und ihre Definitionen informieren.

        Natürlich wird über Inflation und Deflation zugleich geklagt. Das Ziel ist Preisstabilität. Diese kann aber mittel- und langfristig in unserem Geldsystem nur über Inflation gewährleistet werden. Entsteht das Gefühl, dass die Preise sinken können, sparen Konsumenten und Unternehmen ihr Geld und verschieben ihren Kauf. Und so kommt es dann tatsächlich zur Deflation, die ein riesiges und dann auch langfristiges Problem ist.

        Steigerung von Konsum muss beileibe nicht im Gegensatz zum Umweltschutz stehen. Löhne haben wenig mit Technisierung zu tun, eher mit Angebot und Nachfrage. Je höher eine Nachfrage in der Branche,d esto mehr nehme ich als Unternehmen ein, desto höhere Löhne kann ich zahlen. Oder eben: In der Branche werden wenig Leute gesucht => ich muss nciht so viel zahlen. Werden Leute gesucht, muss ich mehr zahlen, um Mitarbeiter zu halten.

        Ich mag mir gar nicht vorstellen, wie Computer für uns Konsumenten Werbung erstellen und ausliefern. Oder ein Computer meinen Garten anlegt oder Computer mich in der Bar bedienen und vor allem unterhalten. Oder mir die Haare schneiden und mich mit dem Tratsch auf dem Laufenden halten…

        Was mir immer wieder auffällt: Menschen verteufeln unser System, weil sie auf den Ist-Zustand schauen. Aber sie verstehen das System an sich nicht und tun so als könnten sie argumentieren. Pfui!
        Mal drüber nachgedacht, dass nicht das System kaputt ist sondern es schlicht einige Mitspieler gibt, die mies spielen?

        Leider nur gehen Menschen gegen angebliche Überfremdung auf die Straße oder fluchen auf korrupte Politiker statt gegen die Auswüchse des Systems ganz konkret gegenan zu gehen. So wie ich es hier schon mehrfach schrieb…

      • Aufgewachter 23. Februar 2015 um 22:19 #

        Was willst Du uns damit eigentlich sagen?

  8. Klara Fall 22. Februar 2015 um 21:51 #

    Im Handbuch der Handelswissenschaften „Maier-Rothschild“ von 1914 steht auf Seite 5 …….

    Der Ursprung der Verschiedenheit des Privateigentums ist heutzutage nicht etwa in der Hauptsache auf die Verschiedenheiten der Tüchtigkeit der einzelen Menschen zurückzuführen, sondern in weit höherem Grade auf die Macht der wirtschaftlich Stärkeren den Schwächeren gegenüber. Das gilt vor allem auch für die Zeit vor der Entwicklung des Großkapitals.

    Wohl ist es richtig, dass der Reichtum einzelner Wirtschaften auf der persönlichen Tüchtigkeit einzelner Personen beruhen kann, aber die persönliche Tüchtigkeit allein würde die großen und bleibenden Unterschiede der Besitzverteilung nicht geschaffen haben.

    Und selbst der Reichtum der Wirtschaften, die einer oder mehreren Personen ihre Besitztümer zu danken vermeinen, ist nur möglich im Rahmen einer Wirtschaftsweise,die dem Besitz die Kraft verleiht,
    Ansprüche auf Güter und Leistungen anderer Wirtschaften zu erheben.

    Wenn wir weiter sehen, dass der Reichtum einer Wirtschaft auch noch fortdauert, nachdem die tüchtige Person, der der Reichtum zu verdanken war, gestorben ist, das dieser Reichtum sich vererbt, sich noch auf Untüchtige vererbt, wie es nach der geltenden Rechtsordnung der Fall ist, so wird man die Erklärung der starken Unterschiede der Besitzverteilung nicht in persönlichen Eigenschaften der einzelnen Wirtschafter, sondern in der Hauptsache darin zu suchen haben, dass das Recht der Stärkeren von Anfang an die stärksten Unterschiede fundamentiert hat, und das die Geldwirtschaft nur eine schmiegsamere Form bildet, die überkommenden Unterschiede festzuhalten und neue Möglichkeiten für eine weitere Differenzierung der Besitzverhältnisse in der Richtung einer noch schärferen Scheidung zu schaffen.

  9. Aufgewachter 23. Februar 2015 um 00:26 #

    Das ist kein Sarkasmus, sondern das Prinzip der Buchführung.

    • michel 23. Februar 2015 um 03:50 #

      vergiss es, du weisst doch:

      wenn das volk das geldsystem verstehen würde, hätten wir vor morgengrauen eine revolution.

      ja, stammt von einem juden

  10. michel 23. Februar 2015 um 03:55 #

    na, da du ja wahnsinnig schlau bist, weisst du auch bestimmt wie man unser geldsystem bezeichnet, oder?

  11. michel 23. Februar 2015 um 04:01 #

    nur mal so für alle schlaumeier hier als denkansatz für ihr komisches bauerrama konzept:

    in den staatsschulden machen, bei inzwischen wohl allen angeschlossenen ländern des menschenverachtenden zentralbanksystems, über die hälfte reine zinsforderungen aus!

    der staat ist das problem, nicht die wirtschaft!!!!!

  12. Aufgewachter 23. Februar 2015 um 16:50 #

    Man braucht sich nur die Gegenwart anzuschauen, um zu verstehen das die bisherigen Wirtschaftswissenschaften allesamt gescheitert sind.

    • Cognac 23. Februar 2015 um 21:43 #

      Inwiefern sind denn Wirtschaftswissenschaften gescheitert? Und was haben die Wirtschaftswissenschaften mit unserem System zu tun?

      Ich schrieb es schon oben, Du hast völlig falsche Vorstellungen des VWL-Studiums! Und noch falschere (upps, kann ja eigentlich nicht gehen) Vorstellungen von den Zielen eines solchen Studiums!

      VWL ist ein wissenschaftliches Unistudium und in keinster Weise eine Berufsausbildung mit einem konkreten Berufsziel – wie eigentlich alle Studiengänge an Universitäten.

      • Aufgewachter 23. Februar 2015 um 22:18 #

        Schau doch mal zur Abwechselung aus dem Fenster oder geh mal ´raus in die Stadt …

    • Cognac 24. Februar 2015 um 03:05 #

      Tja, das draussen vor dem Fenster und das in der Stadt sind keine Wirtschaftswissenschaften. Also was soll ich dort sehen? Was draussen soll mich darauf hinweisen, dass die WW gescheitert sind? Was draussen hat überhaupt mit denen zu tun? Ich sehe, Dir gehen mal wieder die Argumente aus.

      • Aufgewachter 24. Februar 2015 um 14:24 #

        Der bedrohte Friede – heute / Weizsäcker Prognose für die Zukunft aus dem Jahre 1994

        Die Arbeitslosenzahlen werden weltweit ungeahnte Dimensionen erreichen.

        Die Löhne werden auf ein noch nie da gewesenes Minimum sinken.

        Alle Sozialsysteme werden mit dem Bankrott des Staates zusammenbrechen. Rentenzahlungen zuerst. Auslöser ist eine globale Wirtschaftskrise ungeheure Dimension, die von Spekulanten ausgelöst wird.

        20 Jahre nach dem Untergang des Kommunismus werden in Deutschland wieder Menschen verhungern.

        Die Gefahr von Bürgerkriegen steigt weltweit dramatisch an.

        Die herrschende Elite wird gezwungen, zu ihrem eigenen Schutz Privatarmeen zu unterhalten.

        Um ihre Herrschaft zu sichern werden diese Eliten frühzeitig den totalen Überwachungsstaat schaffen, eine weltweite Diktatur einführen.

        Die ergebenen Handlanger dieses Geldadels sind korrupte Politiker.

        Die Kapitalwelt fördert, wie eh und je, einen noch nie da gewesen Nationalismus (Faschismus), als Garant gegen einen eventuell wieder erstarkenden Kommunismus.

        Zum Zweck der Machterhaltung wird man die Weltbevölkerung auf ein Minimum reduzieren. Dies geschieht mittels künstlich erzeugter Krankheiten. Hierbei werden Bio-Waffen als Seuchen deklariert, aber auch mittels gezielten Hungersnöten und Kriegen. Als Grund dient die Erkenntnis, dass die meisten Menschen ihre eigene Ernährung nicht mehr finanzieren können, jetzt wären die Reichen zu Hilfsmaßnahmen gezwungen, andernfalls entsteht für sie ein
        riesiges, gefährliches Konfliktpotential

        Um Rohstoffbesitz und dem eigenen Machterhalt dienend, werden Großmächte Kriege mit Atomwaffen und anderen Massenvernichtungswaffen führen.

        Die Menschheit wird nach dem Niedergang des Kommunismus, das skrupelloseste und menschenverachtendste System erleben, wie es die Menschheit noch niemals zuvor erlebt hat, ihr Armageddon.

        https://aufgewachter.wordpress.com/2012/02/26/der-bedrohte-friede-weizsacker-prognose-fur-die-zukunft-aus-dem-jahre-1983/

    • Aufgewachter 24. Februar 2015 um 14:22 #

      Die Praxis beruht nur auf der Wissenschaft. Deshalb ist die Praxis ja gescheitert, weil die Wissenschaft nichts taugt.

    • Aufgewachter 24. Februar 2015 um 20:29 #

      Die positive Handelsbilanz des einen Landes (Volkswirtschaft) geht zu Lasten eines anderen Landes. Es gibt also Gewinner und Verlierer.

    • Cognac 24. Februar 2015 um 21:34 #

      Bravo! Schnell Themawechsel statt vorherige Aussagen ggf. zu revidieren!
      Eine positive Handelsbilanz geht beileibe nicht zu Lasten eines anderen, insbesondere nicht eines Verlieres! So allgemein wie Du es formulierst, liegst Du schon wieder falsch.
      Die Handelsbilanz ist Teil der Leistungsbilanz und eine temporäre Bestandsaufnahme. Von Verlierern zu sprechen, ist hier völliger Unsinn.

      Du hast schlicht keine Ahnung bzgl. VWL bzw. Du triffst definitive Falschaussagen und falsche Schlüsse und verteufelst mit der VWL das falsche Fach.

      Um es mal deutlich zu machen: Dein Hausarzt sagt, Du hast ne Prellung. Du gehst zum Radiologen, der zeigt Dir das Bild des Knochenbruchs. Du sagst nun, der Radiologe sei Schuld, dass Dein Knochen gebrochen ist und vertraust auf den Hausarzt. So formulierst Du hier…

    • Cognac 24. Februar 2015 um 21:56 #

      Mittels der VWL passiert in der Realität nichts! Die VWL bietet keinen Fahrplan für aktives Handeln! Wie erwähnt, Du solltest Dich erst einmal informieren…

      Dein Handelsbilanz“beispiel“ gilt nur in einem gemeinsamen Währungsraum mit einem 100% negativem Saldo. Ist also sowas von fernab der Realität, dass es schlicht nur eine schöne Geschichte ohne Bindung an die Realität ist. Sowas gab es ansatzweise mal mit Reparationszahlungen nach einem Krieg. Das hat aber nichts mit Handel zu tun.

      Hör auf, hier Unsinn zu schreiben. Je mehr Unsinn Du schreibst, desto weniger Deiner sinnvollen Ansätze werden angenommen.

      • Aufgewachter 24. Februar 2015 um 22:00 #

        Kann es vielleicht sein, daß Du zuviel studiert hast und den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr siehst? Ich behaupte einfach mal, daß Du hier mehr Unsinn von Dir gibst, als irgendeiner sonst. Du hast die Welt, wie sie funktioniert, halt nicht verstanden.

    • Cognac 24. Februar 2015 um 22:18 #

      Und schon wieder weichst Du vom Thema ab!

      Du sagtest, die VWL sei Schuld an unserer Wirtschaft! Ohne auch nur den blassesten Schimmer der Wirklichkeit zu haben, kann ich sagen: Nein, das ist falsch, das geht nicht, das ist gar keine Aufgabe, Ziel oder sonstwas für Wirtschaftswissenschaften.

      also auf Deine Frage: Nein, meine Antworten haben hier wenig bis nichts zu tun mit der Realität und insofern kann ich nicht zuviel studiert haben und den Wald vor lauter Bäumen nicht sehen. Schließlich argumentierst Du ja auch nicht in der Realität mit Deinen Verweisen auf Handelsbilanz und VWL bzw. Wirtschaftswissenschaften. Ich benötige für meine Aussagen also keinen Bezug zur Realität, um Dich auf Deinen Unsinn hinzuweisen.

      Mein Blick auf die Realität bezieht sich vor allem auf die legalen Steuerschlupflöcher für internationale Großkonzerne und die ungleiche Versteuerung von Finanz- gegenüber Arbeitseinkommen.

      Aber schön, wie Du „argumentativ“ auf meine Dinge eingehst und neue Themen öffnest statt auch nur einmal Fehler und mangelndes Wissen in einem Bereich einzugestehen.

      • Aufgewachter 24. Februar 2015 um 22:23 #

        legale Steuer-Oasen hab ich hier schon beschrieben. Da sind wir uns ja einig … 😉

        … Bei den meisten klingelt es ja erst, wenn die Arbeit weg, Einfamilienhaus weg, Porsche weg, Frau weg ist und wer ist daran jetzt schuld? Doch nicht die Arbeitslosen, die tun doch überhaupt nichts. Das ist der Preis dafür für Jahrzehnte langes wegschauen während Zentralbanken, Konzerne und Roboter, die ohne Ausgleichsabgabe und Freihandelsabkommen die Gewinne ohne jegliche Kapitalverkehrskontrolle quasi an eine Steueroase weitergeben – umgeben von schönen nackten Mädchen auf einer Südsee-Insel von der ihr noch nicht einmal wißt, daß es sie gibt und wie man da eigentlich hinkommt. Dagegen ist das Bedingungslose Grundeinkommen für 500 bis 750 Millionen Menschen in Europa mit rund 1.500 Euro im Monat nur ein Katzensprung entfernt.

        https://aufgewachter.wordpress.com/2014/01/13/eu-ruiniert-sozialstaat-ei-wo-isser-denn-der-sozialstaat/

    • Cognac 24. Februar 2015 um 22:39 #

      Hat nix mit Wirtschaftswissenschaften und der Diskussion hier zu tun. Schade…

      • Aufgewachter 24. Februar 2015 um 22:41 #

        Stimmt! Mit Dir kann man sich nicht unterhalten!

    • Cognac 24. Februar 2015 um 23:32 #

      Hach!

      Ja, mit mir kann man sich nicht unterhalten. Du sagst etwas, ich versuche Dir den Fehler in der Argumentation zu zeigen und dann sagst Du etwas zu einem komplett anderen Thema. Das ist keine Unterhaltung, wie ich sie schätze. Ich befürworte die Diskussion eines Themas, bis beide Seiten sich soweit angenähert haben, dass zumindest Fehlannahmen bereinigt werden um eine Grundlage für weitere Themen zu haben.

      Du sagst, van der Vaart habe letztes Wochenende gegen Gladbach schlecht gespielt, ich sage, er hat gar nicht gespielt und Du sagst, das Wetter sei nicht so toll. So gesehen kann man sich nicht mit mir unterhalten…

      • Aufgewachter 25. Februar 2015 um 00:19 #

        So ist es!

        Also so ähnlich, wie hier

  13. Cognac 23. Februar 2015 um 21:39 #

    Naja, in einem Punkt war es statistisch gesehen schon korrekt: Armut kann nur durch Reichtum entstehen. Statistische Armut liegt bei 60 % unter dem Median-Einkommen. Wenn man das Medianeinkommen als relativen Reichtum bezeichnet, dann ist Armut direkt hiervon abhängig 😉

  14. Aufgewachter 24. Februar 2015 um 15:18 #

    Die Lösung für eine gerechtere Welt steht doch in meinem Text. Dazu bedarf es keiner Wissenschaft.

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